Weißenhorn

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Weißenhorn
Koordinaten: 48° 18′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Schwaben
Landkreis:Neu-Ulm
Höhe:501 m ü. NHN
Fläche:53,71 km2
Einwohner:13.442 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte:250 Einwohner je km2
Postleitzahl:89264
Vorwahlen:07309, 07306
Kfz-Kennzeichen:NU, ILL
Gemeindeschlüssel:09 7 75 164
Stadtgliederung:10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schlossplatz 1
89264 Weißenhorn
Website:www.weissenhorn.de
Bürgermeister:Dr. Wolfgang Fendt (parteilos)
Lage der Stadt Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm
Baden-WürttembergLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis GünzburgLandkreis UnterallgäuAuwald (gemeindefreies Gebiet)Oberroggenburger WaldStoffenrieder ForstUnterroggenburger WaldAltenstadt (Iller)BellenbergBuch (Schwaben)ElchingenHolzheim (bei Neu-Ulm)IllertissenKellmünz an der IllerNersingenNeu-UlmOberrothOsterbergPfaffenhofen an der RothRoggenburg (Bayern)Senden (Bayern)UnterrothVöhringen (Iller)WeißenhornKarte
Über dieses Bild

Weißenhorn ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm in Bayern.

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt an der Roth, rund 22 Kilometer südöstlich von Ulm und 35 Kilometer nördlich von Memmingen. Sie gehört zur Region Donau-Iller in Mittelschwaben. Weitere Flüsse im Stadtgebiet sind die Biber und die Leibi.

Nachbargemeinden

Weißenhorn grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, im Südosten beginnend): Roggenburg, Buch, Illertissen, Bellenberg, Vöhringen, Senden, Pfaffenhofen und das gemeindefreie Gebiet Stoffenrieder Forst, an das sich östlich die Gemeinden Waldstetten und Ellzee im Landkreis Günzburg anschließen.

Stadtgliederung

Die insgesamt 13.599 Einwohner der Stadt verteilen sich mit Stand 1. Februar 2017 auf folgende Stadtteile[2]:

StadtteilEinwohner
Attenhofen0936
Biberachzell mit Asch0707
Bubenhausen0694
Emershofen0157
Grafertshofen0471
Hegelhofen0417
Oberhausen0389
Ober- und Unterreichenbach0335
Wallenhausen0521
Weißenhorn mit Eschach8972

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Weißenhorn
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (°C)1,33,48,212,717,420,822,822,218,912,96,42,3Ø12,5
Min. Temperatur (°C)-4,1-3,2-0,52,8710,412,111,68,64,40,3-2,7Ø3,9
Temperatur (°C)-1,40,13,87,712,215,617,416,913,78,63,3-0,2Ø8,2
Niederschlag (mm)5145466085104979367535553Σ809
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,3
-4,1
3,4
-3,2
8,2
-0,5
12,7
2,8
17,4
7
20,8
10,4
22,8
12,1
22,2
11,6
18,9
8,6
12,9
4,4
6,4
0,3
2,3
-2,7
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
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d
e
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c
h
l
a
g
51
45
46
60
85
104
97
93
67
53
55
53
 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Quelle: de.climate-data.org[3]

Geschichte

Bis zum 18. Jahrhundert

Archäologische Funde belegen, dass es auf dem heutigen Stadtgebiet von Weißenhorn in verschiedenen Kulturepochen Siedlungen gegeben haben muss. Neben alemannischen weisen römische und auch steinzeitliche Siedlungsfunde auf eine stetige Besiedlung der Region um Weißenhorn hin.

Weißenhorn wurde erstmals 1160 als „villa Wizzenhorn“ urkundlich erwähnt. Ab dem 13. Jahrhundert war es Sitz einer Linie der Herren von Neuffen. Als diese 1342 erlosch, kam es in den Besitz der Herzöge von Bayern, die die Stadt fast ständig beliehen und an andere verpfändeten. 1473 hielt Herzog Ludwig der Reiche jedoch Hof in Weißenhorn. Im Landshuter Erbfolgekrieg kam es in den Besitz von Kaiser Maximilian I. und wurde 1504 vorderösterreichische Provinzialstadt im Bezirksamt Burgau. Maximilian übertrug den Besitz 1507 an Jakob Fugger, wegen der überlieferten und erneut bestätigten Privilegien Weißenhorns blieben die Hoheitsrechte jedoch bei Österreich. Die Fugger, die die Herrschaft in der Stadt über Jahrhunderte innehatten, unterstützten die lokale Barchentweberei und machten Weißenhorn zu einer blühenden Handelsstadt. Neben Augsburg ist Weißenhorn die einzige Stadt, die noch die Bezeichnung „Fuggerstadt“ führen darf.

Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Stadt am 1. April 1525 unter der Führung des Ingstetter Bauern Jörg Ebner von rund 12.000 Mann angegriffen. Die Weißenhorner Bürger verteidigten ihre Stadt erfolgreich, worauf die Bauern abzogen und das benachbarte Kloster Roggenburg angriffen.

Auch der Räuber und Mörder Matthias Klostermayr, der „bayerische Hiasl“, der im 18. Jahrhundert sein Unwesen trieb, machte Station in Weißenhorn und entging verwundet nur knapp der Verhaftung durch die Gendarmen des Landgerichts Roggenburg.

19. Jahrhundert

Nach dem Pressburger Frieden 1805 wurde Weißenhorn wieder bayerisch.

Kircheneinsturz 1859

Am 22. Februar 1859 stürzte die barockisierte gotische Kirche ein, dabei kamen elf Menschen ums Leben. Ursache war vermutlich ein nachträglich eingebautes Weihwasserbecken an einer tragenden Hauptsäule des Kirchenschiffs. Die Diskussion über einen Kirchenneubau dauerte bis 1864 an. Auf Empfehlung des bayerischen Königs Ludwig II. erhielt der Münchner Stadtbaurat August von Voit den Entwurfsauftrag. Die große Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde bis 1872 im Stil der Neoromanik errichtet. Dafür wurden die restliche Stadtmauer und der Pfaffenturm abgebrochen.

1862 wurden mit der Errichtung des Bezirksamtes Illertissen das Landgericht Roggenburg und der zugehörige Gendarmerieposten nach Weißenhorn verlegt. Dies stärkte Weißenhorns zentrale Stellung als einzige Stadt im Rothtal. Mit der Eröffnung der Bahnlinie nach Senden im Jahr 1878 setzte eine rege bauliche und wirtschaftliche Entwicklung ein.

20. Jahrhundert

Im Zweiten Weltkrieg blieb Weißenhorn bis auf zwei Luftangriffe auf das im Eschach-Wald gelegene Wehrmachtsdepot unversehrt. Es entging der Zerstörung durch die amerikanischen Streitkräfte aufgrund der nicht mit der Wehrmacht abgesprochenen Kapitulation, die Oskar Mareis mit dem Hissen einer weißen Fahne am Kirchturm der Stadtpfarrkirche einleitete.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberreichenbach eingegliedert. Am 1. Oktober 1970 kamen Biberachzell und Bubenhausen hinzu. Emershofen, Oberhausen und Wallenhausen folgten am 1. Oktober 1971, Attenhofen und Grafertshofen am 1. Juli 1972.[4] Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Hegelhofen am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[5]

Einwohnerentwicklung

Zwischen den beiden offiziellen Volkszählungen von 1987 und 2011 wuchs die Zahl der Einwohner in Weißenhorn um mehr als ein Fünftel an. In den letzten 10 Jahren blieb die Einwohnerzahl jedoch weitestgehend stabil. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Bevölkerungsentwicklung in der Stadt ab 1840.[6]

Einwohnerentwicklung Weißenhorn (1840–2014)
JahrEinwohnerzahl
18405.043
18714.913
19005.049
19255.732
19395.904
19509.844
19619.773
197010.295
JahrEinwohnerzahl
198710.856
199111.716
199512.224
200513.280
201013.252
201513.329
201613.428

Religionen

64,7 Prozent der Einwohner sind römisch-katholisch (Stand 2014). 1987 waren es noch 81,5 Prozent. 13,4 Prozent sind evangelisch-lutherisch. Die verbleibenden 21,9 Prozent sind Muslime, Atheisten oder Anhänger kleiner Glaubensgemeinschaften.[6]

Politik

Stadtratswahl am 16. März 2014[7]
Wahlbeteiligung: 47,4 %
 %
40
30
20
10
0
38,2
22,8
6,1
22,1
1,3
9,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-7,0
-5,0
+6,1
-3,3
-0,2
+9,6
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Stadtrat und Bürgermeister

Die 24 Sitze des Weißenhorner Stadtrats verteilen sich nach der Kommunalwahl vom 16. März 2014 auf die Parteien und Wählervereinigungen wie folgt:

  • CSU: 9 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • Weißenhorner überparteiliche Wähler (WüW): 5 Sitze
  • Grüne: 2 Sitze
  • ÖDP: 2 Sitze

Bürgermeister der Stadt Weißenhorn ist seit August 2006 Wolfgang Fendt (parteilos). Er wird von der SPD und den WüW unterstützt. Am 17. Juni 2012 wurde Fendt mit 97,8 % der Stimmen wiedergewählt.[8]

Kreistag

Im Kreistag des Landkreises Neu-Ulm ist Weißenhorn derzeit mit 4 Räten der Freien Wähler, 3 der SPD, 2 der CSU, 1 parteilosem Rat, 1 Rätin der FDP und 1 Rätin der Grünen vertreten.

Städtepartnerschaften

Weißenhorn pflegt außerdem über die Partnerschaft des Landkreis Neu-Ulm gute Kontakte zur Marktgemeinde Prad am Stilfser Joch/Südtirol.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Im Stadttheater

Das Historische Stadttheater wurde 1876 durch Umbau eines Zehntstadels aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet. Es wurde 1922 und 1979 renoviert und ist eines der wenigen gut erhaltenen kleinstädtischen Bürgertheater aus dem 19. Jahrhundert. Mit etwa 150 Plätzen ist es das kleinste in historischem Zustand erhaltene Theater in Bayern und wird von Laiengruppen und von der Süddeutschen Kammeroper Weißenhorn genutzt. Das Gebäude diente früher unter anderem als Zehentstadel, Feuerrequisiten-Lager, Werkstatt des Segelfliegervereins und als Standort des gemeindlichen Leichenwagens.

Tourismus und Freizeit

Etwas mehr als 27.800 Gästeübernachtungen verzeichnete Weißenhorn im Jahr 2015, ein Anstieg von 12,5 % im Vergleich zu 2010. Rund 4.400 der Übernachtungen waren von ausländischen Gästen. Die Gäste verbrachten im Durchschnitt 1,9 Tage in der Stadt.[11] Im Stadtteil Wallenhausen befindet sich ein Waldseilgarten.

Jakobsleiter im Waldseilgarten Wallenhausen

Museen

Bauwerke

Hauptstraße
Neuffen- und Fuggerschloss vor der Sanierung, seit 14. Oktober 2013 Sitz der Stadtverwaltung
Oberes Tor, altes Rathaus und die Stadtpfarrkirche vom Hauptplatz aus gesehen
Fachwerkhaus in der Altstadt

Die Altstadt ist weitgehend in historischem Zustand erhalten. Mittelalterliche Bürgerhäuser, teilweise in Fachwerkbauweise, stattliche Wirtshäuser und Bauten des 19. Jahrhunderts zeugen von der Tradition als Handelsstadt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung wurde bis 1837 abgetragen, das Obere Tor, das Untere Tor und der Prügelturm blieben jedoch erhalten. Der Verlauf der Stadtmauer ist an der Östlichen Promenade und am Stadtgraben noch erkennbar. Vor den Schlössern wurde ein Stück Mauer samt Graben rekonstruiert. Die beiden Schlösser in der Altstadt wurden bis zum Juli 2013 aufwendig saniert und restauriert. Seit 2013 sind sie Sitz der Weißenhorner Stadtverwaltung.

  • Der Kirchplatz ist von zahlreichen Sehenswürdigkeiten umrahmt:
    • Oberes Tor mit zwei runden Vortürmen, erbaut um 1470
    • Rathaus, erbaut 1761
    • Neuffenschloss (Altes Schloss), erbaut 1460, 1735 barockisiert, bis 2013 saniert
    • Fuggerschloss (Neues Schloss), erbaut 1513, 1735 barockisiert, bis 2013 saniert[12]
    • Fuggersches Bräuhaus, erbaut 1565
    • Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, erbaut 1864–1872 im Stil der Neoromanik von August von Voit
  • Weitere sehenswerte Bauwerke sind:
    • Schranne (Altes Rathaus), erbaut um 1390, erweitert 1584
    • Heilig-Geist-Kirche, erbaut um 1470, um 1720–1730 barockisiert, mit Zwiebelturm von 1729
    • Unteres Tor, erbaut um 1470
    • Prügelturm, ehemals Bestandteil der Stadtmauer; erbaut zwischen 1470 und 1500; diente als Stadtgefängnis bei kleineren Delikten
    • Fugger'sches Woll- und Waaghaus, 1534 erbaut (beherbergt das Heimatmuseum)
    • St. Bartholomäus, im Jahr 1727 errichtete Friedhofskirche mit Fugger'schen Grabdenkmälern
    • Fugger'sches Gartenschlösschen
    • Fuggerhalle, eine im Jahr 2014 eröffnete Veranstaltungs- und Sporthalle[13]

Regelmäßige Veranstaltungen

Öffentliche Einrichtungen

  • Kliniken der Kreisspitalstiftung Weißenhorn
  • Städtisches Freibad
  • Städtische Kleinschwimmhalle
  • Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (katholische Pfarrkirche)
  • Christophorus-Haus (katholisches Gemeindezentrum)
  • Katholischer Kindergarten
  • Kreuz-Christi-Kirche (evangelische Kirche)
  • Augustana-Zentrum (evangelisches Gemeindezentrum)
  • Evangelisches Montessori-Kinderhaus (evangelischer Kindergarten)

Wirtschaft und Infrastruktur

Das wirtschaftliche Leben war bis nach 1945 von einer kleinstädtischen handwerklichen Struktur geprägt. Erst nach 1945 siedelten sich große Industriebetriebe an. Der größte Arbeitgeber ist die 1969 gegründete PERI GmbH, Weltmarktführer im Bereich Schalungen und Gerüste. Neben PERI und dem Aluminiumschmelzwerk Oetinger gibt es viele mittelständische und kleine Unternehmen.

Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 162 Menschen in Weißenhorn arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu 2009 ist dies ein Rückgang von rund 40 %.[11]

Verkehr

Weißenhorn liegt an der A 7 (Anschlussstelle 123 Vöhringen).

Die Nebenbahn Weißenhorn–Senden (Länge: 9,6 km) wurde am 15. September 1878 eröffnet und bindet Weißenhorn in Senden an die Hauptstrecke Ulm–Memmingen an. Der seit Anfang der 1960er Jahre ausgedünnte Personenverkehr wurde 1966 eingestellt. Seitdem wurde die Strecke nur im Güterverkehr bedient. Nachdem die DB Netz AG die Strecke eigentlich verkaufen oder stilllegen wollte, gelang es den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU), einen Pachtvertrag abzuschließen.[14]

Nach Sanierung durch die SWU nahm der Regionalverkehr Alb-Bodensee am 15. Dezember 2013 den Personenverkehr wieder auf. Seitdem verkehren direkte Züge im Stundentakt zwischen Weißenhorn und Ulm. In Weißenhorn wurde am Bahnhof ein Busknoten eingerichtet.[15] Die Omnibuslinien binden Weißenhorn an Vöhringen und weitere Orte der Region an. Das gesamte ÖPNV-Angebot ist Teil des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds (DING).

Der Flugplatz Weißenhorn mit einer Graspiste, geeignet für Motorflugzeuge bis 5,7 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, Motorsegler, Hubschrauber und Segelflugzeuge, liegt zwei Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum.

Ansässige Unternehmen

  • PERI GmbH, Hersteller von Schalungen und Gerüsten
  • Oetinger, Aluminiumschmelzwerk
Das Claretiner-Kolleg im Jahr 1983

Bildungseinrichtungen

Ämter und Behörden

  • Stadtverwaltung Weißenhorn
  • Außenstelle des Landwirtschaftsamtes Krumbach/Schwaben
  • Forstamt Weißenhorn (Bayrische Staatsforstverwaltung), zuständig für die Kreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen
  • Polizeiinspektion Weißenhorn
  • Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Neu-Ulm
  • Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn: Stützpunktfeuerwehr für den östlichen Landkreis Neu-Ulm, Standort des Gefahrgutzuges des Landkreises Neu-Ulm

Persönlichkeiten

Bischof Anton von Henle

Bürgerentscheid

  • Ein Bürgerentscheid befasste sich im Juli 2012 mit der Frage, ob auf der sogenannten Hasenwiese, einem Platz in der Innenstadt, zwei Supermärkte gebaut werden dürfen. Einige Bürger hatten den geplanten Zuzug eines Discount-Supermarktes abgelehnt und eine Bürgerinitiative gegründet. Die Stadt unterstützte das Bauvorhaben. Bei der Abstimmung sprachen sich 68 % der Weißenhorner für die Bebauung und damit gegen die Kritik der Bürgerinitiative aus.[16]

Literatur

  • Erich Mennel, Wolfgang Ott (Hrsg.): Weißenhorner Profile 1160–2010. Beiträge und Untersuchungen zur Stadtgeschichte (Kataloge und Schriften des Weißenhorner Heimatmuseums 5), Weißenhorn 2010
  • Joseph Holl: Geschichte der Stadt Weissenhorn. Kempten 1904. Nachdruck: Konrad, Weißenhorn 1983, ISBN 3-87437-208-1
  • Hans Burkhardt: Geschichte der Stadt Weissenhorn und ihrer Stadtteile. Weißenhorn 1988.
  • Wolfgang Ott, Monika Kolb: Weissenhorn 1945 bis 1965, Die Reihe Archivbilder Erfurt 2006, Sutton Verlad GmbH, ISBN 3-89702-972-3
  • Nicolaus Thoman: Weißenhorner Historie. Neudruck. Weißenhorn 1969 (Teilreprint der Ausgabe von Franz Ludwig Baumann (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des Bauernkrieges in Oberschwaben. Stuttgart 1876 mit Ergänzungen sowie Nachworten von Horst Gaiser und Anton K. Konrad)

Weblinks

 Commons: Weißenhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Weißenhorn – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Einwohnerzahlen der Stadt Weißenhorn. Website der Stadt Weißenhorn.
  3. climate-data.org. Klimatabelle Weißenhorn.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  6. a b Statistik kommunal 2013. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung im Juni 2014
  7. Ergebnis Stadtratswahl 16. März 2014. Abgerufen am 27. Juli 2014.
  8. Neu-Ulmer Zeitung: Wolfgang Fendt bleibt Bürgermeister. Abgerufen am 2. August 2014
  9. Städtepartnerschaft auf www.weissenhorn.de (Zugriff am 19. April 2014)
  10. [1] auf www.leccoonline.com (Zugriff am 5. Juni 2017)
  11. a b Statistik kommunal 2015. In: Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für die jeweilige Regionaleinheit, dargestellt in Tabellen und Graphiken. Bayerisches Landesamt für Statistik, 31. Juli 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016.
  12. Martin Kluger: Die Fugger um Augsburg, München und Ulm. Adel, Schlösser und Kirchen. 1. Auflage. Context Verlag Augsburg, Augsburg 2012, ISBN 978-3-939645-43-6.
  13. Südwest Presse Online-Dienste GmbH: Fuggerhalle mit Feier eröffnet | Südwest Presse Online. 20. Oktober 2014 (swp.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
  14. Vgl. Bahn-Report, Heft 2/2010, S. 70, Herausgeber: Interessengemeinschaft Schienenverkehr e. V., Rohr, ISSN 0178-4528
  15. Südwestpresse Ulm: Bahnstrecke Ulm-Weißenhorn eröffnet., abgerufen am 16. Dezember 2013
  16. Neu-Ulmer Zeitung: Aldi kauft den Hasenkeller. Abgerufen am 2. August 2014

Auf dieser Seite verwendete Medien

Waldseilgarten wallenhausen 1.JPG
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Waldseilgarten Wallenhausen, Karriereleiter, Jakobsleiter
Weissenhorn Fuggerschloss 2005.jpg
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Weißenhorn, Landkreis Neu-Ulm, Bayern: Fugger- und Neuffenschloss
Weißenhorn Bayern, Claretinerkolleg im Jahr 1983.jpg
Weißenhorn_Bayern,_Claretinerkolleg_im_Jahr_1983
Weissenhorn Stadttheater.jpg
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Stadttheater Weißenhorn, Germany Auditorium (Zuschauerraum)
Weißenhorn Hauptstrasse 15.07.2012.JPG
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Weißenhorn Hauptstrasse 15.07.2012
FlugplatzWeissenhorn.jpg
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Weißenhorn - Hauptplatz.jpg
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Oberes Tor (1470/89), ehem. Rathaus (1576/1761) und Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1864–72)
Weißenhorn in NU.svg
Deutsch (de): Lagekarte von Weißenhorn, Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Deutschland.
   markierte Kommune
   andere Kommune im Gemeindeverband
   andere Kommunen im Landkreis
   andere Landkreise im (Bundes-)land
Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands  Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands
   ausländische Staaten
   andere (Bundes-)Länder
   Seen und Meere
   Flüsse und Küstenlinien

See also: Projekt Landkreiskarten

English (en): Locator map of Weißenhorn in District of Neu-Ulm, Bavaria, Germany.
   highlighted municipality
   other municipalities in administrative body (Gemeindeverband, etc.)
   other municipalities in same district
   other districts in same state
administrative centre of a municipalities association  administrative centre of a municipalities association
   foreign countries
   other german states
   lakes and seas
   rivers and coastlines

See also: Projekt Landkreiskarten (German)

français (fr): Plan de localisation de la municipalité Weißenhorn dans L'arrondissement de Neu-Ulm dans Bavière, Allemagne.
   la municipalité marqués
   autres municipalités dans le même canton (Amt)
   autres municipalités dans le même arrondissement
   autres arrondissements dans le même Land
siège de l'administration d'un syndicat intercommunal  siège de l'administration d'un syndicat intercommunal
   autres pays
   autres Länder allemands
   lacs et mers
   rivières

Voir aussi: Projet Landkreiskarten (allemand)

hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Weißenhorn, Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Němska.
   wuzběhnjena gmejna
   druhe gmejny w administratiwnym zwjazku (zarjadniski zwjazk etc.)
   druhe gmejny w samsnym wokrjesu
   druhe wokrjesny w samsnym kraju
administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka  administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka
   wukraj
   druhe němske kraje
   jězory a morja
   rěki a pobrjóhi

Hlej tež: projekt Landkreiskarten (němsce)

Nederlands (nl): Detailkaart van Weißenhorn in de Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Duitsland.
   gemarkeerde gemeente
   andere gemeenten in het gemeenteverband
   andere gemeenten in de landkreis
   andere landkreise in de deelstaat
Bestuurszetel van een gemeenteverband  Bestuurszetel van een gemeenteverband
   andere landen
   andere deelstaten
   meren en zeeën
   rivieren en kustlijnen

Zie ook: Projekt Landkreiskarten (Duits)

Esperanto (eo): Situomapo de Weißenhorn en Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Germanio.
   akcentita komunumo
   aliaj komunumoj en administra kunumunaro
   aliaj komunumoj en sama distrikto
   aliaj distriktoj en sama federacia lando
administra centro de kunumunaro  administra centro de kunumunaro
   ŝtatoj krom Germanio
   aliaj federaciaj landoj de Germanio
   lagoj kaj maroj
   riveroj kaj marbordoj

Vidu ankaŭ: Projekt Landkreiskarten (germane)

മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria, District of Neu-Ulm, Weißenhorn ഭൂപടസ്ഥാനം.
   എടുത്തുകാണിക്കുന്ന നഗരസഭ
   ഭരണതലത്തിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ (ഗെമിൻഡർവാർഡ്, തുടങ്ങിയവ.)
   അതേ ജില്ലയിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ
   അതേ സംസ്ഥാനത്തുള്ള മറ്റ് ജില്ലകൾ
നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം  നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം
   വിദേശരാജ്യങ്ങൾ
   മറ്റ് ജർമ്മൻ സംസ്ഥാനങ്ങൾ
   തടാകങ്ങളും കടലുകളും
   നദികളും തീരപ്രദേശങ്ങളും

ഇതും കാണുക: Projekt Landkreiskarten (German)

Weißenhorn - Hasengasse 4.jpg
Autor/Urheber: Michael Vogt, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wohnhaus mit Fachwerk, ca. 1430 (Dendro). Zusammengebaut mit Mariengasse 1
Anton von Henle.png
Bild des Bischofs von Regensburg und Passau Anton von Henle
Einwohnerentwicklung Weißenhorn.jpg
Autor/Urheber: Yannic212, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Einwohnerentwicklung Weißenhorn, 1840-2014
Kircheneinsturz.jpg
The church of Weißenhorn after the collapse on 22 February 1859