Verein für Socialpolitik

Der Verein für Socialpolitik (VfS) ist eine ökonomische Vereinigung im deutschen Sprachraum. Er hat seinen Sitz in Berlin. Zurzeit hat er etwa 3.800 persönliche und 48 korporative Mitglieder. Der Verein gibt die Schriftenreihe Schriften des Vereins für Socialpolitik (Neue Folge) und zwei Zeitschriften (German Economic Review und Perspektiven der Wirtschaftspolitik) heraus.

Er befasst sich in 23 ständigen Fachausschüssen mit allen Zweigen der Wirtschaftswissenschaften. Seit 2017 ist Achim Wambach Vorsitzender.

Geschichte

Der Verein wurde 1873 gegründet, erster Vorsitzender war Rudolf von Gneist, der im Folgejahr vom bisherigen Stellvertreter Erwin Nasse abgelöst wurde.[1] Adolf Held war ab 1873 Sekretär. Dem Verein gehörten Ökonomen wie Gustav von Schmoller (Vorsitzender 1890–1917), Adolf Wagner und Lujo Brentano an.

Im Zusammenhang mit dem großen Aufschwung Preußens und Deutschlands entstand eine neue Schule der Volkswirtschaftslehre, die auf historisch-psychologischem Boden eine Brücke zwischen den Manchesterliberalen und den sozialrevolutionären Ideen des aufkommenden Sozialismus zu finden suchte. Die revolutionäre Agitation eines Ferdinand Lassalle oder Karl Marx schienen ihnen ebenso ungeeignet wie die Laissez-faire Politik der Liberalen, um die Lage der Arbeiter zu verbessern. Die Historische Schule schuf sich in der Bildung des Vereins für Socialpolitik eine Verfassung und beeinflusste immer mehr durch ihre Schriftenpublikation das öffentliche Interesse in Deutschland und darüber hinaus.

Heinrich Bernhard Oppenheim prägte für die Mitglieder den Begriff der „Kathedersozialisten“, um sie als Vertreter eines anti-liberalen Staatsinterventionismus zu brandmarken. Laut Gustav v. Schmoller wollten er und die Mitglieder „auf der Grundlage der bestehenden Ordnung die unteren Klassen soweit heben, bilden und versöhnen, dass sie in Harmonie und Frieden sich in den Organismus einfügen“. Zu der damaligen Zeit der Gewerbefreiheit waren die Rechte der Arbeiter minimal und ihre Behandlung vielfach menschenunwürdig. Zudem hatten die Arbeiter bis zur Bildung des Sozialversicherungswesens in den 1880er Jahren (das wilhelminische Deutschland galt als Pioniernation der modernen Sozialpolitik) kaum eine Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit, Krankheit oder Arbeitslosigkeit und schwere Verletzungen und Tod am Arbeitsplatz gehörten damals vielfach zum Arbeitsalltag.

Die Lehre der Historischen Schule fand schnell öffentliches Interesse auch über Deutschland hinaus; so in den englischen Fabiern und der nordamerikanischen Academy of Political and Social Science. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten über soziale Angelegenheiten haben nicht bloß eine große Wirkung auf die damals heranwachsende Generation, sondern auch auf die deutsche Politik, speziell auf Otto von Bismarck ausgeübt. Die Vertreter dieser Schule haben die deutschen Staatswissenschaften von 1860 bis 1914 maßgeblich beeinflusst und auf ein viel breiteres Fundament als die rein mathematische Analyse der klassischen Volkswirtschaftslehre gestellt.

Der Verein war allerdings selbst keine Organisation der Arbeiterbewegung, nur ausnahmsweise konnten bei ihm etwa Gewerkschaftsfunktionäre selbst zu Wort kommen und ihre Positionen darlegen. Kein Interesse bestand an der Meinung von Sozialdemokraten und sozialdemokratischen Gewerkschaftern, welche zu der damaligen Zeit eine stark sozialistische Ausrichtung hatten. Nach schweren inneren Auseinandersetzungen entwickelte sich der sozialpolitische „Agitationsverein“ zu einer politisch neutralen, fachübergreifenden Gesellschaft fort. 1936 löste sich der Verein selbst auf, um der Gleichschaltung zu entgehen. 1948 wurde er wiedergegründet. Seit 1956 führt er den Namenszusatz Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kontroversen

Auf der Wiener Tagung 1909 gab es „scharfe Konflikte“[2] über gesellschaftspolitische Streitfragen, insbesondere um Werturteile in der Soziologie. Diese wurden unter dem Begriff Werturteilsstreit bekannt, Hauptkontrahenten waren Max Weber, Werner Sombart und Gustav Schmoller. Diese Meinungsverschiedenheit spielte eine „ernst zu nehmende Rolle“[3] bei der Trennung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) vom VfS, wobei bezweifelt wird, dass dies der wichtigste Streitpunkt gewesen sei.[2][3] Weber forderte für die DGS, dass sie im Gegensatz zum VfS keine „sozialpolitischen, praktischen Ziele und Ideale“ verfolge.[4]

Nach der „auseinandersetzungsreichen“[5] VfS-Tagung 1972 zu „Macht und ökonomisches Gesetz“[6] gründeten Wirtschaftswissenschaftler den Arbeitskreis politische Ökonomie, um marxsche, keynesianische, kritische neoklassische und institutionelle Theorien zu diskutieren.[5]

Auf der Jahrestagung des VfS 1992 hielten die Ökonomin Christiane Busch-Lüty und der Physiker Hans-Peter Dürr einen gemeinsamen Vortrag zu „Ökonomie und Natur“.[7] Busch-Lüty konstatierte, dass der Ansatz einer „dezidiert transdisziplinär ansetzenden und ganzheitlich ausgerichteten ökologischen Ökonomie dort auf absehbare Zeit keinerlei Chance für eine wissenschaftliche Beheimatung hat und haben wird.“[8] Dies führte zur Gründung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie im Jahr 1996.[7]

2012 organisierte der heute im Netzwerk Plurale Ökonomik aufgegangene Arbeitskreis Real World Economics um Helge Peukert und Christoph Freydorf eine Gegenveranstaltung zur VfS-Tagung in Göttingen. Das mehrtägige Parallelprogramm bot Platz für die Forschungsrichtungen und Forscher, die nach Ansicht der Organisatoren ansonsten ausgegrenzt würden.[9][10][11] Dazu formulierten sie einen offenen Brief an den Verein für Socialpolitik, in dem sie „Theorienvielfalt statt geistiger Monokultur“, „Methodenvielfalt statt angewandter Mathematik“ und „Selbstreflexion statt unhinterfragter, normativer Annahmen“ forderten.[12][13] Der Vereinsvorsitzende Michael Burda erwiderte den Brief im August 2013.[14] Rudolf Hickel bezeichnete die Antwort auf den Nachdenkseiten als unglaubliche Provokation und kommentierte: „Hier präsentiert sich ein Armutszeugnis, das belegt, dass diese vorherrschende Ökonomik aber auch nichts aus der Finanzmarktkrise gelernt hat.“[15] Arne Heise kommentierte Burdas Brief im Handelsblatt: „Von kritischer Selbstreflexion in Anbetracht des Scheiterns an der Wirklichkeit ist nichts zu sehen.“[16]

2013 folgte eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung, 2014 eine von den kritischen Ökonomen veranstaltete Session im regulären Konferenzprogramm,[17] die von VfS-Mitgliedern kritisiert wurde.[18] Im selben Jahr veröffentlichte das Netzwerk Plurale Ökonomik gemeinsam mit internationalen Gruppen einen erneuten, inhaltlich ähnlichen Aufruf.[19][20] Unter den Doktoranden und Post-Doktoranden des Vereins durchgeführte Studien ergaben, dass gut die Hälfte der Aussage tendenziell zustimmte, die aktuelle volkswirtschaftliche Forschung sei zu stark auf mathematische Modellierung ausgerichtet. Knapp die Hälfte gab an, die Forschung orientiere sich nicht ausreichend an realen Problemen und über 60 Prozent stimmten der Aussage eher zu, historische Erfahrungen würden nicht in ausreichender Form genutzt.[21]

2015 kam es zum Rückschritt in der Debatte,[17] der Dialog scheiterte und so „ließ der VfS die Unzufriedenen wieder außen vor“,[22] weshalb erneut eine „unerbetene“[18] Gegenveranstaltung organisiert wurde. Helge Peukert erklärte als Ziel der Pluralistischen Ergänzungstagung[23] „aufzuzeigen, dass es genug ernsthafte ökonomische Ansätze jenseits des Mainstreams gibt und dass … genug Platz vorhanden wäre, um bei der offiziellen Jahrestagung mehr Pluralität zuzulassen.“[24] Als beispielhaft wurde die Tagung der amerikanischen Allied Social Sciences Association genannt, bei der alle wirtschaftswissenschaftlichen Strömungen „ihr eigenes Programm organisieren“[25] dürfen.[18][22] Dennis Snower, der für den VfS eine „Plurale Session“ organisiert hatte, befürwortete eine gemeinsame Tagung, um die Perspektive zu erweitern.[26] Der Verein wies den Vorwurf der wissenschaftlichen Ausgrenzung[27] zurück.[28][29] Ein VfS-Vorstandsmitglied legte seinen Eindruck dar, „dass es da mehr um eine politische Agenda geht als um eine konstruktive Diskussion über Lehrinhalte.“[22] In der Süddeutschen wurde kritisiert, der Verein weigere sich, „eine echte Debatte“ zu führen.[22]

Preise

Der Verein vergibt jährlich die folgenden Auszeichnungen:

  • Gossen-Preis für einen Wirtschaftswissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum, der mit seinen Arbeiten internationales Ansehen gewonnen hat.
  • Gustav-Stolper-Preis für hervorragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die mit Erkenntnissen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung die öffentliche Diskussion über wirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme beeinflusst und wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Lösung ökonomischer Probleme geleistet haben.
  • Reinhard-Selten-Preis (Young Author Best Paper Award) für Beiträge, die sich insbesondere durch Originalität, Bedeutung der Fragestellung und saubere Methodik auszeichnen. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird an Autorinnen oder Autoren verliehen, die unter 32 sind.
  • Carl-Menger-Preis „für innovative, internationale Forschungsleistungen auf den Gebieten der monetären Makroökonomie, Geldpolitik und Währungspolitik“, der von der Deutschen Bundesbank, der Österreichischen Nationalbank sowie der Schweizerischen Nationalbank gemeinsam gestiftet wurde und mit 20.000,- Euro dotiert ist.[30][31]

Bekannte Mitglieder

Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik
ZeitraumVorsitzender
1872–1874Rudolf von Gneist
1874–1890Erwin Nasse
1890–1917Gustav von Schmoller
1917–1929Heinrich Herkner
1929–1931Christian Eckert
1931–1935Werner Sombart
1935–1936Constantin von Dietze
1949–1954Gerhard Albrecht
1955–1958Walther G. Hoffmann
1959–1962Fritz Neumark
1963–1966Erich Schneider
1967–1970Helmut Arndt
1971–1974Hans Karl Schneider
1975–1978Wilhelm Krelle
1979–1982Helmut Hesse
1983–1986Ernst Helmstädter
1987–1991Gernot Gutmann
1992–1996Wolfgang Bühler
1997–2000Hans-Werner Sinn
2001–2004Martin Hellwig
2005–2008Friedrich Schneider
2009–2011Lars-Hendrik Röller
2011–2014Michael C. Burda
2015–2016Monika Schnitzer
aktuellAchim Wambach
  • Otto Arendt (1854–1936), deutscher Publizist und Politiker, Mitbegründer des Vereins
  • Moritz Julius Bonn (1873–1965), deutscher Nationalökonom
  • Karl Bräuer (1881–1964), deutscher Finanzwissenschaftler
  • Lujo Brentano (1844–1931), deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Mitbegründer des Vereins
  • Karl Bücher (1847–1930), deutscher Nationalökonom
  • Gustav Cohn (1840–1919), deutscher Ökonom
  • Karl Diehl (1864–1943), deutscher Nationalökonom
  • Constantin von Dietze (1891–1973), Agrarwissenschaftler, Jurist, Volkswirt und Theologe
  • Christian Eckert (1874–1952), deutscher Professor für wirtschaftliche Staatswissenschaften
  • Gottfried Eisermann (1918–2014), deutscher Soziologe und Volkswirt
  • Werner Ehrlicher (1920–2012), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
  • Ernst Engel (1821–1896), deutscher Statistiker und Sozialökonom
  • Walter Eucken (1891–1950), deutscher Ökonom
  • Franz Eulenburg (1867–1943), deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
  • Carl Johannes Fuchs (1865–1934), deutscher Nationalökonom
  • Bernhard Harms (1876–1939), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
  • Justus Haucap (* 1969), deutscher Ökonom
  • Friedrich August von Hayek (1899–1992), österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph
  • Eduard Heimann (1889–1967), deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
  • Adolf Held (1844–1880), deutscher Nationalökonom
  • Martin Hellwig (* 1949), deutscher Ökonom
  • Ignaz Jastrow (1856–1937), deutscher Historiker und Sozialpolitiker
  • Georg Friedrich Knapp (1842–1926), deutscher Ökonom
  • Roland Kirstein (* 1965), deutscher Ökonom
  • Emil Lederer (1882–1939), böhmisch-österreichischer Ökonom und Soziologe
  • Charlotte Leubuscher (1888–1961), deutsche Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin
  • Wilhelm Lexis (1837–1914), deutscher Mathematiker, Statistiker und Nationalökonom
  • Fritz Karl Mann (1883–1979), deutscher Finanzwissenschaftler und Finanzsoziologe
  • Ludwig von Mises (1881–1973), österreichisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Theoretiker des klassischen Liberalismus und Libertarismus
  • Joachim Möller (* 1953), deutscher Ökonom
  • Friedrich Naumann (1860–1919), evangelischer Theologe, liberaler Politiker
  • Eugen Philippovich von Philippsberg (1858–1917), österreichischer Nationalökonom und Universitätsprofessor
  • Dieter Pohmer (1925–2013), deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer
  • Heinz Potthof (1875–1945), deutscher Sozialreformer und liberaler Politiker
  • Karl Rathgen (1856–1921), deutscher Nationalökonom und Gründungsrektor der Universität Hamburg
  • Rudolf Richter (* 1926), deutscher Ökonom
  • Franz Johannes von Rottenburg (1845–1907), preußischer Jurist und Leiter der Reichskanzlei
  • Alexander Rüstow (1885–1963), deutscher Sozialwissenschaftler und Ökonom
  • Edgar Salin (1892–1974), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
  • Gertrud Savelsberg (1899–1984), deutsche Sozialwissenschaftlerin und stv. Direktorin am Institut für Weltwirtschaft
  • Wolf Schäfer (* 1941), deutscher Volkswirt
  • Gerhart von Schulze-Gaevernitz (1864–1943), deutscher Nationalökonom und Politiker
  • Ludwig Friedrich Seyffardt (1827–1901), deutscher Textilunternehmer und Politiker
  • Gustav von Schmoller (1838–1917), deutscher Ökonom
  • Friedrich Schneider (* 1949), deutscher Ökonom
  • Gustav von Schönberg (1839–1908), deutscher Nationalökonom
  • Max Sering (1857–1939), deutscher Nationalökonom
  • Hans-Werner Sinn (* 1948), deutscher Ökonom
  • Anton Ludwig Sombart (1816–1898), Geodät, Rittergutsbesitzer und Reichstagsabgeordneter
  • Werner Sombart (1863–1941), deutscher Soziologe und Volkswirt
  • Arthur Spiethoff (1873–1957), deutscher Ökonom
  • Wilhelm Stieda (1852–1933), deutscher Nationalökonom, Wirtschaftshistoriker und Sozialreformer
  • Jens Südekum, deutscher Ökonom
  • Ferdinand Tönnies (1855–1936), deutscher Soziologe, Nationalökonom und Philosoph
  • Ernst Wagemann (1884–1956), deutscher Nationalökonom und Statistiker
  • Hans-Jürgen Wagener (* 1941), deutscher Ökonom und Volkswirt
  • Adolph Wagner (1835–1917), deutscher Ökonom
  • Adolf Weber (1876–1963), deutscher Nationalökonom
  • Alfred Weber (1868–1958), deutscher Soziologe, Kulturphilosoph und Wirtschaftswissenschaftler
  • Max Weber (1864–1920), deutscher Soziologe und Ökonom
  • Julius Wolf (1862–1937), Nationalökonom

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Das Archiv des Vereins für Socialpolitik wird im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland verwahrt.
  • Franz Boese: Geschichte des Vereins für Sozialpolitik, 1872-1932. Duncker & Humblot, Berlin 1939.
  • Dieter Lindenlaub: Richtungskämpfe im Verein für Sozialpolitik: Wissenschaft und Socialpolitik im Kaiserreich vornehmlich vom Beginn des 'Neuen Kurses’ bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges (1890–1914). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1967.
  • Gustav Schmoller: Grundriss der allgemeinen Volkswirtschaftslehre. Duncker & Humblot, Leipzig 1900, S. 119 (online).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zur Gründungsgeschichte vgl. Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914, I. Abteilung: Von der Reichsgründungszeit bis zur Kaiserlichen Sozialbotschaft (1867–1881), 8. Band: Grundfragen der Sozialpolitik in der öffentlichen Diskussion: Kirchen, Parteien, Vereine und Verbände, bearbeitet von Ralf Stremmel, Florian Tennstedt und Gisela Fleckenstein, Darmstadt 2006, Nr. 46–103, Nr. 106–120, Nr. 122–124.
  2. a b Otthein Rammstedt: Wertfreiheit und die Konstitution der Soziologie in Deutschland. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 17, Heft 4, August 1988, S. 264–271.
  3. a b Wolfgang Glatzer: Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS): Die akademische soziologische Vereinigung seit 1909, soziologie.de, abgerufen am 3. Februar 2015.
  4. M. Rainer Lepsius: Max Weber und die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (Memento des Originals vom 7. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.soziologie.de, soziologie.de, abgerufen am 3. Februar 2015.
  5. a b Arbeitskreis politische Ökonomie (Memento des Originals vom 3. Oktober 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iim.uni-flensburg.de, abgerufen am 8. Februar 2015.
  6. Hans K. Schneider (Hrsg.): Macht und ökonomisches Gesetz (= Schriften des Vereins für Socialpolitik. Band 74). Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-02965-8.
  7. a b Christiane Busch-Lüty, Hans-Peter Dürr: Ökonomie und Natur: Versuch einer Annäherung im interdisziplinären Dialog. In: Heinz König (Hrsg.): Umweltverträgliches Wirtschaften als Problem von Wissenschaft und Politik (= Schriften des Vereins für Socialpolitik). Band 224. Duncker & Humblot, Berlin 1993, ISBN 3-428-07771-7, S. 13–44 (Online auf voeoe.de (PDF) [abgerufen am 3. Februar 2015]). Vgl. auch die Vorbemerkung im Online-Dokument.
  8. Christiane Busch-Lüty: Gründung einer Vereinigung für Ökologische Ökonomie im deutschsprachigen Raum: Call for members. In: Ökologisches Wirtschaften 1/1996, S. 6.
  9. Erste Pluralistische Ergänzungsveranstaltung zur VfS Jahrestagung 2012 in Göttingen, Netzwerk Plurale Ökonomik, abgerufen am 3. Februar 2015.
  10. Norbert Häring, Hans Christian Müller-Dröge: Verein für Socialpolitik: Wenn Ökonomen aufeinanderprallen, Handelsblatt, 13. September 2012.
  11. Olaf Storbeck: Paralleltagung: Kritische Ökonomen unter sich. In: Handelsblatt, 7. September 2012.
  12. Offener Brief, Netzwerk Plurale Ökonomik, abgerufen am 3. Februar 2015.
  13. Stefan Holz und Wendelin Sandkühler: Klare Ansage aus dem Studierendenparlament der Universität zu Köln: Studierende wollen "Plurale Ökonomik". NRhZ-Online, 21. November 2012.
  14. Michael Burda: Brief an Thomas Dürmeier (PDF) 9. August 2013.
  15. Der Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik sieht keine Defizite in Lehre und Forschung, Nachdenkseiten, 20. August 2013.
  16. Burda lässt die Kritik kalt. Handelsblatt, 19. August 2013.
  17. a b Johannes Pennekamp: Mainstream-Ökonomie: Wettstreit der Ideen. faz.net, 2. September 2015
  18. a b c Sebastian Puschner: Wie bei St. Pauli und Bayern München. Der Freitag, 9. September 2015
  19. Internationaler studentischer Aufruf für eine Plurale Ökonomik. isipe.net, abgerufen am 3. Februar 2015.
  20. Friedemann Bieber: Volkswirtschaftslehre: Bitte weniger eintönig (Memento des Originals vom 4. Februar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.faz.net. In: FAZ, 7. September 2014.
  21. Alfons J. Weichenrieder und Danilo Zehner: Einschätzungen zu Promotion und Postdoktorandenzeit. Ergebnisse einer Umfrage unter Mitgliedern des Vereins für Socialpolitik. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Band 15, Nr. 3, 2014, S. 256–270, doi:10.1515/pwp-2014-0016 (MPRA-Preprint [PDF]).
  22. a b c d Jan Willmroth: Wirtschaftswissenschaften: Zwei Welten. Süddeutsche Zeitung, 9. September 2015.
  23. 2. pluralistische Ergänzungsveranstaltung zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik. Webseite des Netzwerks Plurale Ökonomik, abgerufen am 12. September 2015.
  24. Pluralismus, den ich meine – Über die Verfechter der herrschenden Lehre und die Vorkämpfer einer neuen Vielfalt. In: Handelsblatt, 24. August 2015, S. 11.
  25. Bert Losse: Lisa Großmann vom Netzwerk Plurale Ökonomik: „Wir sind nicht erwünscht“. Wirtschaftswoche, 27. August 2015.
  26. Norbert Häring: Ökonom Dennis Snower: „Emotionen werden vernachlässigt“, Handelsblatt, 9. September 2015.
  27. Die gespaltene Zukunft – warum der traditionsreichste deutsche Ökonomen-Club so polarisiert. Wirtschaftswoche, 14. August 2015, S. 33.
  28. Bert Losse: Zoff im Ökonomen-Lager: Ist die VWL verbohrt? Wirtschaftswoche, 14. August 2015.
  29. „Es geht darum, dass es den Menschen besser geht“. Interview mit Monika Schnitzer. faz.net, 8. September 2015.
  30. Carl-Menger-Preis, socialpolitik.org, abgerufen am 3. Februar 2015.
  31. Hélène Rey mit Carl-Menger-Preis ausgezeichnet, Webseite der Deutschen Bundesbank, 10. September 2014.