1947

1947
Hinweistafel auf den Marshallplan
(c) Bundesarchiv, Bild 183-20671-0014 / CC-BY-SA 3.0
General Marshall entwickelt den nach ihm benannten Marshallplan, der entscheidenden Anteil am Wiederaufbau Westdeutschlands hat.
Flagge Indiens
Indien erlangt seine Unabhängigkeit.
Harry S. Truman
US-Präsident Harry S. Truman verkündet die Truman-Doktrin.
1947 in anderen Kalendern
Ab urbe condita2700
Armenischer Kalender1395–1396
Äthiopischer Kalender1939–1940
Badi-Kalender103–104
Bengalischer Kalender1353–1354
Berber-Kalender2897
Buddhistischer Kalender2491
Burmesischer Kalender1309
Byzantinischer Kalender7455–7456
Chinesischer Kalender
 – Ära4643–4644 oder
4583–4584
 – 60-Jahre-Zyklus

Feuer-Hund (丙戌, 23)–
Feuer-Schwein (丁亥, 24)

Französischer
Revolutionskalender
CLVCLVI
155–156
Hebräischer Kalender5707–5708
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat2003–2004
 – Shaka Samvat1869–1870
Iranischer Kalender1325–1326
Islamischer Kalender1366–1367
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära):Shōwa 22
 – Kōki2607
Koptischer Kalender1663–1664
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära4280
 – Juche-Ära36
Minguo-Kalender36
Olympiade der NeuzeitXIII
Seleukidischer Kalender2258–2259
Thai-Solar-Kalender2490

1947 werden die ideologischen Unterschiede zwischen dem entstehenden Ostblock und der westlichen Welt deutlicher. Standen in den ersten Monaten nach Kriegsende die Gemeinsamkeiten der vier Siegermächte bei der Regelung der Nachkriegsordnung noch im Vordergrund, trennt der aufkommende Kalte Krieg zunehmend die bisher vereinte Kriegskoalition der Alliierten. Besonders deutlich wird dies in der Truman-Doktrin, in der der US-Präsident vor der „direkten oder indirekten Aggression“ durch „totalitäre Regime“ warnt – die Sowjetunion wird nicht mit Namen genannt, der Bezug ist aber offensichtlich.

Überblick

Europa

Osteuropa

Die kommunistische Partei war in den Staaten Osteuropas zunächst nur eine politische Kraft unter mehreren, das Amt des Regierungschefs lag in der Hand eines bürgerlichen Politikers, der eine Volksfrontregierung führte, in der die Kommunisten meist für die innere Sicherheit zuständig waren.

Mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht gelingt es nunmehr der KP in Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien die politische Macht zu ergreifen, wobei eine Mischung aus legalen Mitteln und Drohungen angewandt wird; nicht selten wird der politische Gegner als faschistisch verunglimpft und Repressalien ausgesetzt. In der Tschechoslowakei hat der Kommunist Klement Gottwald zwar den Posten des Regierungschefs inne, muss aber zunächst noch auf die zwölf bürgerlichen Minister seiner Regierung Rücksicht nehmen.

Tito in Jugoslawien hingegen führt eine sozialistische Volksrepublik, die die Befreiung von deutscher Besatzungsherrschaft weitgehend alleine bewältigt hat und dadurch gegenüber der Sowjetunion und dem entstehenden Ostblock selbstbewusst auftreten kann.

Deutschland

Marshallplanhilfe in West-Berlin

In der Sowjetischen Besatzungszone schreitet die Entwicklung zu einer Umgestaltung der Gesellschaft ebenfalls voran; nachdem im Vorjahr die SPD als bedeutendster Konkurrent durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED ausgeschaltet und nunmehr die kommunistisch ausgerichtete SED die dominierende Kraft im Land ist, werden 1947 auch auf wirtschaftlichem Gebiet wichtige Weichen gestellt; so wird die Deutsche Wirtschaftskommission eingerichtet, die das Wirtschaftsleben der SBZ zentral von Ost-Berlin aus steuert.

Da unterdessen in den Westzonen Deutschlands das Wirtschaftsleben auf kapitalistischer Grundlage wiederaufgebaut wird, gestaltet sich eine einheitliche Wirtschaftspolitik für Deutschland zunehmend als unmöglich. Angebote der USA, mit der Marshallplan-Hilfe auch osteuropäische Staaten und die SBZ zu unterstützen werden von der Sowjetunion als westliche Propaganda gewertet; die Tschechoslowakei sieht sich auf sowjetischen Druck genötigt, ihr ursprüngliches Angebot, die Hilfe anzunehmen, zurückzuziehen. Die Differenzen werden in Deutschland deutlich, als die Konferenz der Ministerpräsidenten aller vier Zonen in München ergebnislos abgebrochen werden muss, da das jeweilige Mandat der Besatzungsmächte für die Teilnehmer eine konstruktive Diskussion der Wege zur staatlichen Einheit nicht zulässt. Unter diesen Umständen erscheint auch der Zusammenschluss der britischen und der US-amerikanischen Zone zur Bizone eher als weiterer Schritt zur Teilung denn als Etappe auf dem Weg zur gesamtdeutschen Einheit.

Griechenland und Türkei

Die erwähnte Truman-Doktrin bezieht sich konkret auf die Staaten Griechenland und Türkei, denen Truman eine Hilfe in Höhe von 400 Mio. Dollar zusagt. Vor allem Griechenland sieht sich im Innern mit einem Bürgerkrieg konfrontiert, bei dem die Regierungstruppen gegen kommunistische Aufständische kämpfen, die von den nunmehr ebenfalls kommunistischen Nachbarn Albanien, Jugoslawien und Bulgarien unterstützt werden.

Malta

Malta wird von Großbritannien die Selbstverwaltung als parlamentarische Demokratie gewährt.

Naher Osten

Iran

Der Einfluss der Sowjetunion im Iran hingegen kann erfolgreich zurückgedrängt werden; hier waren unmittelbar an der türkischen Grenze mit Hilfe sowjetischer Truppen eigene Staatswesen für die Kurden bzw. die Aserbaidschaner entstanden, die aber nun nach dem Abzug der sowjetischen Truppen dem iranischen Staat wieder eingegliedert werden.

Palästina

UN-Teilungsplan für Palästina

Unterdessen kommt es in Palästina zu Spannungen, die weniger mit der internationalen Blockbildung als mit religiösen Gegensätzen zu tun haben. In Palästina hat die Zuwanderung der Juden immer dramatischere Ausmaße angenommen. Die Zurücksendung der Flüchtlinge der „Exodus“ nach Europa, ja sogar in das verhasste Deutschland, erregt internationales Aufsehen und dokumentiert für viele die Überforderung der britischen Behörden mit dem Problem. Die Frage, wie nach dem geplanten Ende des britischen Mandats in Palästina im Mai 1948 weiter vorgegangen werden soll, beschäftigt daher auch die UNO, die einen Teilungsplan erarbeitet, der aber bei jüdischen Extremisten wie auf der arabischen Seite auf heftige Kritik stößt. Die Angriffe auf die britische Besatzungsmacht und die Zwischenfälle zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern nehmen eher noch an Schärfe zu.

Asien

China

In der Republik China geht der Vormarsch der kommunistischen Truppen unter Mao langsam weiter, ohne dass es im dortigen Bürgerkrieg zu dramatischen Durchbrüchen kommt.

Indien

Britisch-Indien wird im August in die Unabhängigkeit entlassen und nach dem Mountbattenplan in zwei unabhängige Staaten Indien und Pakistan geteilt. Über zehn Millionen Menschen werden dabei in den jeweils anderen Staat umgesiedelt. Die Spannungen zwischen dem muslimischen Pakistan und dem hinduistischen Indien entladen sich sofort in der Frage, welchem der beiden neuen Staaten Kaschmir angehören soll. Die Bevölkerung dieses Fürstentums ist religiös gemischt, der Maharaja Hari Singh entschließt sich jedoch für einen Beitritt zu Indien, was muslimische Milizen auf den Plan ruft, die, von Pakistan unterstützt, im Westen des Kaschmir aktiv werden. Daraufhin landen indische Truppen im Kaschmir-Tal und es kommt zum Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg, der schließlich – ohne Friedensschluss – mit einer faktischen Teilung des Kaschmir endet.

Japan

In Japan wird unter der amerikanischen Besatzungsregierung die Nachkriegsverfassung erlassen, die einige einzigartige Formulierungen wie Artikel 1, den Tennō als „Symbol“ des Staates und Artikel 9, den Verzicht auf Krieg enthält.

Taiwan

Mit dem Zwischenfall vom 28. Februar beginnt ein Volksaufstand.

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

Januar

George C. Marshall

Februar

Logo der VVN-BdA

März

  • 1. März: Der IWF nimmt seine Arbeit auf.
  • 6. März: Liberia wird Mitglied in der UNESCO.
  • 8. März: Gründung des Demokratischen Frauenbundes in Berlin.
  • 10. März: In Moskau beginnt eine Außenministerkonferenz der vier Alliierten. Lediglich über den Beschluss zur Auflösung Preußens wird Einigkeit erzielt. Wegen der Uneinigkeit in Fragen der Wirtschaftspolitik im besetzten Deutschland und der Frage, wie eine deutsche Zentralregierung zu erreichen sei, endet die Konferenz am 24. April ansonsten ergebnislos.
  • 12. März: Truman-Doktrin, Beginn der amerikanischen Containment-Politik.
  • 15. März: In Pandschab enden muslimisch-hinduistische Unruhen, die in den letzten zwei Wochen über 1000 Tote gefordert haben.
  • 19. März: Paul-Henri Spaak wird zum dritten Mal Premierminister Belgiens. Er ist Nachfolger von Camille Huysmans und leitet eine sozialistisch-christdemokratische Regierung.
  • 25. März: Die Niederlande und Indonesien einigen sich im Vertrag von Linggadjati über die Unabhängigkeit Indonesiens.
  • 29. März: Auf Madagaskar beginnen mehrmonatige Unruhen gegen die französische Kolonialherrschaft.

April

Friedrich IX. als Kronprinz

Mai

Juni

  • 3. Juni: Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, der mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird.
  • 5. Juni: US-Außenminister George C. Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
  • 5. Juni: In München treffen auf Einladung des bayrischen Ministerpräsidenten Hans Ehard die Ministerpräsidenten aus allen vier Besatzungszonen zu Gesprächen zusammen. Die Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft Deutschlands sind allerdings so unüberbrückbar, dass die ostdeutschen Ministerpräsidenten vorzeitig abreisen.
  • 6. Juni: Durch eine Volksabstimmung wird in der Schweiz die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eingeführt sowie die Wirtschaftsverfassung geändert.
  • 14. Juni: Die sowjetische Militäradministration errichtet die „Deutsche Wirtschaftskommission“ (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
  • 14. Juni: Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.
  • 17. Juni: Die Berliner Stadtverordneten wählen Ernst Reuter (SPD) zum Berliner Oberbürgermeister; die sowjetische Militäradministration verweigert ihm allerdings die Anerkennung.
  • 23. Juni: Der US-Kongress überstimmt ein Veto des Präsidenten Truman gegen den Taft-Hartley Act, der damit Gesetzeskraft erlangt. Das Gesetz sieht das Verbot zahlreicher Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften vor. Truman nennt die Vorlage ein „Sklavenarbeitsgesetz“.
  • 24. Juni: Der US-amerikanische Pilot Kenneth Arnold sichtet nach eigenen Angaben neun seltsam rasende Flugobjekte, für die erstmals der Begriff Fliegende Untertasse benutzt wird.
  • 25. Juni: In Frankfurt am Main konstituiert sich der erste Wirtschaftsrat der Bizone.
  • 29. Juni: Beginn des SPD-Parteitags in Nürnberg

Juli

August

Flagge Pakistans
Flagge Indiens

September

Oktober

  • 1. Oktober: Im Land Bremen finden die ersten Freien Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die SPD wird mit Abstand stärkste Kraft.
  • 11. Oktober: Zwischen Chile und der Sowjetunion kommt es zu einer diplomatischen Krise. Der sowjetischen Führung wird vorgeworfen, Drahtzieher hinter einem Bergarbeiterstreik in Chile zu sein.
  • 11. Oktober: In Washington wird von 42 Ländern ein Abkommen über die Gründung der World Meteorological Organization unterzeichnet.
  • 12. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen
Gebietsansprüche in Kaschmir
  • 16. Oktober: Die Militärregierungen für die britische und die US-amerikanische Besatzungszone präsentieren eine endgültige Demontageliste; gegenüber früheren Listen ist sie mit 682 aufgeführten Betrieben deutlich reduziert.
1947: UN-Flagge

November

  • 3. November: Im Prozess Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS gegen 18 Angeklagte ergehen zwei Todesurteile, von denen das gegen Oswald Pohl 1951 vollstreckt wird; drei Angeklagte werden freigesprochen.
  • 5. November: Der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Führer der Bauernpartei, Stanislaw Mikolajczik, flieht nach Repressalien der Kommunisten gegen seine Partei in den Westen. Den gleichen Schritt unternimmt Zoltán Pfeiffer, Vorsitzender der Unabhängigen Partei in Ungarn.
  • 8. November: Uruguay wird Mitglied in der UNESCO.
In Thailand putschen einflussreiche Offiziere des Heeres gegen die zivile Regierung von Thawan Thamrongnawasawat

Dezember

  • 3. Dezember: Im Juristenprozess gegen hochrangige Richter der NS-Zeit ergehen die Urteile: Vier Angeklagte erhalten eine lebenslängliche Freiheitsstrafe, sechs Freiheitsstrafen von fünf bis zehn Jahren, vier werden freigesprochen.
  • 6. Dezember: Auf Initiative der SED findet in Ost-Berlin der Volkskongress für die deutsche Einheit und einen gerechten Frieden statt. Während Vertreter der LDP der Einladung folgen, lehnen Jakob Kaiser und Ernst Lemmer als führende Vertreter der Ost-CDU die Teilnahme ab, da sie darin eine reine Propagandaveranstaltung sehen. Sie werden daraufhin von der sowjetischen Militärverwaltung ihrer Parteiämter enthoben und siedeln nach West-Berlin über.
  • 9. Dezember: In Frankreich brechen die Gewerkschaften den Generalstreik ab und treten in Lohnverhandlungen mit der Regierung ein.
  • 10. Dezember: George C. Marshall fordert die Sowjetunion auf, die Demontage deutscher Firmen in der sowjetischen Zone zu beenden.
  • 12. Dezember: Die Irankrise wird beendet, indem iranisches Militär die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Āzarbāydschān besetzt; die Separatisten waren von der Sowjetunion unterstützt worden. Am 16. Dezember wird auch die Republik Kurdistan aufgelöst und dem Iran wieder einverleibt.
  • 15. Dezember: Die Londoner Konferenz der Außenminister der vier Siegermächte im Zweiten Weltkrieg wird beendet, weil sich die Alliierten über die Deutschland-Frage uneins sind und es zum Bruch zwischen der Sowjetunion und den USA kommt.
  • 16. Dezember: Honduras wird Mitglied in der UNESCO.
  • 20. Dezember: Der demokratisch gewählte CDU-Parteivorstand in der Sowjetischen Besatzungszone wird von der SMAD abgesetzt. Die Union wandelt sich zur Blockpartei.
  • 22. Dezember: In Italien stimmt die Verfassungsgebende Versammlung für die Annahme der neuen Verfassung.
  • 22. Dezember: Friedrich Flick wird im Flick-Prozess zu sieben Jahren Haft verurteilt; er kommt 1950 vorzeitig frei.
  • 30. Dezember: König Michael I. von Rumänien dankt ab, Rumänien wird eine von der Sowjetunion abhängige Volksrepublik.

Wirtschaft

  • September: Im Weinbaugebiet von Bordeaux wird ein extrem guter Wein eingebracht. Insbesondere in Saint-Émilion und Pomerol sind die Weine von phantastischer Qualität.
  • Fusion des Unternehmens Maggi mit der Nestlé-Gruppe zur Nestlé-Alimentana AG, der heutigen Nestlé AG

Wissenschaft und Technik

Hughes H-4 Hercules

Kultur

Religion

Sport

Katastrophen

  • 19. Januar: Südlich von Athen läuft der Griechische Dampfer „Himara“ auf eine Mine. Fast 400 Menschen sterben.
  • 26. Januar: Beim Absturz einer Douglas DC-3 auf dem Flughafen Kastrup bei Kopenhagen kommen alle 22 Insassen ums Leben, darunter der schwedische Erbprinz Gustav Adolf und die US-amerikanische Opernsängerin und Schauspielerin Grace Moore.
  • 8. Februar: Berlin-Hakenfelde, Deutschland. Zerstörung des Tanzlokals „Karlslust“ durch einen Brand. 82 Tote und über 150 Verletzte.
  • 25. Februar: Zugentgleisung in Japan. Auf der Hachikōlinie etwa 30 km westlich von Tokio sterben über 180 Menschen.
  • 9. April: Ein Tornado fordert in Texas und Oklahoma über 167 Menschenleben.
  • 16. April: Explosion der mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffe Grandcamp (Frankreich) und Highflyer (Vereinigte Staaten) im Hafen von Texas City (Texas, USA). 486 Tote, über 100 Vermisste, 3000 Verletzte, Hunderte Obdachlose und 65 Millionen US-Dollar Schaden
  • 17. April: Der britische Passagierdampfer Sir Harvey Adamson verschwindet spurlos auf einer Fahrt von Rangun nach Mergui. An Bord waren 269 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
  • 26. Juli: Beim Zusammenstoß zweier Züge in der Schweiz bei Bennau sterben zehn Menschen.
  • 19. Dezember: Die Explosionskatastrophe von Mitholz in der Schweiz fordert neun Menschenleben.
  • 22. Dezember: Über 40 Menschen sterben bei Neuwied beim Zusammenstoß zweier Schnellzüge.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Geboren

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Tag unbekannt

  • Shane Acton, britischer Weltumsegler († 2002)
  • Meir Agassi, israelischer Autor und Dichter († 1998)
  • Hasan Aksay, türkischer General
  • Vanio Amici, italienischer Filmeditor und Filmregisseur
  • Ertuğrul Apakan, türkischer Diplomat
  • Manuel Asur González García, spanischer Philosoph
  • Erendiz Atasü, türkische Schriftstellerin
  • Ahmad Muhammad Sa'id al-Atrushi, irakischer Politiker
  • Claus Biegert, deutscher Journalist und Autor
  • Svatopluk Čech, tschechischer Fagottist, Bassgitarrist und Rocksänger
  • William DeVaughn, US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Gitarrist
  • Don Dickinson, kanadischer Schriftsteller
  • Jörn-Peter Dirx, deutscher Maler und Kinderbuchautor
  • David Gillingham, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge
  • Miguel Angel Girollet, argentinischer Gitarrist († 1996)
  • Micha Guttmann, deutscher Rechtsanwalt, Journalist und Medientrainer
  • Gulbuddin Hekmatyār, afghanischer Kriegsherr und Politiker
  • Christian Hoening, deutscher Schauspieler
  • Jean-Luis Jorge, dominikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Film- und Fernsehproduzent († 2000)
  • Werner Knoedgen, deutscher Puppenspieler
  • Valeri Krivoborodov, russischer Cellist
  • Christopher Lewis, kanadischer Musikwissenschaftler († 1992)
  • Beate Meffert, deutsche Informatikerin
  • Felix Mühlhölzer, deutscher Philosoph
  • Petra Oelker, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
  • Stephan Sattler, deutscher Journalist
  • Matthäus Schilcher, deutscher Geoinformatiker, Geodät und Universitätsprofessor
  • Justin O. Schmidt, US-amerikanischer Insektenkundler
  • Mitsos Stavrakakis, griechischer Lyriker und Komponist
  • Hadschi Mohammed Tschamkani, afghanischer Politiker († 2012)

Gestorben

Januar

Al Capone, um 1935

Februar

März

Henry Ford (1919)

April

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Mai

Philipp Lenard (um 1905)

Juni

Juli

August

September

Oktober

Max Planck, etwa 1930

November

Ernst Lubitsch, vor 1920

Dezember

Tag unbekannt

  • Ferdinand Amelin, österreichisch-ungarische Steinbruch- und Steinmetz-Firma Amelin (* 1868)
  • Anastasios Andreou, griechischer Sportler (* 1877)
  • Michail Jewsejewitsch Bukinik, russischer Cellist, Komponist, Musikpädagoge und Musikkritiker (* 1872)
  • José Gil, argentinischer Komponist und Musikpädagoge (* 1886)
  • Georg Hoffmann, deutscher Schwimmer und Wasserspringer (* 1880)
  • Fathollah Akbar Sepahdar, iranischer Premierminister (* 1878)

Nobelpreise

Weblinks

Commons: 1947 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Karte von Jammu und Kaschmir.
  Unter indischer Kontrolle (Bundesstaat Jammu und Kashmir).
  Unter pakistanischer Kontrolle (Asad Kaschmir).
  Unter pakistanischer Kontrolle (Gilgit-Baltistan).
  Unter chinesischer Kontrolle.
  Shaksgam-Tal (von Pakistan an China abgetreten, von Indien nicht anerkannt).
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Canadian novelist Trevor Ferguson photographed at a 100th anniversary celebration held in the Montreal district of Park Extension
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Elton John performing at The Prince’s Trust Rock Gala Concert on June 20, 1986.
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Meatloaf
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Cruyff a la banqueta del Camp Nou, com a entrenador de la selecció de Catalunya.
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David Bowie bei Rock am Ring 1987/ at the Rock am Ring and Rock im Park music festival
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Tom Krey
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H-4 Hercules "Spruce Goose"
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Der damalige Bundeskanzler Viktor Klima beim Landesparteitag der SPÖ OÖ 1988.
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Herman Van Rompuy, President of the European Council
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Harry S. Truman (1884–1972), 1945 bis 1953 33. Präsident der Vereinigten Staaten
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Entertainerin Wencke Myhre im Radisson Hotel Erfurt
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Ingrid Steeger mit Hund Eliza Doolittle, WDR-Aufzeichnung "Kölner Treff"
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Stephen King, American author best known for his enormously popular horror novels. King was the 2003 recipient of The National Book Foundation's Medal for Distinguished Contribution to American Letters. Taken at the 2007 New York Comicon.
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Iggy Pop, Cardiff, 1979
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Rudolf Scharping, zwölfter Bundesminister der Verteidigung vom 28.10.1998 - 19.07.2002. ©Bundeswehr/Modes
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DAVOS/SWITZERLAND, 27JAN12 - Mario Draghi, President, European Central Bank, Frankfurt is captured during the session 'Europe's Economic Outlook' at the Annual Meeting 2012 of the World Economic Forum at the congress centre in Davos, Switzerland, January 27, 2012.. . Copyright by World Economic Forum.

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Henry ford 1919.jpg
Portrait of Henry Ford (ca. 1919)
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David Letterman at the opening ceremony for the Ronald O. Perelman Heart Institute of NewYork-Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center, September 14, 2009 in Manhattan. Courtesy of NewYork-Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center: Photographer Richard Lobell.
Bundesarchiv Bild 183-20671-0014, Recklinghausen, Marshallplan im Ruhrgebiet.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-20671-0014 / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Recklinghausen, Marshallplan im Ruhrgebiet

Zentralbild/T.T. 5.8.1953 [Herausgabedatum] In Recklinghausen, im grünen Herz des Ruhrgebietes, wurde die prahlerisch angekündigte Ausstellung "Wir bauen für Dich" eröffnet. Aber die Bevölkerung weiß, was sie von der Marschallplan-"Hilfe" zu halten hat.

[Aufbauprogramm im Zuge des Marshall-Plans]
Dilma Rousseff - foto oficial 2011-01-09.jpg

Official photo of President Rousseff, taken by official photographer, at Alvorada Palace on January 9th, 2011.
O.J. Simpson 1990 · DN-ST-91-03444 crop.JPEG
NBC Sports commentator and former professional football player O. J. Simpson sits with a group of servicemen to watch a Thanksgiving Day football game. Simpson is visiting U.S. troops who are in the region for Operation Desert Shield.
Domenico Mogavero - International Journalism Festival 2015.JPG
Autor/Urheber: Niccolò Caranti, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Domenico Mogavero, bishop of Mazara del Vallo, at the International Journalism Festival in Perugia.