31. März

Der 31. März ist der 90. Tag des gregorianischen Kalenders (der 91. in Schaltjahren), somit verbleiben 275 Tage bis zum Jahresende.

Historische Jahrestage
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Am 31. März endet in Deutschland die Schutzzeit für Fledermäuse in ihren Überwinterungsquartieren und diese dürfen wieder betreten werden.[1]

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

1492: Alhambra-Edikt
1495: Papst Alexander VI.
1854: Perrys „Schwarze Schiffe“
1933: „Gesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe“
1936: Italienisch-Ostafrika
1949: Kanada und Neufundland
1964: Humberto Castelo Branco
1979: Malta

Wirtschaft

  • 1831: Die Mannheimer Akte regelt als internationales Abkommen die Schifffahrt auf dem Rhein. Im Jahr 1868 wird die Vereinbarung in der Mannheimer Akte revidiert.
  • 1910: In der Grube Samson in Sankt Andreasberg im Oberharz wird nach rund 400 Jahren Betrieb die letzte Schicht zum Erzabbau gefahren.
  • 1956: Letztmals müssen in der Bundesrepublik Deutschland Steuermarken für das Notopfer Berlin auf Postsendungen geklebt werden. Das Aufkommen aus der nach der Berlin-Blockade eingeführten Notopfermarke sollte die wirtschaftliche Not West-Berlins verringern helfen.
  • 1958: Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines nimmt den Linienflugverkehr zwischen Wien und London auf. Es ist die erste Verbindung des nach dem Abschluss des Staatsvertrags wieder zulässigen Luftverkehrs.
  • 1963: Nach über hundertjährigem Betrieb wird die Steinkohle fördernde Zeche Centrum in Wattenscheid als Opfer reduzierter Kohlennachfrage und aus Produktivitätserwägungen stillgelegt.
1965: Förderturm der Grube Georg

Wissenschaft und Technik

1889: Tour durch den Eiffelturm
  • 1889: In Paris wird anlässlich der Weltausstellung der von Gustave Eiffel erbaute und nach ihm benannte Eiffelturm eingeweiht. Der zu diesem Zeitpunkt höchste Stahlfachwerkturm, der von der Pariser Bevölkerung als „Schandfleck“ wahrgenommen wird, soll ursprünglich nur 20 Jahre stehen bleiben.
  • 1903: Dem neuseeländischen Luftfahrtpionier Richard Pearse gelingt in Waitohi erstmals ein motorisierter Flug mit einem Flugapparat schwerer als Luft. Der Flug ist jedoch unkontrolliert und dauert nicht sehr lange.
1909: Titanic vor dem Stapellauf 1911
1992: Die USS Missouri

Kultur

1745: Jean-Philippe Rameau
1901: Prager Nationaltheater
1943: Rodgers (links) und Hammerstein (rechts)
  • 1943: Das Musical Oklahoma! von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein wird im New Yorker Saint James Theatre uraufgeführt. Das Musical wird bis 1948 ununterbrochen am Broadway laufen, was einen neuen Rekord darstellt.
  • 1961: Fritz Hüser und Paul Polte gründen gemeinsam mit zahlreichen Schriftstellern den Arbeitskreis für künstlerische Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitswelt. Die spätere Dortmunder Gruppe 61 hat das Ziel, schriftstellerisch tätige Arbeiter auf der einen und Lektoren, Kritiker und Journalisten auf der anderen Seite zusammenzubringen.
  • 1964: Die britische Musikgruppe The Beatles stehen mit fünf Singles auf den Plätzen 1–5 der US-amerikanischen Hitparade – eine zuvor nie dagewesene Situation.

Religion

1829: Pius VIII. bei der Krönung

Katastrophen

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Sport

  • 1985: Im Madison Square Garden in New York City findet die erste WWF Wrestlemania statt.
  • 1997: Martina Hingis wird als jüngste Tennisspielerin (als 16-Jährige) Nummer 1 in der WTA-Rangliste.
  • 2007: Henry Maske schlägt in der Münchner Olympiahalle nach zehn Jahren Pause mit 43 Jahren den amtierenden WBA-Weltmeister im Cruisergewicht Virgil Hill nach Punkten und schreibt damit Boxgeschichte, da er die längste Kampfpause der Geschichte eingelegt hat. Maske erklärt nach dem Kampf seinen endgültigen Rücktritt.

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Vor dem 18. Jahrhundert

René Descartes (* 1596)

18. Jahrhundert

Joseph Haydn (* 1732)

19. Jahrhundert

1801–1850

Chlodwig Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst (* 1819)

1851–1900

Édouard Rod (* 1857)
Henri Marteau (* 1874)
William Lawrence Bragg (* 1890)

20. Jahrhundert

1901–1925

Shin’ichirō Tomonaga (* 1906)
Octavio Paz (* 1914)

1926–1950

César Chávez (* 1927)
Hans-Joachim Arnold (* 1932)
Rolf Becker (* 1935)
Swiad Gamsachurdia (* 1939)
Al Gore (* 1948)

1951–1975

(c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Dietmar Bartsch (* 1958)
Ewan McGregor (* 1971)

1976–2000

Anthony B (* 1976)
Kate Micucci (* 1980)

Gestorben

Vor dem 16. Jahrhundert

  • 32 v. Chr.: Titus Pomponius Atticus, römischer Ritter
  • 0310: Ōjin, japanischer Kaiser
  • 1028: Lý Thái Tổ, Herrscher des vietnamesischen Reiches Đại Cồ Việt und Begründer der Lý-Dynastie
  • 1046: Guido von Pomposa, Benediktiner
  • 1185: Beatrix von Rethel, Königin von Sizilien
  • 1251: Wilhelm von Modena, Bischof von Modena, Kardinalbischof von Sabina. päpstlicher Legat für Livland, Preußen, Holstein, Estland, Semgallen, Samland, Kurland, Wierland, Guland (Öland?), Bornholm, Rügen und Gotland
  • 1366: Otto von Ziegenhain, deutscher Kanoniker in den Domkapiteln zu Mainz und Köln sowie Propst des Petristifts in Fritzlar
  • 1379: Georg von Wildenstein, Abt des Klosters St. Gallen
  • 1388: Everard ’t Serclaes, Herzog von Cruyckembourg (Ternat)
  • 1460: Heinrich Laufenberg, Schweizer Priester und Autor
  • 1493: Martín Alonso Pinzón, spanischer Seefahrer und Teilnehmer der ersten Kolumbus-Reise
  • 1495: Guy Pot, französischer Adeliger

16. und 17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

Isaac Newton († 1727)

19. Jahrhundert

Charlotte Brontë († 1855)

20. Jahrhundert

1901–1950

Hans Fischer († 1945)

1951–2000

Karl L. King († 1971)
Friedrich Hund († 1997)

21. Jahrhundert

Hans-Dietrich Genscher († 2016)

Feier- und Gedenktage

  • Kirchliche Gedenktage
    • Akakios Agathangelos, Bischof von Hither, eventuell Märtyrer (evangelisch, römisch-katholisch, orthodox)
    • John Donne, englischer Priester und Dichter (anglikanisch, evangelisch: ELCA)
    • Josef, einer der Stammväter des Volkes Israel (evangelisch: LCMS)
  • Aktionstage
    • International Transgender Day of Visibility (TDoV), Internationaler Tag für trans Sichtbarkeit (seit 2009)[3][4]

Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.

Einzelnachweise

  1. Kremb/Lautzas: Landesgeschichtlicher Exkursionsführer Rheinland-Pfalz. Band 2. Verlag Arbogast, Otterbach 1991 (zitiert in Eintrag zu Buchenloch – Altsteinzeitliche Höhle (Gerolstein) in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier; abgerufen am 12. September 2017.).
  2. [1]
  3. Queerer Kalender: Transgender Day of Visibility. In: Queer-Lexikon.net. 19. Dezember 2019, abgerufen am 9. Juli 2020.
  4. Anna Siegel: Anti-Diskriminierung: Nürnberger Grüne fordern Badetag nur für Trans*- und Intergender-Menschen. In: inFranken.de. 7. Juli 2020, abgerufen am 9. Juli 2020.

Commons: 31. März – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Auf dieser Seite verwendete Medien

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Lawrence Bragg
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Bundesparteitag Die Linke 2018 in Leipzig
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Map of the provinces and territories of Canada as they were between 1927 and 1949. On March 1 1927, a court transferred a disputed portion of Quebec to the Dominion of Newfoundland. On March 31 1949, Newfoundland joined Canada as a province.

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Nobel prize winner Sin-Itiro Tomonaga
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Gesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe vom 29. März 1933; ="Lex van der Lubbe"
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Copy of the Spanish edict of expulsion
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Leader of Georgian independence movement in late 80s, Zviad Gamsakhurdia. This photo taken in 1989 in Tbilisi during pro-independence rallies
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Malta, an independent republic, consists of a small group of islands—Malta, Gozo, Kemmuna, Kemmunett, and Filfla—located in the Mediterranean Sea south of Sicily, with a total area of 316 square kilometers. The capital and leading port of the country is Valletta, which appears as a gray patch around the two deep inlets on Malta’s northern coastline. About 400,000 people live on this island nation. The islands of Malta consist of low-lying coralline limestone plateaus surrounded by impermeable clay slopes. The highest point is 239 meters above sea level.

The many ancient monuments and remains on Malta attest to the great age of its civilization. Remains from Stone Age and Bronze Age peoples have been found in subterranean burial chambers. The islands became a Phoenician colony about 1000 B.C. They were later occupied by the Greeks, who called the colony Melita, and later the islands passed successively into the possession of Carthage and Rome. The islands were occupied by Arabs in 870 A.D. A Norman army conquered the Maltese Arabs in 1090, and Malta was later made a feudal fief of the kingdom of Sicily. In 1530 Holy Roman Emperor Charles V granted Malta to the Knights of Saint John of Jerusalem, who ruled the islands until the 19th century. In 1798 Napoleon invaded and occupied the islands during his Egyptian campaign. Unwilling to be ruled by France, the Maltese appealed to Britain, and in 1799 British naval officer Horatio Nelson besieged Valletta and compelled the withdrawal of the French. In 1814 Malta became part of the British Empire as a crown colony.

This natural-color image was acquired on July 29, 2001, by the Advanced Spaceborne Thermal Emission and Reflection Radiometer (ASTER) aboard NASA’s Terra satellite.

Image courtesy NASA/GSFC/MITI/ERSDAC/JAROS, and U.S./Japan ASTER Science Team
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César Chávez — speaking at the Delano UFW−United Farm Workers rally in Delano, California, June 1972.
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Portrait of Charlotte Brontë
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Ewan McGregor at the 66th Venice International Film Festival
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Grube Georg, Willroth, Rheinland-Pfalz, Deutschland.
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Rolf Becker bei einer Veranstaltung in Elmshorn
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Portrait of French violinist Henri Marteau with his beloved 1731 Giuseppe Guarneri del Gesu
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Personenfoto Prof. Dr. rer. nat. Hans-Joachim Arnold
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Al Gore, en 2007
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Octavio Paz, Premio Nobel de Literatura. Fuente de la imagen: http://www.ensayistas.org/filosofos/mexico/paz/

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Friedrich Hund, Göttingen in den 20er Jahren
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Abgebildete Person: Jean-Philippe Rameau (1683–1764), French composer and music theorist of the Baroque era
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Édouard Rod (1857-1910), critique littéraire, journaliste et écrivain suisse.
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Richard Rodgers, Irving Berlin, Oscar Hammerstein II, and Helen Tamiris (back), watching hopefuls who are being auditioned on stage of the St. James Theatre
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The RMS Titanic ready for launch. The ship was constructed on Queen's Island, now known as the Titanic Quarter, in Belfast Harbour where was part of the Harland and Wolff shipyard.
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