Steinau an der Straße

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Steinau an der Straße

Koordinaten: 50° 19′ N, 9° 27′ O

Basisdaten
Bundesland:Hessen
Regierungsbezirk:Darmstadt
Landkreis:Main-Kinzig-Kreis
Höhe:175 m ü. NHN
Fläche:104,87 km2
Einwohner:10.192 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte:97 Einwohner je km2
Postleitzahl:36396
Vorwahlen:06663, 06660, 06666, 06667Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen:MKK, GN, HU, SLÜ
Gemeindeschlüssel:06 4 35 028
Stadtgliederung:12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Brüder-Grimm-Straße 47
36396 Steinau an der Straße
Website:www.steinau.eu
Erster Stadtrat:Christian Zimmermann[2] (parteilos)
Lage der Stadt Steinau an der Straße im Main-Kinzig-Kreis
NiederdorfeldenSchöneck (Hessen)NidderauMaintalHanauGroßkrotzenburgRodenbach (bei Hanau)ErlenseeBruchköbelHammersbachNeuberg (Hessen)Ronneburg (Hessen)LangenselboldHasselrothFreigericht (Hessen)GründauGelnhausenLinsengericht (Hessen)BiebergemündFlörsbachtalJossgrundBad OrbWächtersbachBrachttalSchlüchternBirsteinSinntalBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartSteinau an der StraßeSteinau an der StraßeBad Soden-SalmünsterBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartBayernLandkreis OffenbachOffenbach am MainFrankfurt am MainLandkreis FuldaVogelsbergkreisLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreisKarte
Über dieses Bild
Nachbau der Via Regia in Steinau an der Straße

Die Kleinstadt Steinau an der Straße liegt im Main-Kinzig-Kreis im Südosten des Landes Hessen. Der Zusatz „an der Straße“ bezieht sich auf die Via Regia, die alte Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig, und dient seit 1975 der Unterscheidung von anderen gleichnamigen Orten.[3] Die Stadt wurde ursprünglich nach „Steinen im Wasser“ benannt; heute bezeichnet sie sich auch als Brüder-Grimm-Stadt, weil diese hier einen Teil ihrer Jugend verbrachten. Neben der Kernstadt hat Steinau an der Straße noch weitere 11 Stadtteile.

Geografie

Ortslage

Steinau liegt eingebettet im Kinzigtal an der Kinzig zwischen dem Spessart im Süden und dem Vogelsberg im Norden auf einer Höhe von 175 m über NHN, etwa 6,5 km südwestlich von Schlüchtern. Am Ort führten mehrere überregionale Straßen vorbei bzw. führten durch den Ort.

„Die Kinzigstraße verband West-, Mittel- und Ostdeutschland, die Alte Weinstraße führte vom Spessart hinauf in den Vogelsberg. Auf dem Eselsweg zogen Krieger und Kaufleute, kaiserliche Kuriere, Bischöfe, Grafen und Ritter ebenso wie arme Bauern. Berühmt wurde er durch die Orber Salkarawanen, die mit ihren mit schweren Salsäcken beladenen Eseln entlang zogen und diesem Weg seinen noch heute geläufigen Namen gaben.“

Geschichtsverein Steinau mit Quellenangabe Verkehrsbüro Stadt Steinau an der Straße[4]

Geologie

Die Lage zwischen dem Spessart und dessen Sandsteinformationen und dem vulkanisch geprägten Vogelsberg mit seinen fruchtbaren Verwitterungsböden teilt die Gemarkung von Steinau: Im Süden wird diese von Wäldern und im Norden von Landwirtschaft geprägt.

Nördlich der Innenstadt befindet sich eine der beiden Tropfsteinhöhlen Hessens, die Teufelshöhle. Die etwa 2,5 Millionen Jahre alte Höhle wurde seit 1905 erschlossen. Durch ihren großen Karsthohlraum im unteren Muschelkalk stellt sie ein bedeutendes geologisches Naturdenkmal dar.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an die Gemeinde Freiensteinau (Vogelsbergkreis), die Gemeinden Neuhof und Flieden (beide Landkreis Fulda), im Osten an die Stadt Schlüchtern, im Süden an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Spessart, das den Stadtteil Marjoß umschließt sowie im Westen an die Stadt Bad Soden-Salmünster und die Gemeinde Birstein.

Stadtgliederung

Es existieren die Stadtteile Bellings, Hintersteinau, Marborn, Marjoß, Neustall, Sarrod, Rabenstein, Rebsdorf, Seidenroth, der Kernstadt Steinau, Uerzell (mit der Siedlung Klesberg) und Ulmbach.

Grenzverlauf

Das einzige hessische Regierungsbezirksdreieck der Regierungsbezirke Darmstadt, Gießen und Kassel befindet sich im Norden von Hintersteinau. Die Grenze verläuft direkt am dortigen Flurgebiet Schabelenzwiese und grenzt an des Freiensteinauer in der Gemarkung von Weidenau befindliche Flurgebiet „In den Hecken“ und des Neuhöfer Ortsteils Kauppen mit dem Namen Schrämmswiesen.

Geschichte

Historische Namensformen

In erhaltenen Urkunden wurde die Stadt unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[5]

  • Steina (1290),
  • Steinahe (1304),
  • Steyna an der strasze gegin Fulde (1339),
  • Stena (1361),
  • Steinau (1364).

Mittelalter

Die Burg mit ihrem mächtigen Bergfried beherrscht das Stadtbild
Märchenhaft bemaltes Haus
Schweinebrunnen

Steinau war im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit eine wichtige Station an der Via Regia, der alten Handelsstraße zwischen den Messeplätzen Frankfurt am Main und Leipzig.

Es gehörte ursprünglich zur Grafschaft Rieneck. Die Auseinandersetzung zwischen den Mainzer Erzbischöfen und den Grafen von Rieneck in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts um die Macht im westlichen Spessart endete 1271 mit einem Sieg des Mainzer Erzbischofs Werner von Eppstein. Teil des Friedensschlusses war, dass Gräfin Elisabeth von Rieneck, mit reicher Aussteuer, zu der unter anderem die Stadt Steinau an der Straße gehörte, mit Ulrich I., von Hanau, einem Verbündeten des Mainzer Erzbischofs, verheiratet wurde.[6] So kam Steinau an die Herrschaft und spätere Grafschaft Hanau. Ulrich I. sorgte dann dafür, dass Steinau am 4. Juli 1290 – als zweite Stadt seiner Herrschaft, nach der Residenz Windecken und noch vor Hanau – Stadtrecht, und zwar das von Gelnhausen erhielt. 1339 beanspruchte das Erzstift Mainz die Stadt als verfallenes Lehen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde Steinau dem Kloster Fulda als Lehen aufgetragen; der älteste erhaltene Lehenbrief über Burg und Stadt Steinau stammt aus dem Jahr 1442.

Die Stadt Steinau war Hauptort des gleichnamigen Amtes Steinau der Herrschaft und Grafschaft Hanau. Nachdem es 1458 zur Teilung der Grafschaft Hanau kam, gehörte Steinau zur Grafschaft Hanau-Münzenberg und war der Hauptort von deren „Obergrafschaft“.

Mit der Burg Steinau, von der der quadratische Stumpf des Bergfrieds aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist, errichteten die Herren von Hanau eine Befestigung, die der Sicherung des Geleits auf der Via Regia diente. Die Burg wurde zum Schloss Steinau ausgebaut, das später oft als Witwensitz Hanauer Gräfinnen diente. Philipp Wilhelm Grimm, Vater der Brüder Grimm, war hier im 18. Jahrhundert Amtmann, also Verwaltungsleiter des Amtes Steinau und hatte seinen Wohn- und Dienstsitz im Amtshaus, heute ein Museum.

1319 wurde die Filialkirche in Steinau durch den Abt des Klosters Fulda dem Kollegiatstift von Salmünster übergeben, 1324 wurde ein Gemeindepfarrer in Steinau erwähnt.

Weinbau

Bis ins Spätmittelalter lässt sich die Geschichte des Weinbaus im Ort zurückverfolgen: „1316 hatte Abt Peter vom Main vom Säkularstift Peter und Paul in Salmünster seinen Weinzehnten von der Stadt Steinau eingefordert. Der belief sich damals auf drei Ohm (etwa 450 Liter)“[7]. Wahrscheinlich reicht die Weinbautradition noch viel weiter zurück. Sie endete Mitte des 19. Jahrhunderts. 2012 wurde bekannt, dass in der Gemarkung „An der Kehl“ einzelne Stämmchen gefunden wurden, die aus der Zeit von 1821 bis 1846 stammen, der letzten Periode des Steinauer Weinbaues. Sie haben, anders als die Weinstöcke in Gelnhausen, den Angriff der Reblaus und alle zwischenzeitlich erfolgten Wetteränderungen überdauert. Nun wurden diese historischen, widerstandsfähigen Reben vom Landrat des Main-Kinzig-Kreises zum Naturdenkmal erklärt (April 2019). Die lokale Weinbruderschaft ad via regia a.d.1670 sorgte, gemeinsam mit dem Geschichtsverein Steinau für die Dokumentation des einzigartigen Fundes. Aus ihm könnte eine neue Steinauer Weinbautradition erwachsen. In den nördlichen Gemarkungen von Steinau (am Hundsrückberg und am Weinberg) „sind noch Reste alter Terrassengärten“ zu finden. Hier liegt auch das Naturschutzgebiet Weinberg bei Steinau[8].

Neuzeit

Die Grafschaft Hanau-Münzenberg schloss sich in der Reformation zunächst der lutherischen Konfession an, ab 1597 war sie reformiert.

Für Steinau sind mehrere Hexenprozesse belegt: Bei Verfahren in den Jahren 1592, 1594, 1602 und 1612 endeten die Angeklagten auf dem Scheiterhaufen[9], spätere Verfahren schlossen mit Landesverweis oder Turmstrafen ab.[10]

Mit dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736, fiel Steinau – zusammen mit der ganzen Grafschaft Hanau-Münzenberg – an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, aus der Anfang des 19. Jahrhunderts das Kurfürstentum Hessen hervorging. Während der napoleonischen Zeit stand Steinau ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum Fürstentum Hanau und dann von 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Dort wurde die Stadt mit der Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, dem neu gebildeten Landkreis Schlüchtern zugeschlagen. 1866 wurde das Kurfürstentum – und damit auch Steinau – nach dem Deutsch-Österreichischen Krieg von Preußen annektiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Steinau in der amerikanischen Besatzungszone. Es wurde Bestandteil des Landes Hessen und mit der Gebietsreform von 1974 Bestandteil des Main-Kinzig-Kreises.

Am 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde amtlich in Steinau an der Straße umbenannt.[11]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden Bellings, Marborn und Seidenroth am 1. Dezember 1969, Marjoß am 31. Dezember 1971[12] auf freiwilliger Basis, sowie Hintersteinau, Neustall und Ulmbach kraft Landesgesetz am 1. Juli 1974 als Stadtteile eingemeindet[13][11]. Für die Stadtteile von Steinau, wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.[14]

Einwohnerentwicklung

Einwohnerstruktur

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 10.653 Einwohner in der Gemeinde. Darunter waren 458 (4,3 %) Ausländer, von denen 172 aus dem EU-Ausland, 200 aus anderen Europäischen Ländern und 81 aus anderen Staaten kamen.[15] Von den deutschen Einwohnern hatten 16,4 % einen Migrationshintergrund.[16] Nach dem Lebensalter waren 1824 Einwohner unter 18 Jahren, 4344 waren zwischen 18 und 49, 2175 zwischen 50 und 64 und 2223 Einwohner waren älter.[17] Die Einwohner lebten in 4368 Haushalten. Davon waren 4368 Singlehaushalte, 1200 Paare ohne Kinder und 1425 Paare mit Kindern, sowie 402 Alleinerziehende und 90 Wohngemeinschaften. In 936 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 2775 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.[17]

Einwohnergröße

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

  • 1587: 0065 Schützen, 49 Spießmänner, 15 Schlachtschwerter, 9 Zimmermänner (dazu 17 Schützen und 32 Federspießer in Niederdorf)
  • 1633: 0245 Haushaltungen und 15 Gefreite
  • 1753: 262 Haushaltungen mit 1289 Personen
  • 1812: 237 Feuerstellen, 1453 Seelen
Steinau an der Straße: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2020
Jahr  Einwohner
1812
  
1.453
1821
  
1.454
1834
  
2.462
1840
  
2.529
1846
  
2.589
1852
  
2.398
1858
  
2.205
1864
  
2.205
1871
  
2.241
1875
  
2.179
1885
  
2.208
1895
  
2.128
1905
  
2.225
1910
  
2.281
1925
  
2.243
1939
  
2.628
1946
  
3.762
1950
  
3.968
1956
  
3.879
1961
  
4.078
1967
  
4.707
1970
  
6.095
1973
  
10.448
1975
  
10.364
1980
  
10.445
1985
  
10.373
1990
  
10.631
1995
  
11.161
2000
  
11.183
2005
  
11.153
2010
  
10.723
2011
  
10.563
2015
  
10.373
2020
  
10.419
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[5]; Hessisches Statistisches Informationssystem[18]; Zensus 2011[15]
Ab 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Anmerkungen

  • 1821: Thomas Klein: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1845. Reihe A: Preußen. Band 11: Hessen-Nassau einschließlich Vorgängerstaaten. Marburg 1979, S. 115.
  • 1961: 4078; mit den Orten Bellings, Marborn und Seidenroth: 5462 Einwohner
  • 1970: Zahl nach der Eingemeindung von Bellings, Marborn und Seidenroth am 1. Dezember 1969

Religionszugehörigkeit

• 1885:2094 evangelische (= 95,66 %), 90 katholische (= 4,11 %), ein anderes christliche-konfessioneller (= 0,05 %), vier jüdische (= 0,18 %) Einwohner[5]
• 1961:3236 evangelische (= 79,35 %), 764 katholische (= 18,73 %) Einwohner[5]
• 1987:5318 evangelische (= 51,95 %), 4133 katholische (= 40,38 %), 785 sonstige (= 7,67 %) Einwohner[19]
• 2011:4750 evangelische (= 44,97 %), 4020 katholische (= 38,06 %), 1800 sonstige (= 17,04 %) Einwohner[19]

Wirtschaftsgeschichte

An von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgräben bestanden eine Hopfenmühle, eine Walkmühle, die so genannte Herrenmühle, eine Sägemühle und die Neumühle, eine Mahl- und Sägemühle. Bis ca. 1930 war ein Basaltbruch im Ohl, nördlich der Abfahrt Schlüchtern-Süd der A 66 in Betrieb. Der Turm des angegliederten Schotterwerks, der den Basaltbrecher beherbergte, ist noch heute gut von der Autobahn aus zu erkennen (50° 19′ 47,6″ N, 9° 28′ 37,16″ O).[20]

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die örtliche Stadtverordnetenversammlung besteht seit 2016 aus 31 Mitgliedern.[21] Die Kommunalwahl am 14. März 2021 erbrachte folgendes Ergebnis,[22] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[23][24][25]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2021
Insgesamt 31 Sitze
  • SPD: 7
  • UBL: 5
  • BGM: 10
  • WFS: 9
Parteien und Wählergemeinschaften%
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands23,6736,31144,21538,81341,215
UBLUnabhängige Bürgerliste17,2521,9710,7310,9415,56
BGMBürger gestalten mit[26]31,7 1041,813
WFSWir Für Steinau27,49
CDUChristlich Demokratische Union Deutschlands40,31342,71443,416
LinkeDie Linke3,11
FDPFreie Demokratische Partei1,717,52
gesamt1003110031100331003310037
Wahlbeteiligung in %49,852,349,749,760,4
Rathaus mit Märchenbrunnen

Bürgermeister

Der seit 2002 amtierende Bürgermeister Walter Strauch (SPD) wurde am 27. Januar 2008 im ersten Wahlgang mit 61,3 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,4 %. Bei der Bürgermeisterwahl 2014 trat der Amtsinhaber nicht mehr an. Dort standen sich Alexander Link (SPD), Mathias Lifka (CDU) und Malte Jörg Uffeln (parteilos) gegenüber. Uffeln setzte sich letztendlich im zweiten Wahlgang mit 59,15 % der Stimmen gegen Alexander Link (SPD) durch und bekleidet seit dem 1. August 2014 das Amt des Bürgermeisters.

Am 13. Juni 2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Einleitung eines Abwahlverfahrens gegen den amtierenden Bürgermeister Malte Jörg Uffeln. Anlass hierfür sind Nazi-Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Buchgeschenk und einer hochumstrittenen Widmung.[27] Der Main-Kinzig-Kreis verhängte als Disziplinarverfügung am 8. September 2017 eine Geldbuße in Höhe von 1000 Euro gegen Malte Jörg Uffeln.[28] Das Abwahlverfahren scheiterte an der Ablehnung durch 66,6 % der Wähler am 24. September 2017, sodass Malte Jörg Uffeln weiter im Amt bleibt.[29]

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:

  • Welsberg-Taisten in Südtirol (Italien), mit Steinau an der Straße, seit 26. November 1988
  • Szederkény (Ungarn), mit dem Ortsteil Ulmbach, seit 3. Oktober 1988
  • Sarród (Ungarn), mit dem Ortsteil Sarrod, seit 24. Juni 2000
  • Naszály (Ungarn), mit dem Ortsteil Hintersteinau, seit 1. Juni 2002

Wappen

Blasonierung: „In Blau auf grünem Schildgrund stehend eine weißgekleidete goldhaarige, goldgekrönte und silbernimbierte Frau, links unter der Krone hervortretend ein schalartiges schmales rotes Tuch bis zur Hüfte tragend, in der rechten ausgestreckten offenen Hand ein sechsspeichiges goldenes Wagenrad, in der linken ein silbernes Schwert haltend, die Spitze den Boden berührend, rechts begleitet von einem Schildchen, darin in Gold drei rote Sparren, links von fünf wellenpfahlweise gestellten fünfzackigen goldenen Sternen.“

Wappenerklärung: Das Wappen zeigt die Schutzpatronin der Stadt, die heilige Katharina. Sie gilt als Patronin der Wagner, Müller, Jungfrauen, Mädchen, Studenten, Schüler, Bibliothekare und der Gelehrten, aber auch der Töpfer (Steinau war seit dem Mittelalter ein bedeutender Töpferort). In den Händen hält sie ein Rad und ein Schwert, die Werkzeuge ihres Martyriums. In den meisten Darstellungen der heiligen Katharina ist das Rad zerbrochen, nicht jedoch im Steinauer Wappen. Der kleine Wappenschild ist der der Grafen von Hanau, zu deren Ländereien Steinau lange Zeit gehörte, zeitweilig sogar Sitz der Obergrafschaft und kurzfristig Hanauische Residenz war. Die Bedeutung der fünf Sterne ist unbekannt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftsstruktur

Steinaus Wirtschaft wird von Betrieben aus den Bereichen Gummi und Kunststoffe, Chemie, Elektrotechnik und Holzverarbeitung sowie Mechanik bestimmt. Auch der Fremdenverkehr ist nicht ohne wirtschaftliche Bedeutung; jährlich werden etwa 10.000 Übernachtungen registriert. Der Stadtteil Ulmbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort[30].

Verkehrsanbindung

Straße

Die BAB 66 ersetzt in ihrer Funktion heute die mittelalterliche Via Regia als Fernstraßenverbindung durch das Kinzigtal von Frankfurt in Richtung Osten. Die Landesstraße L 3329 stellt die Verbindung über Niederzell nach Schlüchtern, die L 3179 nach Norden in Richtung Freiensteinau, über die L 3196 gelangt man zum Ortsteil Marjoß und Über die Deutsche Fachwerkstraße zur Nachbarkommune Bad Soden-Salmünster.

Eisenbahn

Die Kinzigtalbahn führt durch Steinau an der Straße. Im Stunden-Takt halten Regional-Express-Züge nach Fulda und Frankfurt am Main. Der nächste behindertengerechten Bahnhof liegt in Wächtersbach, und ab 2022 auch in Schlüchtern.

Bildung

Schulen

In Steinau befindet sich die Brüder-Grimm-Schule als Grund-, Haupt- und Realschule. Daneben gibt es noch Zwergschulen in Hintersteinau und Ulmbach (Bilzbergschule). In Hintersteinau werden alle vier Jahrgangsstufen in einer Klasse unterrichtet. Die Grundschule in Uerzell wurde zum Schuljahresbeginn 2012/2013 geschlossen[31], die Grundschule in Marjoß zum Schuljahresbeginn 2019/2020[32].

Darüber hinaus ist Steinau an das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern angebunden. Weitere Gymnasien in der Region sind die Friedrich-August-Genth-Schule (kooperative Gesamtschule) in Wächtersbach, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen und die Henry-Harnischfeger-Schule (integrierte Gesamtschule).

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Steinau ist 1919 gegründet worden, 1956 folgte die Jugendfeuerwehr Steinau. Seit dem 17. August 2009 gibt es in Steinau auch eine Kinderfeuerwehr[33]. Im gleichen Jahr erfolgte auch die Einweihung eines neuen Feuerwehrhauses.

Heute verfügt die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr über 61 Kameraden und Kameradinnen, hinzu kommt die Jugendfeuerwehr mit 20 Personen[34].

Die Einsatz- und Gefahrenschwerpunkte der Feuerwehr Steinau sind:

  • Industriegebiet,
  • BAB 66 sowie die ehemalige B40,
  • Bahnstrecke Frankfurt – Fulda / KBS615,
  • Enge Altstadtbebauung mit historisch wertvollem Gebäudebestand,
  • GABC.

Überregional, für den Main-Kinzig-Kreis ist Steinau der Ausbildungsstandort für: Grundausbildung, Teilkomponente (Dekon) des GABC-Zuges, WLF und Abrollbehälter.

Staatliche Einrichtungen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Brüder Grimm-Haus mit Froschkönig-Skulptur

Theater

Steinau beherbergt das Marionettentheater „Die Holzköppe“.

Museen

Bauwerke

  • Schloss Steinau
  • Historischer Stadtkern mit zahlreichen Gässchen und vielen gut erhaltenen Fachwerkbauten.
  • Stadtmauer mit den Wehrtürmen sowie Reste der ehemaligen Landwehr mit vier Warten (Wanderweg): Marborner Warte und Ohlwarte liegen nördlich der Stadt, Bellinger Warte und Seidenröther Warte (Rekonstruktionsbauten) südlich.
  • Amtshaus (erbaut 1562), ehemaliger Verwaltungssitz der hanau-münzenbergischen bzw. hanauischen Amtmänner des Amtes Steinau, heute Brüder-Grimm-Haus Steinau.
  • Katharinenkirche, erbaut im 13. Jahrhundert. Bei archäologischen Grabungen im Innern der Kirche wurden Reste älterer Bauten gefunden, die zeitlich noch weiter zurückreichen.
  • Reinhardskirche, evangelischer Barockbau von Christian Ludwig Hermann (1725–1731)
  • Von-Welsberg-Kapelle (auf dem Friedhof, erbaut 1616)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Jockes-Markt
  • Katharinenmarkt[36]
  • Märchen-Sonntag
  • Steinauer Puppenspieltage[37]
  • Weihnachtsmarkt
  • Kinzigtal total

Freizeit- und Sportanlagen

  • Freibad, mit Planschbecken für kleine und Sprungturm für große Kinder, zwei Wasserrutschen
  • Tennisplatz
  • zwei Fußballplätze
  • drei Reitanlagen
  • Angelmöglichkeiten
  • Stausee mit Tretbootverleih
  • Erlebnispark Steinau an der Straße
  • Kletterwald Steinau
  • 90-Stufen-Weg oberhalb der Teufelshöhle zum Bergweiher: Naturbelassener kleiner See mit Seerosen, Schilfgras, Libellen und Fröschen
  • Durch die Stadt läuft der Hessischen Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg). Er führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters. entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön.

Wandern

Kennzeichnung des Fernwanderweges Brüder-Grimm-Weg

Hessenweg 11

Ein Fernwanderweg mit Bezug zu Steinau an der Straße ist der „Hessenweg 11“, Brüder-Grimm-Weg. Er beginnt in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm. Ein erstes Ziel ist Gelnhausen, ehe er durch den Büdinger Wald Wächtersbach, weiter Bad Soden und schließlich Steinau an der Straße erreicht, den Ort in dem sie einen Teil ihrer Jugend verbrachten. Der Weg führt in vielen Etappen nach Gensungen. Ab da geht es in zwei Varianten weiter über Sababurg nach Bad Karlshafen (423 km) bzw. zum Hoher Meißner (497 km), das sind Orte´die mit Märchen der Brüder Grimm in Verbindung gebracht werden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Melchior Kling (1504–1571), Jurist und Rechtswissenschaftler
  • Karl Reinhard Müller (1774–1861), Mathematiker und Ehrenbürger Marburgs.
  • Johannes Menge (1788–1852), Geologe und Mineraloge, tätig in Australien
  • Heinrich Carl Breidenstein (1796–1876), Komponist und Musikgelehrter
  • Wilhelm Wagner (1843–1880), Altphilologe und Shakespeare-Forscher
  • Ulrich Pothast (* 1939), Philosoph

Persönlichkeiten, die in dieser Stadt gewirkt haben

  • Otto Brunfels (1488–1534), Botaniker
  • Jacob Grimm (1785–1863), Sprach- und Literaturwissenschaftler
  • Wilhelm Grimm (1786–1859), Sprach- und Literaturwissenschaftler
  • Ludwig Emil Grimm (1790–1863), Maler und Kupferstecher
  • Thomas Adolph (1890–1963), Erfinder des Stanzautomaten
  • Karl Magersuppe (1900–1981), Marionettentheaterbesitzer und -spieler, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse

Literatur

  • Regenerus Engelhard: Erdbeschreibung der Hessischen Lande Casselischen Antheiles mit Anmerkungen aus der Geschichte und aus Urkunden erläutert. Teil 2. Cassel 1778, ND 2004, S. 800.
  • Peter Gbiorczyk: Zauberglaube und Hexenprozesse in der Grafschaft Hanau-Münzenberg im 16. und 17. Jahrhundert. Shaker. Düren 2021. ISBN 978-3-8440-7902-9
  • Ernst Hartmann: Geschichte der Stadt und des Amtes Steinau an der Straße. Steinau 1971.
  • Willi Klein: Zur Geschichte des Mühlenwesens im Main-Kinzig-Kreis = Hanauer Geschichtsblätter 40. Hanau 2003, S. 87ff.
  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 374f.
  • NN: Steinauer Rebstöcke sind jetzt ein Naturdenkmal – Landrat Stolz überreicht die Urkunde: „Ein guter Tag für die Grimm-Stadt, den Geschichtsverein und die Weinbruderschaft“. In: Gelnhäuser Neue Zeitung, 11. April 2019.
  • Heinrich Reimer: Historisches Ortslexikon für Kurhessen. Marburg 1926, S. 454.
  • Christine Wittrock: Saubere Geschäfte, weiße Westen und Persilscheine. Die Geschichte der Seifenfabriken in Schlüchtern und Steinau seit 1825. Hanau 2002. ISBN 978-3-928100-90-8

Weblinks

Commons: Steinau an der Straße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. Bürgermeisterwahl in Steinau: Christian Zimmermann ist der neue Rathauschef. Fuldaer Zeitung (Verlag Parzeller GmbH & Co. KG), 16. November 2020, abgerufen am 14. März 2021.
  3. Siehe: Steinau
  4. Stadtgeschichte. Geschichtsverein Steinau e. V., abgerufen am 27. Februar 2021.
  5. a b c d e Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. Juni 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  6. Theodor Ruf: Hanau und Rieneck. Über das wechselhafte Verhältnis zweier benachbarter Adelsgeschlechter im Mittelalter. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte, 8. Bd., Nr. 6, S. 300–311 (304).
  7. „Steinauer Rebstöcke sind jetzt ein Naturdenkmal – Landrat Stolz überreicht die Urkunde: „Ein guter Tag für die Grimm-Stadt, den Geschichtsverein und die Weinbruderschaft““, Gelnhäuser Neue Zeitung, 11. April 2019
  8. „Exkursion rund um den Hundsrückberg“, Gelnhäuser Tageblatt, 16. Mai 2009
  9. Gbiorczyk, S. 99f., 117.
  10. Gbiorczyk, S. 100, 118.
  11. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 376, 277 und 385.
  12. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 29. November 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 48, S. 1917, Punkt 1571; Abs. 2. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  13. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 13 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  14. Ortsbeiräte. In: Webauftritt. Stadt Steinau, abgerufen im Februar 2021.
  15. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Steinau an der Straße. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Februar 2021.
  16. Migrationshintergrund: Steinau an der Straße. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Februar 2021.
  17. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 30 und 84;.
  18. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  19. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 114;.
  20. Norbert Schubert: Ohlbruch. auf brexp.de. (Stand 23. Februar 2013; abgerufen am 13. September 2013.)
  21. Verwaltung & Politik > Städtische Gremien > Stadtverordnetenversammlung. Magistrat der Stadt Steinau an der Straße, abgerufen am 13. März 2021.
  22. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  23. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  24. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  25. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  26. BGM im Internet (Eigenschreibweise: BÜRGER GESTALTEN MIT)
  27. Wegen "Führer"-Widmung: Steinau beschließt Abwahlverfahren gegen Bürgermeister – hessenschau.de (Memento vom 28. November 2017 im Internet Archive)
  28. Geldstrafe für Fehlverhalten: "Führer"-Widmung kostet Steinauer Bürgermeister 1.000 Euro
  29. http://www.hessenschau.de/politik/nach-positiven-buergerentscheid-steinaus-buergermeister-will-dialog-mit-kritikern,steinau-uffeln-entscheid-100.html Weiter im Amt trotz Hitler-Widmung: Steinaus Bürgermeister will Dialog mit Kritikern
  30. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: 81. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 13. Oktober 2015. Staatsanzeiger für das Land Hessen 7/2016 Seite 218
  31. Kreisausschussvorlage Betr.: Schulentwicklungsplan für die allgemeinbildenden Schulen des Main-Kinzig-Kreises, Teil A / Fortschreibung 2012-2017
  32. Grundschule Marjoß wird geschlossen - Vorsprung Online
  33. Kinderfeuerwehr Steinau, aufgerufen am 1. März 2021
  34. Feuerwehr MKK, Steinau an der Straße, aufgerufen am 1. März 2021
  35. Ortsverband Steinau. des Technisches Hilfswerks
  36. Katharinenmarkt
  37. Steinauer Puppenspieltage

Auf dieser Seite verwendete Medien

SteinauMaerchenhaus.jpg
Autor/Urheber:

Benutzer:Wikibine

, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

mit Märchenmotiven bemaltes Haus in Steinau

Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) - Via Regia.JPG
Teile der Handelsstraße Hamburg — Leipzig (Via Regia). Der 2002 freigelegte Straßenbelag ist eine Rekonstruktion und befindet sich heute vor der Brüder Grimm-Gedenkstätte in Steinau an der Straße [1]. Fundort war der Straßenverlauf zwischen Bad Soden Salmünster und Steinau (Angaben gem. Schlild).
Hessenweg 11 - Brüder-Grimm-Weg.jpg
Autor/Urheber: Bobrifax, Lizenz: CC BY-SA 4.0
sentier de grande randonnée Hessenweg 11
Steinau Rathaus Märchenbrunnen 2016-04-10-11-11-48.jpg
Autor/Urheber: Alexander Hoernigk, Lizenz: CC BY 3.0
Märchenbrunnen, errichtet 1985 von dem Künstler Wolfgang Finger-Rokitnitz, vor dem Rathaus in Steinau an der Straße
SteinauSchloss1.jpg
(c) Wikibine, CC-BY-SA-3.0
Außenansicht Schloss in Steinau vom Rathaus aus
SteinauBGHFrosch.jpg
(c) Wikibine, CC-BY-SA-3.0
Museum "Brüder Grimm Haus" mit Skulptur zum "Froschkönig" in Steinau
SteinauSchweinebrunnen.jpg
(c) Wikibine, CC-BY-SA-3.0
*Schweinebrunnen (?) in Steinau
  • selbst fotografiert im September 2004
513burg steinau.jpg
Burg Steinau in Steinau an der Straße, Hessen