1915

Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Sportjahr

1915
Giftgasangriff
In der Zweiten Flandernschlacht eröffnet das Deutsche Kaiserreich den Gaskrieg im Ersten Weltkrieg.
Österreichischer Schützengraben gegenüber Italien am Isonzo
Italien kündigt den Dreibund mit dem Deutschen Reich
und Österreich-Ungarn
und tritt auf Seiten der Triple Entente in den Krieg ein.
Das osmanische Deportationsgesetz
Mit dem von Innenminister Talât Pascha vorgelegten osmanischen Tehcir-Gesetz wird der Völkermord an den Armeniern eingeleitet.
Zeichnung der britischen Illustrierten „The Sphere“ vom Untergang der Lusitania
Das deutsche U-Boot SM U 20 versenkt den
britischen Luxusdampfer RMS Lusitania.
1915 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender1363/64 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender1907/08 (10./11. September)
Baha'i-Kalender71/72 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender1320/21 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung2458/59 (südlicher Buddhismus); 2457/58 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender76. (77.) Zyklus

Jahr des Holz-Hasen 乙卯 (seit 14. Februar, davor Holz-Tiger 甲寅)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea)Chuch'e 4
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam)1277/78 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea)4248/49 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender1293/94 (um den 21. März)
Islamischer Kalender1333/34 (8./9. November)
Japanischer KalenderTaishō 4 (大正元年);
Kōki 2575
Jüdischer Kalender5675/76 (8./9. September)
Koptischer Kalender1631/32 (10./11. September)
Malayalam-Kalender1090/91
Minguo-Kalender (China)Jahr 4 der Republik
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich)1330/31 (1. März)
Seleukidische ÄraBabylon: 2225/26 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2226/27 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender)2457/58 (1. April)
Tibetischer Kalender1661
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender)1971/72 (April)

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

Erster Weltkrieg

Politische und diplomatische Entwicklungen
Benedikt XV. 1915
Der Wehrmann in Eisen als Kriegsnagelung von 1915 in Wien
  • Von Wien ausgehend verbreitet sich der Brauch der Kriegsnagelungen über Österreich-Ungarn und das Deutsche Reich.
„Heimatfront“
(c) Bundesarchiv, Bild 183-14077-006 / Autor unbekanntUnknown author / CC-BY-SA
Rosa Luxemburg 1915
Westfront
Die Westfront 1915/16
(c) Bundesarchiv, Bild 146-2008-0075 / CC-BY-SA 3.0
Opfer auf dem Schlachtfeld von Neuve-Chapelle
  • 10. März: Die Schlacht von Neuve-Chapelle beginnt. Sie ist die erste größere eigenständige und planmäßig durchgeführte Offensive der British Expeditionary Force im Stellungskrieg des Ersten Weltkriegs und zielt darauf ab, ein Höhengelände östlich von Neuve-Chapelle, im Arrondissement Béthune in Besitz zu bringen, endet allerdings am 12. März mit einem Abwehrsieg der Deutschen. Die britischen und indischen Truppen erleiden Verluste von rund 11.650 Mann für eine relativ geringfügige Frontverschiebung. Der britische Oberbefehlshaber John French macht für das mangelhafte Ergebnis einen Mangel an Munition für die Artillerie verantwortlich und löst damit in Großbritannien die Munitionskrise von 1915 aus. Als Reaktion darauf wird nach Bildung der liberal-konservativen Koalitionsregierung im Mai ein Munitionsministerium unter David Lloyd George gebildet.
  • 17. April: Mit der Eroberung durch die Alliierten nach einem großangelegten Angriff beginnt der mehr als zwei Jahre dauernde Kampf um Höhe 60 an der Westfront im Wijtschatebogen bei Ypern.
Deutsches Sperrfeuer auf alliierte Schützengräben bei Ypres, vermutlich während der Zweiten Flandernschlacht (1915) aufgenommen
Britische Infanterie beim Vorrücken auf Loos
Ostfront/Balkan
Die Ostfront 1915
  • 7. Februar: Die deutschen Truppen beginnen an der Ostfront die Winterschlacht in Masuren. Von russischer Seite wird dieser Angriff unterschätzt.
  • 22. Februar: Die Winterschlacht in Masuren an der Ostfront mit insgesamt mehr als 70.000 Toten, Verwundeten und Vermissten endet mit einem Sieg der deutschen Truppen, die die letzten russischen Einheiten aus deutschem Gebiet vertreiben können, doch die geplante Einkesselung und völlige Vernichtung der russischen 10. Armee scheitert.
Ein stark beschädigtes Festungswerk in Przemyśl
(c) Bundesarchiv, Bild 183-R11105 / CC-BY-SA 3.0
Kaiser Wilhelm II. mit General von Seeckt und Generaloberst von Mackensen im April an der Ostfront
Durchbruchsschlachten an der Ostfront 1915
Deutsche Kavallerie in Warschau
Französische Soldaten in Saloniki
Gebirgskrieg zwischen Italien und Österreich-Ungarn
Die italienische Front 1915–1917
Die Fronten des Osmanischen Reichs
Schlacht von Gallipoli
Die sinkende HMS Irresistible
  • 18. März: Der britische Angriff auf die Dardanellen scheitert. Eine aus einem britischen Schlachtschiff, einem Schlachtkreuzer, sowie zwölf britischen und vier französischen Linienschiffen bestehende Flotte zerstört zwar mehrere türkische Artilleriegeschütze, auf ihrem Rückweg werden jedoch zahlreiche Schiffe durch ein Minenfeld, das von dem türkischen Minenleger Nusret ausgelegt worden ist, versenkt oder beschädigt. Die Irresistible, die Ocean sowie die französische Bouvet sinken. Der Schlachtkreuzer Inflexible und die französischen Linienschiffe Suffren und Gaulois werden stark beschädigt. Dieses Desaster veranlasst den britischen Kriegsrat, alle Seeangriffe einstellen zu lassen. Flottenkommandant John Fisher, 1. Baron Fisher, der die Pläne des Marineministeriums unter Winston Churchill von Anfang an kritisiert hat, tritt aus Protest zurück.
(c) Bundesarchiv, Bild 183-2007-0917-501 / CC-BY-SA 3.0
Liman von Sanders als osmanischer Befehlshaber
Strandabschnitt V nach der Landung
Feldmarschall Kitchener und General Birdwood inspizieren die Front
Palästinafront und Mesopotamien
Kaukasusfront und Völkermord an der armenischen Minderheit
Armenische Milizen in einem Verteidigungsgraben beim Kampf um Van
Anordnung des Innenministeriums vom 24. April
Seekrieg
Gefecht auf der Doggerbank
Blockadezone der deutschen U-Boote 1915
(c) Bundesarchiv, DVM 10 Bild-23-61-17 / CC-BY-SA 3.0
Versenkung der RMS Lusitania – deutsche Darstellung
  • 7. Mai: Das deutsche U-Boot U 20 unter dem Befehl von Walther Schwieger versenkt den britischen Luxusdampfer RMS Lusitania. Dabei kommen 1.198 Menschen ums Leben, 128 von ihnen aus den zu diesem Zeitpunkt offiziell neutralen Vereinigten Staaten. Die Proteste der USA veranlassen das Deutsche Kaiserreich, den uneingeschränkten U-Boot-Krieg vorläufig einzustellen.
  • 23. Mai: Bereits am Tag der italienischen Kriegserklärung greift die Österreichische Marine den Hafen von Ancona an. Am nächsten Tag läuft ein Großteil der k.u.k.-Marine von Pula in die Adria aus. Der Angriff auf Ancona kostet 63 Menschenleben in der Stadt und verursacht schwere Schäden.
  • 13. August: Das deutsche U-Boot UB 14 unter dem Befehl von Heino von Heimburg versenkt in der Ägäis das britische Truppentransportschiff Royal Edward. Von den 1.639 Mann am Bord kommen 935 ums Leben.
  • 19. August: Beim Baralong-Zwischenfall wird das deutsche U-Boot SM U 27 durch die britische U-Boot-Falle HMS Baralong in den Gewässern südlich der irischen Stadt Queenstown versenkt. Danach werden alle überlebenden Besatzungsmitglieder des deutschen U-Boots von der Mannschaft der britischen U-Boot-Falle getötet, was zu einem monatelangen Notenwechsel zwischen der deutschen Reichsregierung und der Regierung des Vereinigten Königreichs führt.
  • 19. August: Ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Arabic der White Star Line, wobei 44 Menschen ums Leben kommen. Da auch zwei Amerikaner unter den Toten sind, kommt es neuerlich zu Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Deutschen Kaiserreich.
  • 4. September: Das deutsche U-Boot U 20 versenkt vor Irland das britische Passagierschiff Hesperian der Allan Line. 32 Menschen kommen ums Leben. Im Gegensatz zur Versenkung der Lusitania wird Kapitän Walther Schwieger nach seiner Rückkehr nach Wilhelmshaven nicht zu seiner erfolgreichen Feindfahrt gratuliert. Er wird nach Berlin geordert, um dort seine Tat zu rechtfertigen und sich offiziell zu entschuldigen.
  • 23. Oktober: Das britische U-Boot E 8 torpediert in der Ostsee das deutsche Kriegsschiff Prinz Adalbert. Mit dem Großen Kreuzer gehen 672 Mann Besatzung verloren, nur drei Mann überleben den Schiffsuntergang einige Seemeilen vor Libau.
  • 5. November: Das deutsche U-Boot SM U 35 versenkt den britischen Dampfer Tara und greift den Hafen von Sollum in Ägypten an.
  • 8. November: Ein deutsches U-Boot versenkt südlich von Sardinien den italienischen Transatlantik-Passagierdampfer Ancona, wobei 208 Menschen ums Leben kommen.
  • 30. Dezember: Das deutsche U-Boot U 38 unter dem Befehl von Max Valentiner torpediert südlich von Kreta das britische Passagierschiff Persia das innerhalb von nur fünf Minuten sinkt. Von den 519 Menschen an Bord überleben nur 175.
Luftkrieg
Der Krieg in den Kolonien
Pazifik
Ostafrika
Die Route der Rubens
  • 18. Februar: Der Blockadebrecher Rubens läuft von Wilhelmshaven mit einer Versorgungsladung für Deutsch-Ostafrika aus, wo er Anfang April eintrifft. Dort wird das Schiff allerdings am 14. April vom britischen Kreuzer HMS Hyacinth so schwer beschädigt, dass es auf Grund gesetzt werden muss. Ein Großteil der Ladung kann trotzdem geborgen und der deutschen Schutztruppe unter Paul von Lettow-Vorbeck geliefert werden.
  • 1. März: Die Royal Navy verhängt eine Seeblockade vor der gesamten Küste Deutsch-Ostafrikas.
  • 21. Juni: Britisch-indische Einheiten erobern Bukoba.
  • 11. Juli: Die SMS Königsberg wird nach mehreren Gefechten mit britischen Kreuzern von ihrer eigenen Besatzung versenkt.
  • Ende des Jahres ist Deutsch-Ostafrika die einzige deutsche Kolonie, die nahezu vollständig gegen die Alliierten gehalten werden kann, da sowohl Briten als auch Belgier noch dabei sind, größere Truppenkontingente zusammenzuziehen.
  • Ende des Jahres: Iyasu V., Kaiser von Äthiopien, schließt sich den Mittelmächten im „Heiligen Krieg“ gegen das Britische Kolonialreich an.
Südliches Afrika
Der Südwestafrikafeldzug 1915
Baster-Rat mit Cornelius van Wyk
Kamerun
Deutsche Truppen in einer Verteidigungsstellung bei Garoua

Portugal

  • 25. Januar: Konservative Offiziere führen in Portugal einen Putsch gegen die erst seit dem 12. Dezember des Vorjahres im Amt befindlichen Regierung Victor Hugo de Azevedo Coutinho und die dahinter stehende Demokratische Partei des Afonso Costa. Auslöser sind die Verhandlungen, die die Regierung mit den Entente-Mächten über einen Eintritt Portugals in den Ersten Weltkrieg führt, und die antiklerikale Politik der Regierung. Die Putschisten lösen das Parlament auf. Die Erste Republik bleibt damit weiterhin chronisch instabil.
General Joaquim Pimenta de Castro
  • 28. Januar: Präsident Manuel José de Arriaga ernennt den Führer der Putschisten, General Joaquim Pimenta de Castro zum neuen Ministerpräsidenten. Die von ihm gebildete, vornehmlich aus Militärs bestehende Regierung, die sogenannte „Diktatur der Schwerter“, regiert ohne Parlament durch vom Präsidenten gegengezeichnete Dekrete. Sie beendet die Verhandlungen mit der Entente und die kirchenfeindliche Politik der Vorgängerregierung. Die Regierung Castro stützt sich auf zwei kleinere Parteien, die sich 1912 von den Demokraten abgespalten haben, die Evolutionisten und die Unionisten, und besonders auf den konservativen Teil des Offizierscorps.
  • 14. Mai: Der Demokratischen Partei nahestehende Offiziere unternehmen einen Gegenputsch gegen die Regierung de Castro. Die herrschende Militärjunta tritt zurück, eine „Verfassungsjunta“ übernimmt vorläufig die Regierung, die Afonso Costa das Amt als Regierungschef anbietet, das dieser jedoch ablehnt. Auch Präsident Arriaga muss zurücktreten, Teófilo Braga wird neuerlich zum Übergangspräsidenten gewählt.
  • 17. Mai: Der frühere Regierungschef João Pinheiro Chagas wird erneut zum Ministerpräsidenten gewählt, tritt das Amt jedoch nicht an, José de Castro wird so neuer Regierungschef.
  • 9. Oktober: Bernardino Machado wird vom Parlament zum Präsidenten der Republik gewählt.
  • Nach dem Sieg der Demokratischen Partei bei den Wahlen im Juni wird Afonso Costa am 29. November zum zweiten Mal Ministerpräsident.

Weitere Ereignisse in Europa

Konstantin I. und Eleftherios Venizelos 1913/14

Amerika

Flugzeuge der Konstitutionalisten bei El Ébano

Karibik

Asien

Yuan Shikai 1915
  • 12. Dezember: Yuan Shikai, der erste Präsident der Republik China, proklamiert sich selbst zum Kaiser Hongxian des neu errichteten Kaiserreichs China, das zwar nur 83 Tage währen, die Republik aber nachhaltig destabilisieren wird. Noch im gleichen Jahr ruft Tang Jiyao, der Gouverneur von Yunnan, die Unabhängigkeit der Region aus. Sein Heerführer Cai E rückt auf Sichuan vor.

Afrika

Wirtschaft

Kriegswirtschaft

  • 5. Januar: Aus kriegswirtschaftlichen Überlegungen zur Streckung der Getreidevorräte wird im Deutschen Reich ein Nachtbackverbot eingeführt.
Brotkarte

Internationale Ausstellungen

Ansicht der Pavillons im Flutlicht: Links der Tower of Jewels, rechts der Italian Tower

Patente und Unternehmensgründungen

Verkehr

Wissenschaft und Technik

Antarktisforschung

Während der ersten Tage des Jahres verzögert sich das Vorankommen der im Drifteis des Weddell-Meeres befindlichen Endurance-Expedition, doch eine Periode guter Fahrt während des 7. und des 10. Januars bringt die Endurance nahe an die Küste von Coats Land. Am 17. Januar entdeckt die Expedition Land, das Ernest Shackleton nach seinem Hauptgönner Caird-Küste benennt. Die Endurance befindet sich nun in der Nähe von Prinzregent-Luitpold-Land, an dessen südlichem Ende ihr Bestimmungsort liegt, die Vahselbucht.

Die Endurance im Packeis

Am nächsten Tag sitzt das Schiff im Packeis fest, Nach mehreren passiven Tagen schickt Shackleton am 14. Februar Männer mit Eismeißeln, Ahlen, Sägen und Hacken aufs Eis, um eine Durchfahrt freizumachen, doch die Anstrengungen bleiben vergeblich.

Am 21. Februar erreicht die Endurance im Griff des Packeises ihre südlichste Breite, 76° 58′ S, und beginnt sich dann mit dem Eis in Richtung Norden zu bewegen. Als klar ist, dass man vor dem Frühling nicht mehr freikommen wird, befiehlt Shackleton am 24. Februar, die Schiffsroutine aufzugeben. Die Hunde werden von Bord gebracht, während die Schiffseinrichtung in passende Winterquartiere für die Männer umfunktioniert wird.

Shackleton und Wild zwischen dem vom Druck aufgetürmten Packeis

Im Februar und März treibt die Endurance langsam Richtung Norden. Als jedoch der Winter einsetzt, nimmt auch die Geschwindigkeit der Drift zu und der Zustand des umliegenden Eises verändert sich und das Schiff gerät in Gefahr, von den Eismassen erdrückt zu werden.

Die dunklen Wintermonate Mai, Juni und Juli gehen ohne große Ereignisse vorüber. Anfang September beginnt das Eis jedoch wieder heftig zu drücken und presst daraufhin periodisch weiter. Als die Steuerbordseite der Endurance am 24. Oktober gegen eine große Eisscholle gedrückt wird, steigt der Eisdruck auf der Seite des Schiffes, bis die Bordwand sich zu biegen und zu splittern und Wasser ins Schiff zu laufen beginnt. Am 27. Oktober ist Shackleton gezwungen, das Schiff zu evakuieren. Das Wrack bleibt über Wasser, und während der folgenden Wochen kann die Crew weitere Vorräte und Materialien retten.

Hunde, die die Endurance am Ende der Drift beobachten, kurz bevor sie untergeht

Am 30. Oktober beginnt für die Expedition der Marsch zur Paulet-Insel, wo Shackleton 12 Jahre früher ein umfangreiches Nahrungsdepot angelegt hat, doch der Zustand des Packeises macht ein Vorankommen beinahe unmöglich. Am 1. November bricht Shackleton den Marsch ab und beschließt auf den Aufbruch des Eises zu warten. Das Wrack der Endurance, das noch immer in der Nähe im Eis steckte, wird weiterhin von kleinen Gruppen der Männer besucht, um Vorräte zu bergen, bis das Schiff am 21. November schließlich unter das Eis rutscht.

Nach einem neuerlichen vergeblichen Versuch zwischen dem 23. und dem 29. Dezember, die Paulet-Insel zu erreichen und einer Rebellion durch den Schiffszimmermann Harry McNish gibt Shackleton die Bemühungen auf. Die Männer stellten ihre Zelte auf einer stabilen Eisscholle auf und richten sich im sogenannten Patience Camp ein, das für über drei Monate ihr Heim bleiben wird.

Angehörige der Ross Sea Party an Bord der Aurora

Die sogenannte Ross Sea Party, die die Endurance-Expedition durch die Anlage von Depots unterstützen soll, kommt erst am 16. Januar mit rund einmonatiger Verspätung vor der Ross-Insel an, wo die Männer unter der Führung von Aeneas Mackintosh am Kap Evans ihre Küstenbasis im früheren Hauptquartier der Discovery-Expedition von Robert Falcon Scott errichten. Dort kommt es zu einem ersten Streit zwischen Mackintosh und dem Expeditionsmitglied Ernest Joyce über die weitere Vorgangsweise. Nachdem sich Mackintosh durchgesetzt hat, bricht die Mannschaft am 24. Januar auf, um die ersten Depots bei Minna Bluff und auf 80° Süd anzulegen. Aufgrund der wegen des hastigen Aufbruchs fehlenden Akklimatisierung kann nur ein Teil der Vorräte deponiert werden. Außerdem sterben auf dem Rückweg alle mitgenommenen Schlittenhunde, und die Männer sind bei der Ankunft am 25. März auf der Hut-Point-Halbinsel so erschöpft, dass sie vorläufig nicht nach Kap Evans zurückkehren können. Das Expeditionsschiff Aurora bringt die Expeditionsteilnehmer schließlich an die Basis zurück, wird dort verankert und man lässt sie im Packeis einfrieren. Bei einem Sturm am 7. Mai reißt sie sich jedoch los, wird aufs Rossmeer hinausgetrieben und kann nicht mehr nach Kap Evans zurückkehren. Glücklicherweise befinden sich die meisten Vorräte bereits an Land und die Männer richten sich auf einen mehrjährigen Aufenthalt in der Antarktis ein. In dieser Situation zeigt Expeditionsführer Mackintosh Führungsqualitäten, die ihm während der ersten Überwinterung das Vertrauen der Mannschaft zurückgewinnen. Am 1. September beginnen die Männer mit neuerlichen Depotanlagen. Das Depot am Minna Bluff wird am 28. Dezember fertiggestellt.

Naturwissenschaften

Sonstiges

Das erste meeting der NACA 1915
Das Equitable Building in Bau

Kultur

Architektur

Bildende Kunst

Film

Das offizielle Filmplakat von The Birth of a Nation

Literatur

Musik und Theater

Religion

Postkarte von der Moschee des Halbmondlagers
  • 13. Juli: Die im Lager für muslimische Kriegsgefangene in Wünsdorf bei Berlin errichtete Holzmoschee wird als erste Moschee auf deutschem Boden eingeweiht.

Katastrophen

Avezzano nach dem Erdbeben
  • 13. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Avezzano, Italien, fordert über 30.000 Todesopfer, über 15 Dörfer in den Abruzzen werden vollständig zerstört. Selbst in Rom verursacht das Beben einzelne Schäden. König Viktor Emanuel III. stiftet am 8. August für Verdienste nach dem Erdbeben die Verdienstmedaille für das Erdbeben von Avezzano.
  • 22. Mai: Bei Quintinshill in der Nähe von Gretna Green kommt es zum schwersten Eisenbahnunglück in der britischen Geschichte, bei dem 230 Menschen getötet und 246 verletzt sowie fünf Züge zerstört werden. Da es sich bei den meisten Opfern um Soldaten eines Truppentransportes handelt, wird der Vorgang geheim gehalten.
  • 27. Mai: Die Explosion der Seeminen auf dem britischen Minenleger Princess Irene im Hafen von Sheerness fordert 400 Tote und führt zum Totalverlust des Schiffs. Nur ein Dockarbeiter überlebt das Desaster.
Die gekenterte Eastland
  • 24. Juli: Der Passagierdampfer Eastland kentert aufgrund eines Konstruktionsfehlers am Pier in Chicago. 845 Menschen sterben.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt

Der Bierstadt Lake im Nationalpark
Explosion und Aschewolke des Lassen Peak

Sport

  • Der Berliner Oberturnwart Max Heiser entwirft für Mädchen das „Torballspiel“, aus dem er 1917 das Handballspiel entwickelt.

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Nobelpreise

PreisPersonLandBegründung für die PreisvergabeBild
Nobelpreis für PhysikWilliam Henry Bragg
(1862–1942)
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Vereinigtes Königreich„für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen“William Henry Bragg
William Lawrence Bragg
(1890–1971)
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Vereinigtes Königreich (geboren in Adelaide, AustralienAustralien Australien)William Lawrence Bragg
Nobelpreis für ChemieRichard Martin Willstätter
(1872–1942)
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich„für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des ChlorophyllsRichard Martin Willstätter
Nobelpreis für Physiologie oder Medizinnicht verliehen
Nobelpreis für LiteraturRomain Rolland
(1866–1944)
(verliehen 1916)
FrankreichFrankreich Frankreich„als eine Huldigung für den erhabenen Idealismus seiner Verfasserschaft sowie für das Mitgefühl und die Wahrheit, mit der er verschiedenste Menschentypen zeichnet“Romain Rolland
Friedensnobelpreisnicht verliehen

Geboren

Januar

Februar

Lorne Greene, 1942

März

J. C. R. Licklider
Rudolf Kirchschläger

April

Billie Holiday, 1947
(c) photo by Alan Light, CC BY 2.0
Anthony Quinn, 1988

Mai

Orson Welles, 1937

Juni

Juli

Charles H. Townes, 2007 (rechts) mit Roderic Pettigrew

August

Ingrid Bergman, 1945

September

Franz Josef Strauß (1982)
Helmut Schön (rechts), 1974

Oktober

November

Augusto Pinochet, 1990

Dezember

Frank Sinatra, 1960
Édith Piaf, 1951

Genaues Geburtsdatum unbekannt

  • Milton Abramowitz, US-amerikanischer Mathematiker († 1958)
  • Akram al-Haurani, syrischer Politiker († 1996)
  • Noureddin Kianouri, iranischer Politiker († 1999)
  • Ahmad Kuftaru, syrischer Großmufti und ranghöchster Religionsvertreter seines Landes († 2004)
  • Helen Taylor, US-amerikanische Komponistin, Pianistin und Musikpädagogin († 1950)
  • Fred Vatter, deutscher Unternehmer († 2004)

Gestorben

Erstes Quartal

Armand Peugeot

Zweites Quartal

Friedrich August Johannes Loeffler
Emil Rathenau

Drittes Quartal

Paul Ehrlich

Viertes Quartal

Theodor Boveri
Alois Alzheimer

Genaues Todesdatum unbekannt

  • Louis Marie François Andlauer, französischer Organist und Komponist (* 1876)
  • Egenolf von Berckheim, deutscher U-Boot-Kommandant (* 1881)
  • Aghavni-Zabel Binemeciyan, armenische Schauspielerin (* 1865)
  • Werner Rabe von Pappenheim, deutscher Offizier und Diplomat (* 1877)
  • Fritz Pferdekämper, deutscher Sinologe (* 1876)

Weblinks

Commons: 1915 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Auf dieser Seite verwendete Medien

Flag of the United Kingdom.svg
Union Jack, Flagge des Vereinigten Königreichs
Flag of Germany (1867–1919).svg
Bundesflagge und Handelsflagge des Norddeutschen Bundes (1866-1871) und Reichsflagge des Deutschen Reiches (1871-1918)
Flag of Germany (1867–1918).svg
Bundesflagge und Handelsflagge des Norddeutschen Bundes (1866-1871) und Reichsflagge des Deutschen Reiches (1871-1918)
2007 nibib pett-tow hi.jpg
At NIBIB's 5th Anniversary Symposium, held in June 2007, NIBIB Director Dr. Roderic Pettigrew (l) chatted with special guest speaker Dr. Charles Townes, recipient of the 1964 Nobel Prize in Physics for his discovery of the laser.
Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-61-17, Untergang der "Lusitania".jpg
(c) Bundesarchiv, DVM 10 Bild-23-61-17 / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Untergang der "Lusitania" Versenkung des Passagierdampfers "RMS Lusitania" am 7.05.1915 durch das deutsche U-Boot U 20.- Gemälde
Doomed Lusitania.jpg
This stylized period illustration shows the Lusitania going down on a fairly even keel as Irish fishermen race to the rescue. In fact, the launch of the lifeboats was considerably more chaotic than shown here.
Emil-Rathenau.jpg
Emil Rathenau
Durchbruch im Osten 1915.jpg
Karte Seite 37: Durchbruch im Osten 1915
Willstatter.jpg
Richard Willstätter
HMS Irresistible abandoned 18 March 1915.jpg
British battleship HMS Irresistible abandoned and sinking, 18 March 1915, during the Battle of Gallipoli. The caption reads:THE LAST MOMENTS OF THE IRRESISTIBLE.
This impressive photograph, replete with the tragic glory of war, shows the ill-fated Irresistible, after having been shattered by the explosion of a floating mine in the Dardanelles during an attack on the Narrows' Forts on 18 March 1915. After the explosion, the leviathan, listing heavily, drifted towards the beach, the helpless target of Turkish 6in. shells. The crew were transferred to the Ocean and the Irresistible foundered in deep water. Subsequently the Ocean struck a mine and sank, but nearly all the crews of both ships were saved.
Muller, Beckenbauer en trainer Schon 1974.jpg
Autor/Urheber: Verhoeff, Bert / Anefo, Lizenz: CC BY-SA 3.0 nl
Finale wereldkampioenschap voetbal 1974 in Munchen, West Duitsland tegen Nederland 2-1; v.l.n.r. Muller, Beckenbauer en trainer Schon na afloop.
Theodor Boveri high res.jpg
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: PD-alt-100

Porträt von Theodor Boveri (Biologe), 1862 - 1915.

Bierstadt Lake, Rocky Mountain National Park, USA.jpg
Autor/Urheber: K. Lee (Diskussion · Beiträge), Lizenz: CC BY-SA 4.0
Reflection of mountains in Bierstadt Lake. The peaks are (starting second from the left and proceeding right): Otis Peak, Hallett Peak, Flattop Mountain, and Ptarmigan Point. Also, two ducks.
Yuan shikai.jpg
Yuan Shikai
Auxiliary ship Rubens journey 1915.png
Autor/Urheber: Chrischerf, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Fahrt des Hilfsschiffs Rubens (Sperrbrecher A) von Wilhelmshaven nach Mansabucht in Deutsch-Ostafrika (Februar 1915 - April 1915).
Wl-bragg.jpg
Lawrence Bragg
Romain Rolland 1915.jpg
Romain Rolland, Nobelpreisträger für Literatur 1915
Frank Sinatra laughing.jpg
Frank Sinatra at Girl's Town Ball in Florida, March 12, 1960
Wünsdorf, Brandenburg - Moschee; Mohammedaner (Zeno Ansichtskarten).jpg
Holzmoschee im Halbmondlager bei Wünsdorf, Kriegsgefangenenlager des Ersten Weltkriegs
Bundesarchiv Bild 183-R11105, Kaiser Wilhelm II., August v. Mackensen.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-R11105 / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Der Kaiser [Wilhelm II.] und Generalfeldmarschall [August] von Mackensen auf dem südöstlichen Kriegsschauplatz
Rehoboth van Wijk Rat 1915.jpg
der zweite Rehobother Baster-Kaptein Cornelius van Wijk (mittlere Reihe; zweiter von links) und sein Rat im Jahre 1915;
German troops manning defenses at Garua.jpg
German troops at the fortifications at Garua during the Kamerun Campaign (1914-1916)
Schützengraben im Karst.jpg
Trench on the Karst
Eastland disaster port side.jpg
The steamer Eastland being righted after capsizing in the Chicago River near the Loop community. Chicago Daily News, Inc., photographer. CREATED/PUBLISHED: [1915 August 14] REPRODUCTION NUMBER DN-0064980 REPOSITORY Chicago Historical Society, Clark Street at North Avenue, Chicago, IL 60614-6071.
Friedrich Loeffler 2.jpg
Friedrich Loeffler
Bundesarchiv Bild 183-2007-0917-501, Otto Liman von Sanders.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-2007-0917-501 / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Otto Liman von Sanders Otto Liman von Sanders
Trinity Church, Lower Manhattan, Wall Street 1914 New York City.jpg
Equitable Bldg. and Trinity steeple, Manhattan, New York City, in 1914. Lesser skyscraper to the left is the Trinity Building.
Anthony Quinn 1988 2.jpg
(c) photo by Alan Light, CC BY 2.0
Anthony Quinn exits the theater after the 40th Annual Primetime Emmy Awards, 8/28/88 (cropped from Image:Anthony Quinn (1988).jpg)
Endurance Final Sinking.jpg
Endurance final sinking in Antarctica
Avezzano Earthquake Ruins.jpg
Photograph of the ruins of Via Napoli, Avezzano (Abruzzen, Italien) after the earthquake of 1915
Panama-Pacific International Exposition - Project Gutenberg eText 17625.png
"Artificial light not only reveals the beauty of decoration and architecture but enthralls mankind with its own unlimited powers", picture of the Panama-Pacific International Exposition .
Endurance trapped in pack ice.jpg
HMS Endurance trapped in Antarctic pack ice
Paul Ehrlich 3.jpg
Autor/Urheber: Eduard Blum, Lizenz: CC BY 4.0
Paul Ehrlich
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Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
ADN-ZB / I. Weltkrieg 1914-1918 / Osteuropäischer Kriegsschauplatz:

Deutsche Truppen besetzen am 5. August 1915 Warschau. 14639-15

[Text auf Postkarte:

Die Eroberung von Warschau am 5. August 1915. Deutsche Kavallerie rückt in die Hauptstadt Russisch-Polens ein. (Hofphot. Kühlewindt) / Zensur genehmigt 38]
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Aeroplano N°2 en la Batalla de El Ébano en San Luis Potosí
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Armand Peugeot
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Deutsches Sperrfeuer auf alliierte Schützengräben bei Ypres. Vermutlich während der Zweiten Flandernschlacht (1915) aufgenommen.
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Orson Welles, photographed by Carl Van Vechten, March 1, 1937.
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Part of a photograph showing Secretary of Defense Caspar W. Weinberger meets with Bavarian Prime Minister Strauß in the Pentagon, Room 3E912.
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Deutsche Schlachtkreuzer im Gefecht an der Doggerbank am 24. Januar 1915
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Armenians defending the walls of Van in the spring of 1915. Scanned from the Soviet Armenian Encyclopedia Article on the Defense of Van (vol. 11, p. 273)
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Frank Wild et Ernest Shackleton sur le pack
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Constantin 1 de Grèce et Eleftherios Venizelos.
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Augusto Pinochet
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La P'tite Lili Ketty Albertini avec, entre autres, Edith Piaf - Théâtre de l'ABC
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The first meeting of the National Advisory Committee for Aeronautics (NACA.) in the Office of The Secretary Of War April 23, 1915. Brig. Gen. George P. Scriven was elected as the temporary Chairman of the NACA and Dr. Charles D. Walcott (not pictured), Secretary of the Smithsonian, was elected Chairman of the NACA Executive Committee.

After the Wright Brothers historic first flight in 1903, the United States began to fall behind in aeronautical research. With the beginning of World War I the nation realized it needed a center for aeronautical research as a means of catching up technologically with Europe. On March 3, 1915 the legislation creating the NACA passed and the NACA was born. For 43 years the NACA worked to advance aviation research until it was eventually absorbed into the new space agency, NASA, in 1958.

Seated from Left to Right:Dr. William Durand, Stanford University, California.Dr. S.W. Stratton, Director, Bureau of Standards.Brig.Gen. George P. Scriven, Chief Signal Officer, War Dept.Dr. C.F. Marvin, Chief, United States Weather Bureau Dr. Michael I Pupin, Columbia University, New York.

Standing:Holden C. Richardson, Naval Instructor.Dr. John F. Hayford, Northwestern University, Illinois.Capt. Mark L. Bristol, Director of Naval Aeronautics.Lt. Col. Samuel Reber, Signal Corps. Charge, Aviation Section

Also present at the First Meeting:Dr. Joseph S. Ames, Johns Hopkins University, Baltimore, MD.Hon. B. R. Newton, Asst. Secretary of Treasury.
Bundesarchiv Bild 146-2008-0075, Frankreich, Neuve Chapelle, Schlachtfeld.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 146-2008-0075 / CC-BY-SA 3.0
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Angriff der Engländer bei Neuve-Chapelle am 12....
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French soldiers halt in Salonika, 1915.
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William Bragg
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Excerpt from the Pin-up photo of Ingrid Bergman for the March 16, 1945 issue of Yank, the Army Weekly, a weekly U.S. Army magazine fully staffed by enlisted men.
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V Beach at Cape Helles, Gallipoli, 6 May 1915. View is from the bow of the collier SS River Clyde.
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Map showing submarine warfare zone around the United Kingdom, declared by Germany on February 18 1915.
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Autor/Urheber: Thomas Ledl, Lizenz: CC BY-SA 3.0 at
Dieses Foto zeigt das im digitalen Kulturgüterverzeichnis der Gemeinde Wien (Österreich) unter der Nummer 60982 (commons, de) aufgeführte Objekt.
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Ernest Joyce, right, with two polar comrades
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Autor/Urheber: Autor unbekanntUnknown author, Lizenz: Attribution
La invitaţia preşedintelui Nicolae Ceauşescu, Dr. Rudolf Kirchschläger, preşedintele federal al Republicii Austria, a făcut o vizită oficială în România, între 8-11.XI.1978.Continuarea convorbirilor dintre cei doi preşedinţi (9.XI.).(8-11.XI.1978)
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Commentator Lorne Greene broadcasting over the C.B.C. national network
Bundesarchiv Bild 183-14077-006, Rosa Luxemburg.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-14077-006 / Autor unbekanntUnknown author / CC-BY-SA
Bundesarchiv-Logo-ohne-Wappen.svg

Kurztitel: Rosa Luxemburg 

Abgebildete Personen:

Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Sachkorrekturen und alternative Beschreibungen sind von der Originalbeschreibung getrennt vorzunehmen. Zusätzlich können Sie dem Bundesarchiv Fehler melden.


Historische Originalbeschreibung: 

ADN-ZB
Rosa Luxemburg, führende linke Sozialdemokratin, Mitbegründerin der KPD,
geb. 5.3.1871 in Zemosé
ermordet am 15.1.1919 in Berlin