3121 (Album)

3121
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung(en)

21. März 2006

Aufnahme

Mitte Juni 2004 – Ende 2005

Label(s)NPG Records / Universal Records

Format(e)

CD, Doppel-LP, Download, Kompaktkassette

Genre(s)

Contemporary R&B, Funk, Pop, Rock, Soul

Titel (Anzahl)

12

Länge

53:44

BesetzungAlle Songs wurden von Prince produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Folgende Personen ergänzten die Aufnahmen:
  • Cora Coleman-Dunham – Schlagzeug in Get On the Boat, Te Amo Corazón
  • Greg Boyer – Posaune in 3121, Get On the Boat, Satisfied
  • Joshua Dunham – E-Bass in Get On the Boat, Te Amo Corazón
  • Liza Lena – „guest per4mer“ (Beiträge aber nicht genau definiert)
  • Maceo Parker – Saxophon in 3121, Get On the Boat, Satisfied
  • Michael Bland – Schlagzeug in 3121
  • Ray Montiero – Trompete in 3121, Get On the Boat, Satisfied, Te Amo Corazón
  • Ricky Salas – Bongos, Perkussion, Timbales in Te Amo Corazón
  • Sonny Thompson – E-Bass in 3121
  • Támar Davis – zusätzlicher Gesang in Beautiful Loved and Blessed, Get On the Boat, Incense and Candles, Lolita, Love, Satisfied
  • Covergestaltung – Sam Jennings
  • Fotoaufnahmen – Afshin Shahidi
  • Toningenieur-Assistenz – Lisa Chamblee Hampton

Produktion

Prince

Studio(s)

3121 Antelo Road (Los Angeles)
Insomnio Studios (Panama-Stadt)
Paisley Park Studio (Chanhassen)

Chronologie
Musicology
(2004)
3121Planet Earth
(2007)
Singleauskopplungen
20. Dezember 2005Te Amo Corazón
27. März 2006Black Sweat
22. Mai 2006Fury

3121 (sprich: „thirty-one, twenty-one“) ist das 31. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es erschien am 21. März 2006 bei dem Label NPG Records / Universal Records. Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Funk, Pop, Rock und Soul, als Gastmusiker wirken Candy Dulfer, Clare Fischer, Maceo Parker, Sheila E. und Támar Davis mit.

Musikkritiker bewerteten das Album überwiegend positiv und aus kommerzieller Sicht war 3121 Prince’ viertes Nummer-eins-Album in den USA, womit er erstmals nach 17 Jahren wieder die Spitzenposition der US-Albumhitparade erreichte. Die Tournee zum Album fand ausschließlich im Rio All-Suite Hotel and Casino am Las Vegas Strip statt, wo Prince eine Konzertreihe von 40 Auftritten absolvierte.

Entstehung

Im Gegensatz zu Aufnahmen von anderen Prince-Alben ist über die Entstehung von 3121 öffentlich wenig bekannt geworden. Alle Songs spielte Prince vermutlich von Mitte Juni 2004 bis Ende 2005 entweder in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen in Minnesota oder im Heimstudio 3121 Antelo Road in Los Angeles in Kalifornien ein. Von Oktober 2004 bis September 2005 wohnte er in einer Villa in der 3121 Antelo Road in Los Angeles, die er von Barbi Benton gemietet hatte. In dieser Villa befand sich ein Heimstudio, in dem er Albumaufnahmen tätigte. Zudem war er Ende Juni 2005 in Panama-Stadt, wo er in den Insomnio Studios Perkussion Overdubs für den Song Te Amo Corazón vornahm.

Den ersten Song, den Prince letztendlich auf 3121 platzierte, nahm er mit Black Sweat vermutlich Mitte Juni 2004 im Paisley Park Studio auf, da er diesen Song bereits am 25. Juni 2004 auf seiner Musicology-Tour das erste Mal live spielte.[1] Am 19. November 2004 nahm er mit Schlagzeuger Michael Bland und Bassist Sonny Thompson, ehemalige Mitglieder seiner Begleitband The New Power Generation, das Titelstück 3121 im Paisley Park Studio auf.[2] Ende des Jahren übernahmen die Blechbläser Candy Dulfer, Greg Boyer (* 1958), Maceo Parker und Ray Monteiro (* 1980) entsprechende Overdubs für den Song.

Das Stück The Dance nahm Prince ursprünglich Anfang des 21. Jahrhunderts auf und platzierte es auf seinem im März 2004 veröffentlichten Download-Album The Chocolate Invasion. Doch Ende 2004 oder Anfang 2005 überarbeitete er den Song und platzierte diese Version auf 3121.[3]

Im Jahr 2005 spielte Prince die acht Songs Fury, Get On the Boat, Incense and Candles, Lolita, Love, Satisfied, Te Amo Corazón und The Word ein. Den spanisch gesprochenen Satz in Lolita spricht das Model Liza Hernández (* 23. Februar 1980 in Panama), die auch unter dem Pseudonym „Liza Lena“ bekannt ist und bereits 2004 im Musikvideo zu A Million Days als Hauptdarstellerin mitwirkte. Am 6. Oktober nahm Prince das Stück Beautiful, Loved and Blessed mit Támar Davis auf.[4]

Von September 2005 bis Mai 2006 mietete Prince dann eine Villa, ebenfalls in Los Angeles, von dem damaligen US-Basketballspieler Carlos Boozer, wofür er 95.000 US-Dollar (damals ungefähr 80.000 Euro) pro Monat bezahlte. Prince ließ die Villa nach seinen eigenen Vorstellungen umbauen und gab ihr den Namen „3121“, obwohl die offizielle Adresse „1235 Sierra Alta Way“ lautet. Beim Auszug ließ er aber alles wieder rückgängig machen. Songs nahm Prince in dieser Villa nicht auf, veranstaltete aber einige Feiern, gab Livekonzerte für nur geladene Gäste und ließ Musikvideos drehen.[5][6]

Auf 3121 arbeitete Prince zum ersten Mal mit Schlagzeugerin Cora Coleman-Dunham (* 4. September 1980 in Houston, Texas) und ihrem Ehemann Joshua Dunham zusammen, der bei zwei Songs Bass spielt; das Ehepaar unterstützte ihn musikalisch bis zum Jahr 2010. Eine erste Version von 3121 enthielt noch nicht die Songs Beautiful, Loved and Blessed und Fury; stattdessen war Ende 2005 folgende Tracklist vorhanden:

#TitelVeröffentlichung
131212006: 3121
2Lolita2006: 3121
3Streets of Panamabis heute (2023) unveröffentlicht
4Te Amo Corazón2006: 3121
5Incense and Candles2006: 3121
6Black Sweat2006: 3121
7The Morning After2009: Lotusflow3r (Download-Version)
8Love2006: 3121
9Satisfied2006: 3121
10The Word2006: 3121
11The Dance2006: 3121
12Get On the Boat2006: 3121

Am 9. Dezember 2005 berichtete das Magazine Billboard, Prince habe einen Vertrag mit dem Label Universal Music Group abgeschlossen. Vier Tage später, am 13. Dezember (im englischen 12.13.) – dieser Termin wurde bewusst ausgewählt, da dieser als Spiegelbild zum Albumtitel 3121 steht – hielt Prince eine Pressekonferenz und bestätigte offiziell die Billboard-Information. „Universal betrachte ich nicht als Sklavenschiff“,[7] entgegnete er auf übliche Journalisten-Fragen, warum er erneut mit einem Major-Label zusammenarbeiten wolle. „Ich habe meinen eigenen Vertrag – ohne Hilfe eines Rechtsanwalts – und habe exakt das erreicht, was ich wollte“, fügte er hinzu.[7] Außerdem präsentierte Prince den Song Te Amo Corazón als erste Singleauskopplung des Albums 3121.

Gestaltung des Covers

Carlos Boozer, 2010

Auf dem Frontcover des Digipak ist Prince mit dem Rücken zur Kamera abgebildet, seinen Kopf hat er seitlich nach links gedreht. Er trägt eine Art schwarzes Hockey-Jersey mit der Rückennummer „3121“, die in der Farbe Weiß gehalten ist. Der Name „Prince“ ist auf der Vorderseite nirgends zu lesen. Wird das Digipak aufgeklappt kann die von Prince damals gemietete Villa von Carlos Boozer angesehen werden.

Auf der Rückseite des Digipak ist die Tracklist des Album abgedruckt. Das 14-seitige Booklet enthält die Liedtexte der einzelnen Songs, zudem sind Fotos von der Inneneinrichtung der Villa zu sehen.[8] Auf der Compact Disc ist „3121 The Music“ zu lesen.

Artdirector Sam Jennings sagte nach Prince’ Tod im Jahr 2016: „Das ursprüngliche Albumcover zeigte das Haus Nummer 3121. Man musste das Tor aufklappen. Eine CD war 3121 The Music, die andere 3121 The Movie. Es gibt eine finale Version des Films, aber veröffentlicht wurde nur das Album.“[9]

Támar Davis

Im Jahr 2006 war Prince’ Protegé Támar Davis, die auf dem Album 3121 an sechs Songs beteiligt ist. Sie wurde am 31. März 1980 als Ashley Támar Davis in Houston in Texas geboren und tritt unter dem Künstlernamen Támar Davis auf. Als Zwölfjährige war sie – unter anderem mit Beyoncé (damals 10 Jahre alt), Kelly Rowland (11) und LaTavia Roberson (10) – Mitglied der Girlgroup Girl’s Tyme. Die Mädchenband nahm bei der US-Castingshow Star Search teil und erreichte das Finale, konnte dieses aber nicht gewinnen, und Davis verließ Girl’s Tyme. Ab 1997 studierte sie Musikwissenschaft an der University of Southern California, schloss sich einer Jazzfunk Girlgroup mit Namen Angaza an und nahm mit der Band das Album Light auf.[2][10] Ebenfalls im Jahr 1997 schickte sie Prince Demoaufnahmen von ihren Songs nach Chanhassen. „Er ließ mich und meine Mutter nach Paisley Park einfliegen, wo ich Somewhere over the Rainbow aufnahm“, erinnerte sie sich. Ein Treffen zwischen ihr und Prince kam damals aber noch nicht zustande.

2005 stellte Choreografin Fatima Robinson (* 29. August 1971) den Kontakt zwischen Davis und Prince wieder her. Die beiden sind befreundet und Robinson lud Davis zum Set ein, als sie im Januar 2006 mit Dreharbeiten zum Musikvideo Black Sweat beschäftigt war. Davis sagte: „Wir [sie und Prince] sind dann einfach ins Tonstudio gegangen, fingen zu Singen an und am Ende schrieben wir Beautiful, Loved and Blessed“.[11]

Das Orpheum Theatre in Minneapolis, 2012

Ursprünglich sollte am 21. März 2006 das Album Milk & Honey von Davis bei dem Major-Label Universal veröffentlicht werden, also am selben Tag wie 3121. Aber aus „verschiedenen Gründen“, wie sie im April 2006 als offizielle Erklärung angab, wurde Milk & Honey bis heute (2023) nicht veröffentlicht. In Japan wurde das Album erst kurz vor der geplanten Veröffentlichung zurückgezogen, sodass einige bereits gepresste Exemplare anschließend bei eBay für teilweise 800 US-Dollar (damals ungefähr 675 Euro) angeboten wurden.[12] Erst 2011 brachte Davis ihr Debütalbum My Name Is Támar bei dem Independent-Label Syren Music Group heraus.

Obwohl Milk & Honey letztendlich nicht veröffentlicht wurde, ging Davis von Januar bis März 2006 in den USA auf Tournee, um Werbung für das Album zu veranstalten. Prince begleitete sie auf dieser Tournee und war als Gitarrist und Keyboarder Mitglied ihrer Band. Die Konzerte wurden immer erst wenige Tage vor dem Auftrittsdatum bekannt gegeben und fanden in Musikclubs nach Mitternacht statt. Die Spieldauer betrug üblicherweise 60–70 Minuten. Die überregionale Tageszeitung Star Tribune fragte skeptisch: „Wer zum Teufel ist Támar, und warum ist sie am Samstag für das Kurzkonzert im Orpheum (Orpheum Theatre in Minneapolis am 25. Februar 2006) höher als Prince angepriesen?“[12]

2016 nahm Davis an der 10. Staffel von The Voice (Vereinigte Staaten) teil, schied aber am 11. April in der ersten Liveshow aus.[13]

Titelliste und Veröffentlichungen

#TitelDauer
131214:31
2Lolita (featuring Támar Davis)4:06
3Te Amo Corazón3:34
4Black Sweat3:11
5Incense and Candles (featuring Támar Davis)4:04
6Love (featuring Támar Davis)5:45
7Satisfied (featuring Támar Davis)2:50
8Fury4:01
9The Word4:11
10Beautiful, Loved and Blessed (Duett mit Támar Davis) A5:43
11The Dance5:20
12Get On the Boat (featuring Támar Davis)6:20
Spieldauer: 53:44 min.
Autor aller Songs ist Prince
A Autor: Prince und Támar Davis

3121 erschien weltweit am 21. März 2006 auf CD und Kompaktkassette,[14] später auch als Download. Am 8. Februar 2019 veröffentlichte The Prince Estate (deutsch: Der Prince-Nachlass) über das Musiklabel Legacy Recording, das zu Sony Music Entertainment gehört, 3121 erstmals auf Schallplatte; es erschien als Doppelalbum in lilafarbenem Vinyl.[15]

Purple Tickets

Ähnlich wie der Hauptdarsteller Willy Wonka aus dem Buch Charlie und die Schokoladenfabrik von 1964 ließ Prince in sieben US-Ausgaben des Albums 3121 sogenannte „Purple Tickets“ verstecken. In Japan und den Niederlanden wurden Alben mit einem Gewinncode ausgestattet, die online eingelöst werden konnten. iTunes, ein britischer Radio- und ein australischer Fernsehsender, veranstalteten Gewinnspiele und verlosten ebenfalls „Purple Tickets“. Die insgesamt weltweit 25 Gewinner stammten aus den USA, Mexiko sowie aus den Niederlanden und wurden am 6. Mai 2006 zu einem „An Evening with Prince“-Konzert in seiner damaligen Villa am 1235 Sierra Alta Way in Los Angeles eingeladen. Zudem erhielten die Gewinner ein Taschengeld von 250 US-Dollar. Alle Gewinner konnten einen Gast mitbringen und sämtliche Kosten wurden übernommen. Die insgesamt zirka 50 Personen wurden 20:00 Uhr vom Hotel zur Villa chauffiert. Zwei Filmteams waren vor Ort und führten mit den Gewinnern Interviews. Gegen 23:00 Uhr erschienen weitere Gäste aus der Musik- und Schauspielbranche, wie beispielsweise Angela Bassett, Bruce Willis, Cicely Tyson, David Duchovny, Forest Whitaker, Jada Pinkett Smith, Jessica Alba, Jude Law, Mitglieder der Band Maroon 5, Mekhi Phifer, Natalie Cole, Sharon Stone, Thandiwe Newton und Trisha Yearwood. 23:30 Uhr begann das Konzert und Támar Davis sang für ungefähr 60 Minuten als Vorgruppe. Anschließend spielte Prince für zirka 65 Minuten und beendete den Abend. Als Gastmusiker unterstützte ihn Larry Graham.[16]

Als am 1. Oktober 2008 das Prince-Buch 21 Nights im Luxushotel The Dorchester in London vorgestellt wurde, waren auch Gewinner der „Purple Tickets“ eingeladen. Prince besuchte die damalige Veranstaltung jedoch nicht.[17] Am 1. Februar 2009 wurden drei „Purple Tickets“-Gewinner in Prince’ damaliger Villa 77 Beverly Park Ln. in Beverly Hills zu „einer Reise durch die Galaxie“ eingeladen, wo er als Gastgeber seine damals neue Website Lotusflow3r.com präsentierte.[18] In dieser von ihm gemieteten Villa wohnte Prince in den Jahren 2008 und 2009.

Singles

Vom Album 3121 wurden drei Singles ausgekoppelt; am 13. Dezember 2005 konnten Mitglieder des NPGMusicClub.com – damalige Website von Prince – den Song Te Amo Corazón downloaden. Eine Woche später erschien er als 1-Track-CD-Single, die aber nicht weltweit ausgekoppelt wurde. Am 14. Februar 2006 war dann eine CD-Single in limitierte Auflage erhältlich, auf der auch das Musikvideo zu Te Amo Corazón zu sehen ist.[19]

Black Sweat wurde als Download-Single am 21. Februar 2006 über NPGMusicClub.com zur Verfügung gestellt – die CD-Single erschien in den USA am 27. März und als B-Seite dient Beautiful, Loved and Blessed. Am 22. Mai 2006 wurde Fury als letzte Single ausgekoppelt, die ebenfalls nicht weltweit veröffentlicht wurde. Auf der B-Seite ist der Liveauftritt von Prince am 15. Februar 2006 bei den BRIT Awards vorhanden, wobei aber nur die Liveversionen von Fury und Te Amo Corazón zu hören sind. Die von Prince ebenfalls gespielten Songs Let’s Go Crazy und Purple Rain sind auf der B-Seite nicht zu finden. Alle Singleversionen sind mit der jeweiligen Albumversion von 3121 identisch und Black Sweat und Fury erschienen auch als Vinyl-Maxisingle Picture Disc.

Musikvideos

Tänzerin Celestina Aladekoba, 2007

Prince produzierte drei Musikvideos zu den Singleauskopplungen Te Amo Corazón, Black Sweat und Fury. Am 18. September 2005 wurde das Musikvideo zu Te Amo Corazón in Marrakesch in Marokko gedreht und Regisseurin war Salma Hayek. Prince befindet sich in einem idyllischen Riad und möchte die spanische Gastgeberin, dargestellt von der Schauspielerin Mía Maestro, verführen. Er ist in sie so verliebt, dass er sie heimlich filmt, um sie auch dann sehen zu können, wenn er allein ist.[20][21] Te Amo Corazón ist das einzige Prince-Musikvideo, das auf dem afrikanischen Kontinent gedreht worden ist. Im März 2009 veröffentlichte Prince auf seinem Album MPLSound einen Song mit Namen Valentina, den er der Tochter von Salma Hayek gewidmet hatte.

Am 21. Januar 2006 wurde das Musikvideo zu Black Sweat in der von Prince gemieteten Villa von Carlos Boozer gedreht.[22] Abgesehen von ihm wirken im Video lediglich die Tänzerin Celestina Aladekoba (* 1984) und DJ Rashida Gonzalez Robinson (* 17. Juli 1980) mit, die auch unter ihrem Pseudonym DJ Rashida bekannt ist. Mit ihr arbeitete Prince von 2005 bis 2007 zusammen. Regisseurin von Black Sweat war Sanaa Hamri (* 1977), die bereits 2004 für Musikvideos zum Album Musicology zuständig gewesen war. Nach Girls & Boys (1986) ist Black Sweat das zweite Prince-Video, das in schwarzweiß gedreht wurde. Im August 2006 wurde Black Sweat von MTV in der Kategorie „MTV Video Music Awards/Best Cinematography“ nominiert, den Preis gewann aber James Blunt für das Video zu You’re Beautiful.

Das Musikvideo zu Fury wurde Ende Januar und Anfang Februar 2006 gedreht, ebenfalls in Prince’ damaliger Villa. Regisseurin Sanaa Hamri sagte über die Dreharbeiten: „Wir haben viel in diesem Haus gedreht, und zwar das ganze Jahr über. Die Dreharbeiten zu Black Sweat fühlten sich also wie ein typischer Tag für mich und mein Team an. Fury wurde etwas später gefilmt, auf einer der 3121-Partys, die wir geschmissen haben. Prince hatte mich gebeten, Kameras zu besorgen, damit wir einen Liveauftritt filmen konnten. Es war sehr roh, sehr aus dem Stegreif.“ Prince trägt den Song mit seiner Begleitband sowie Tänzerinnen vor und streckt am Ende des Videos seine Zunge kurz raus.[23]

Coverversion

Lediglich eine Coverversion ist vom Album 3121 bekannt; im September 2006 veröffentlichte die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy eine Jazzversion von dem Song Te Amo Corazón.[24][25][26]

Tournee

Per4ming Live 3121
von Prince
Präsentationsalbum3121
Anfang der Tournee11. November 2006
Ende der Tournee29. April 2007

Konzerte insgesamt
(nach Kontinent)

Konzerte insgesamt40
Prince Tour-Chronologie
Musicology Live 2004ever
(2004)
Per4ming Live 3121
(2006–2007)
21 Nights In London: The Earth Tour (2007)
Das Rio-Hotel am Las Vegas Strip, 2012

Die Tournee zum Album nannte Prince Per4ming Live 3121 und fand vom 11. November 2006 bis zum 29. April 2007 ausschließlich im Rio All-Suite Hotel and Casino am Las Vegas Strip in Nevada statt.[19] Dort gab er eine Konzertreihe von 40 Konzerten und gestaltete jedes Konzert durch eine andere Songauswahl individuell, wodurch die Konzertlänge zwischen 90 und 140 Minuten variierte. Konzertbeginn war meist erst nach Mitternacht und die Zuschauerkapazität betrug 1.100 Plätze, eine Konzertkarte kostete üblicherweise 125 US-Dollar (damals ungefähr 91 Euro).

Bei einigen Konzerten traten Gastmusiker auf, wie beispielsweise Katt Williams (18. November 2006), Mavis Staples (20. Januar 2007), Larry Graham und Will.i.am (28. Januar 2007), Elton John (10. Februar 2007), CeeLo Green, Natalie Cole und erneut Will.i.am (17. Februar 2007), Dave Chappelle, Ludacris und Talib Kweli (19. Februar 2007), Susannah Melvoin und ihre Zwillingsschwester Wendy Melvoin (24. März 2007), Candy Dulfer und Sheila E. (31. März 2007), Támar Davis (1. April 2007), Babyface und Wayne Brady (15. April 2007), sowie Macy Gray (22. April 2007).[27]

Prince’ Begleitband bestand während dieser Konzertreihe aus den folgenden elf Mitgliedern:[27]

  • Cora Coleman-Dunham – Schlagzeug
  • Greg Boyer – Posaune
  • Joshua Dunham – E-Bass
  • Maya McClean und Nandy McClean – Tänzerinnen und Begleitgesang
  • Mike Phillips – Saxophon und Vocoder
  • Morris Hayes – Keyboard
  • Renato Neto – Keyboard
  • ab dem 30. Dezember 2006: Shelby J. – Begleitgesang
  • ab dem 20. Januar 2007: Lee Hogans – Trompete
  • vom 25. November 2006 bis zum 14. Januar 2007, vom 17. Februar bis zum 19. Februar und vom 21. April bis zum 29. April 2007: Maceo Parker – Saxophon

Schlagzeugerin Cora Coleman-Dunham ist mit Bassist Joshua Dunham verheiratet und tritt auch unter dem Pseudonym C. C. Dunham auf.[19] Die Tänzerinnen Maya und Nandy McClean (* 18. April 1982 in Sydney, Australien) sind Zwillinge.

Aftershows

Will.i.am, 2007

Ab dem Jahr 1986 spielte Prince nach dem Hauptkonzert gelegentlich eine Aftershow, also ein weiteres Konzert nach Mitternacht. Seine Aftershows fanden in kleineren Musikclubs vor meist 300 bis 1.500 Zuschauern statt und Prince verzichtete auf die aufwendigen Bühnenshows, Choreografien und Lightshows seiner Hauptkonzerte. Zudem gestaltete er die Songauswahl anders und verzichtete oftmals auf seine Top-Ten-Hits. Höhepunkte mancher Aftershows waren Gastauftritte bekannter Musiker.

Bei 25 der 40 Konzerte am Las Vegas Strip spielte Prince eine Aftershow, die üblicherweise erst ab 03:00 Uhr nachts begonnen und – wie die Hauptkonzerte – alle im Rio All-Suite Hotel and Casino stattgefunden haben. Bei einiger dieser Aftershows traten verschiedene Gastmusiker auf, wie beispielsweise:[28] am 30. sowie 31. Dezember 2006 Carlos Henriquez und Eldar Djangirov, 28. Januar 2007 Will.i.am, 10. Februar Sheila E., 17. Februar erneut Will.i.am, 18. Februar Doug E. Fresh, Talib Kweli und abermals Will.i.am, 24. Februar Christian Scott und Esperanza Spalding, 11. März Lakecia Benjamin, 24. März Larry Graham, Susannah Melvoin und ihre Zwillingsschwester Wendy Melvoin, sowie am 1. April 2007 Támar Davis. Zudem wirkte Sheila E. am 31. März, 1. April und bei der letzten Aftershow am 29. April 2007 als Gastmusikerin mit.

Rezeption

Presse

Die Kritiken zum Album fielen überwiegend positiv aus. Der Musikjournalist Robert Christgau vom US-Musikmagazin Rolling Stone vergab vier von fünf Sternen und betitelte seinen Bericht über das Album 3121 mit der Überschrift: „Prince’ neueste Sensation“.[29] Das US-Magazin Billboard mutmaßte, 3121 könnte Prince „wieder gut an die Spitze der Hitparaden bringen“, weil er „einer von diesen seltenen Künstlern“ sei, „die, ohne seinen exzentrischen Stil aufs Spiel zu setzen, von Bedeutung bleiben“.[30] Die überregional erscheinende US-Tageszeitung Los Angeles Times stellte fest, zwar sei 3121 eine „ungerade Zahl“, aber Unterhaltung. The New York Times beschrieb 3121 als „ein freundliches, glückliches und prägnantes Album“. Die US-Musikzeitschrift Blender war der Meinung, die „minimalistischen Songs“ des Albums zählten „zu seinen besten“.[31]

Jonathan Fischer von Spiegel Online lobte: „Auch wenn 3121 nicht an die Klassiker heranreicht: Die Popwelt braucht Prince. Gerade in Zeiten, in denen R’nB-Sänger [sic] wie austauschbare Fließbandware wirken, und ein halbes Dutzend Hit-Produzenten die Charts unter sich aufteilen, wirkt ein Prince-Album wie eine Mahnung an all die brachliegenden Möglichkeiten schwarzer Musik. Te Amo Corazón hin oder her: Synthie-getriebene Funk-Minimalismen wie Black Sweat können immer noch mit jedem The Neptunes-Beat konkurrieren. Und: Prince Referenzen reichen weit über das MTV-Universum hinaus: Von der Bläser- und Latin-Rhythmen-befeuerten Jam Get On The Boat bis zur Old-School Soulballade Satisfied.“[32]

Sven Appel vom Wochenmagazin Stern schrieb: „Mit dem abwechslungsreichen Longplayer 3121 kehrt er [Prince] zu alten Tugenden zurück – und erreicht eine neue Höchstform.“ Der Song Love spiegele „die klassische Prince-Schule wider und gibt den Bässen reichlich Arbeit. In Fury kreischen die Gitarren, als hätte Jimi Hendrix persönlich noch einmal sein Wah-Wah ausgepackt. Und beim Rausschmeißer The Dance greift Prince noch mal ganz melancholisch in die Tasten. So ist der Albumtitel 3121 vielleicht doch nicht nur eine launische Wahl. Er könnte auch die Rückkehr zu den Wurzeln andeuten: Die 82er LP 1999 lädt im gleichnamigen Titelsong schließlich auch zur Party ein.“[33] Dietmar Dath von der FAZ meinte, das Album erinnere „ohne Nostalgie an beste Zeiten.“[34]

Ralph Geisenhanslüke von Die Zeit hob zwar die vier Songs Black Sweat, Fury, Get On the Boat und Te Amo Corazón lobend hervor, doch die „restlichen acht Songs, das mag das Hosianna etwas dämpfen, wirken solide gebaut, erinnern aber in ihrer überzuckerten Zickigkeit daran, wie lang die achtziger Jahre schon vorbei sind.“ Trotzdem sei Prince „endlich wieder von dieser Welt. Willkommen zurück!“[35]

Das US-Magazin Entertainment Weekly verhielt sich mit Lob zurückhaltender; Man höre auf 3121 „seine soundsovielte Enttäuschung“ und Prince habe nicht herausgefunden, „wie er in seine 1980er Jahre Trickkiste zurückgreifen und etwas kreieren kann, das zeitgemäß klingt.“[31] Seine „Schüler“ wie OutKast und The Neptunes hätten dieses jedoch geschafft.[30] Der britische Musikkritiker Barney Hoskyns bemerkte, 3121 sei „dem Mainstream angepasst“ und einige Songs klängen, als habe „Prince mit Autopilot“ aufgenommen. Dennoch würden Momente auf dem Album beweisen, dass „immer noch Feuer im Bauch des Typen“ vorhanden sei.[36]

Nach Prince’ Tod im April 2016 rezensierten die Musikjournalisten Albert Koch und Thomas Weiland von der deutschen Musikzeitschrift Musikexpress das Album 3121 und gaben viereinhalb von sechs Sternen. Sie schrieben, Prince komme es darauf an, „seinen eigenen Funk in Lolita oder Black Sweat für das 21. Jahrhundert zu renovieren. Das gelingt. Die Magie ist wieder da, geboren aus der Lust und Laune eines Bonvivants“.[37]

Charts und Auszeichnungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[38]4 (12 Wo.)12
 Österreich (Ö3)[39]15 (8 Wo.)8
 Schweiz (IFPI)[40]1 (1) (13 Wo.)13
 Vereinigtes Königreich (OCC)[41]9 (4 Wo.)4
 Vereinigte Staaten (Billboard)[42]1 (1) (16 Wo.)16

3121 war zu Prince’ Lebzeiten sein einziges Album, das in den USA direkt auf Platz eins debütierte. Zugleich war es nach Purple Rain (1984), Around the World in a Day (1985) und Batman (1989) seine vierte und zu Lebzeiten letzte Nummer eins in der US-amerikanischen Albumhitparade. 3121 wurde weltweit ungefähr zwei Millionen Mal verkauft und international mit Gold- und Platinstatus ausgezeichnet:

  • CH: 1× Gold für 15.000 verkaufte Exemplare im Jahr 2006[43]
  • US: 1× Gold für 500.000 verkaufte Exemplare am 26. Juni 2006[44]
  • UK: 1× Silber für 60.000 verkaufte Exemplare am 22. Juli 2013[45]
JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[46]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
2005Te Amo CorazónDE58
(6 Wo.)DE
AT61
(3 Wo.)AT
CH24
(15 Wo.)CH
UKn.v.UK
Nicht weltweit ausgekoppelt
2006Black SweatDE80
(4 Wo.)DE
CH52
(6 Wo.)CH
UK43
(2 Wo.)UK
US60
(1 Wo.)US
FuryCH92
(1 Wo.)CH
UK60
(1 Wo.)UK
USn.v.US
Nicht weltweit ausgekoppelt

Literatur

  • Jake Brown: Prince in the Studio (1975–1995). Colossus Books, Phoenix 2010, ISBN 978-0-9790976-6-9.
  • Jason Draper: Chaos, Disorder, And Revolution. Backbeat Books, New York 2011, ISBN 978-0-87930-961-9.
  • Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2.
  • Afshin Shahidi: A Private View. St. Martin’s Press, New York 2017, ISBN 978-1-250-13443-1.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Steve Parke: Picturing Prince. Cassell Octopus Publishing Group Ltd, London 2017, ISBN 978-1-84403-959-3.
  • Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Black Sweat. In: Princevault.com. 30. September 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  2. a b Ro (2011), S. 340.
  3. The Dance. In: Princevault.com. 24. Juni 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  4. Beautiful, Loved and Blessed. In: Princevault.com. 23. Juni 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  5. Früheres Zuhause von Prince in Los Angeles zu haben – oder zu mieten. In: DerStandard.de. 10. April 2020, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  6. 3121. In: Princevault.com. 30. November 2017, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  7. a b Draper (2016), S. 171.
  8. Begleitheft der CD 3121 von Prince, Universal Records / NPG Records, 2006
  9. Azhar (2016), S. 118
  10. Tonya Pendleton: Prince Protègé Ashley Tamar Davis On Prince, Beyoncè And What She’s Learned As An Indie Artist. In: Blackamericaweb.com. 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  11. Ro (2011), S. 341.
  12. a b Draper (2016), S. 174.
  13. Lee Bailey: Tamar Davis and Joe Maye reflect on ‘The Voice’, Life beyond the Show. In: euroweb.com. 28. April 2016, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  14. Parke (2017), S. 214.
  15. Prince im violetten Dreierpack. In: dervinylist.com. 6. Februar 2019, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  16. One-Off Performance 6 May 2006 (a.m.). In: Princevault.com. 25. Juli 2021, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  17. Draper (2011), S. 257.
  18. Draper (2011), S. 258.
  19. a b c Lizie (2020), S. 256.
  20. Shahidi (2017), S. 162.
  21. Ro (2011), S. 342.
  22. Shahidi (2017), S. 175.
  23. Fury. In: Princevault.com. 15. Mai 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  24. Cover.info. In: Cover.info. 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  25. Prince auf SecondHandSongs
  26. Prince auf WhoSampled
  27. a b Prince Per4ming Live 3121 Tour Map. In: Princevault.com. 29. Dezember 2016, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  28. One-Off Performance (2000). In: Princevault.com. 19. Juni 2016, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  29. Robert Christgau: Prince’s New Sensation. In: RobertChristgau.com. 6. April 2006, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  30. a b Draper (2016), S. 173.
  31. a b Ro (2011), S. 346.
  32. Jonathan Fischer: Prince-Album 3121 – Funk und Weihrauch. In: Spiegel.de. 24. März 2006, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  33. Sven Appel: 3121 – Ein echter Prince. In: Stern.de. 25. März 2006, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  34. Dietmar Dath: Fummle weiter, vollreifer Verführer! In: FAZ.net. 27. März 2006, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  35. Ralph Geisenhanslüke: Sexy Motherfunker. In: Die Zeit, Nr. 12/2006
  36. Ro (2011), S. 343.
  37. ME-Redaktion: Aus dem grossen Prince-Special – Alle Alben im Überblick. In: Musikexpress.de. 22. Mai 2016, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  38. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  39. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  40. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  41. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  42. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  43. Edelmetall Gewinner 2006. In: Hitparade.ch. 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022.
  44. Gold & Platinum. In: riaa.com. 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  45. BRIT Certified. In: BPI.co.uk. 2022, abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  46. Chartquellen: DE AT CH UK US

Auf dieser Seite verwendete Medien

Flag of Switzerland within 2to3.svg
Die quadratische Nationalfahne der Schweiz, in transparentem rechteckigem (2:3) Feld.
Flag of the United Kingdom.svg
Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
Flag of the United Kingdom (3-5).svg
Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
View of Orpheum Theater auditorium from stage.jpg
Autor/Urheber: Tommy Sar, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Orpheum Theater, Minneapolis. View of the auditorium from stage. The large circle dome seen at the ceiling has a practical acoustic purpose. So long as one can project their voice, it can be heard clearly from anywhere in the auditorium without modern speakers. The three smaller circles below the balcony serves the same purpose.
Will.i.am 2007-02-13.jpg
Autor/Urheber: mariachily on Flickr., Lizenz: CC BY-SA 2.0
en:will.i.am (William James Adams,Jr.) at the Googleplex, 2007-02-13. Cropped from original.
Ipanema Tower, Hotel Rio All Suite. Las Vegas (8073620941).jpg
Autor/Urheber: Curimedia, Lizenz: CC BY 2.0
United States of America West Coast Trip 2012
Boooooozer.jpg
Autor/Urheber: Stephanie Young Merzel, Lizenz: CC BY 2.0
Boozer in 2010
Academy Awards afterparty CUN Celestina2.jpg
(c) John Mueller, CC BY 2.5
Celestina at the 79th Annual Academy Awards Children Uniting Nations/Billboard afterparty.