Standard Lüttich

Standard Lüttich
Vereinslogo
Basisdaten
NameRoyal Standard Club de Liège
SitzLüttich, Belgien
Gründung1898
Farbenrot-weiß
PräsidentBruno Venanzi
Websitestandard.be
Erste Fußball-Mannschaft
CheftrainerMbaye Leye
SpielstätteMaurice-Dufrasne-Stadion
Plätze27.670[1]
LigaDivision 1A
2019/205. Platz – Saisonabbruch
Heim
Auswärts
Banner der Fankurve von Standard de Liège vor einem Wallonischen Derby gegen Sporting Charleroi (0:0) am 10. September 2017: „Sclessin“ beschreibt den inoffiziellen Namen des Stadions (nach dem gleich- namigen Viertel) und die Worte „Notre Paradis – Votre Enfer“ bedeuten „Unser Paradies – Eure Hölle“.

Der Royal Standard Club de Liège, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Standard Lüttich, ist einer der erfolgreichsten Fußballvereine Belgiens und in Lüttich beheimatet. Er spielt in der Division 1A.

Geschichte

Der Royal Standard Club de Liège wurde 1898 von Schülern als Standard Football Club gegründet. 1923 ergänzte er den Vereinsnamen mit dem verliehenen königlichen Prädikat. Der Vereinsname wurde ursprünglich durch Standard de Paris, einen weiland populären französischen Klub inspiriert. 1996 schloss sich der vormalige Erstligist RFC Seraing dem Verein an.

Standard Lüttich, der Zweite in der ewigen Ligatabelle Belgiens, wurde bislang zehnmal belgischer Meister und gewann sechsmal den belgischen Pokal. Entsprechend hatte der Verein auch international viele Auftritte. Dabei drang er 1982 im Europapokal der Pokalsieger bis ins Finale vor, unterlag dort aber nach einer frühen 1:0-Führung im Camp Nou Stadion von Barcelona knapp dem FC Barcelona mit 1:2. Der frühere Mönchengladbacher und Fußballer des Jahres von Europa Allan Simonsen erzielte dabei einen der Treffer für die Katalanen.

Am 20. April 2008 konnte sich das Team erstmals seit 1983 im vorentscheidenden Heimspiel durch ein 2:0 gegen den RSC Anderlecht die belgische Meisterschaft sichern. Nach Saisonende verlängerte Meistertrainer Michel Preud’homme seinen auslaufenden Vertrag nicht und wechselte zum KAA Gent. Bei der Entscheidung Preud'hommes gegen ein weiteres Engagement in Lüttich war die Laufzeit seines neuen Vertrages der Knackpunkt. Während der Trainer einen Zweijahresvertrag favorisierte, wollte der Verein lieber einen Einjahreskontrakt abschließen. Vom Juni 2008 bis Februar 2010 wurde die Mannschaft vom ehemaligen rumänischen Nationalspieler László Bölöni trainiert.

In der Saison 2008/09 konnte Standard den Titel nach zwei Entscheidungsspielen gegen den RSC Anderlecht verteidigen. Die Entscheidungsspiele waren notwendig geworden, nachdem beide Klubs die Saison mit jeweils 77 Punkten und 24 Siegen abgeschlossen hatten. Die Tordifferenz spielt in Belgien keine Rolle.

Nach einem 1:1 im Hinspiel siegte Standard gegen den Rekordchampion im Rückspiel in Lüttich mit 1:0. Es war der zehnte Titelgewinn von Lüttich.

Am 10. Februar 2010 wurde der Vertrag mit Bölöni aufgelöst und der technische Direktor Dominique D’Onofrio übernahm das Training der Mannschaft bis zum Saisonende.

Seit Einführung der Play-offs in der Jupiler League

In der Saison 2009/10, in der erstmals in der Jupiler League Play-offs durchgeführt wurden, erreichte der Verein die Meister-Play-offs nicht und konnte sich auch nicht über die Play-off 2 für die Europa League qualifizieren. Im Folgejahr erreichte Standard als Sechster der regulären Runde die Meister-Play-offs. Dort konnte man sieben Punkte aufholen und war am Schluss punktegleich mit dem Meister KRC Genk. Da bei der Übernahme der halben Punkte aus der Hauptrunde in die Play-off-Runde bei Standard ein halber Punkt aufgerundet worden war, bei Genk jedoch nicht, wurde Standard nur Vizemeister und erreichte damit die Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2011/12.

Da man dort gegen den FC Zürich verlor, ergab sich eine Teilnahme an den Play-offs zur Europa League. Dort gewann man gegen Helsingborgs IF und erreichte die Gruppenphase, wo man die Gruppe B gewann. Über das Sechzehntelfinale, das man gegen Wisła Krakau gewann, erreichte man das Achtelfinale, wo man wieder auf Hannover 96 traf, welches in derselben Gruppe gewesen war. Das Achtelfinale wurde insgesamt 2:6 verloren. In der Jupiler League erreichte man im gleichen Jahr zwar die Meister-Play-off, konnte sich dort aber nicht erneut für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren.

Die Saison 2013/14 schloss der Verein als Bester der regulären Runde ab. In den Meister-Play-offs verlor man fünf Punkte gegenüber dem RSC Anderlecht, so dass Standard erneut nur Vizemeister wurde. In der Champions League 2014/15 überstand Standard die 3. Qualifikationsrunde gegenüber Panathinaikos Athen. Da man die folgenden Play-off-Spiele gegen Zenit St. Petersburg verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League teil, wo man auf Platz 4 ausschied.

In der Saison 2014/15 erreicht Standard in den Meister-Play-offs Platz 4. Da der FC Brügge in diesem Jahr als Vizemeister auch den Pokal gewonnen hatte, berechtigte dieser Platz zur Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League 2015/16, die gegen FK Željezničar Sarajevo gewonnen wurde. Allerdings verlor man dann die Play-off-Spiele gegen den norwegischen Molde FK und schied aus.

In der Meisterschaft belegte der Verein in der Saison 2015/16 an Ende der regulären Runde nur Platz 7 und hätte auch über die Play-off 2 den Europacup nicht erreicht. Da Standard aber den belgischen Pokal gewonnen hatte, konnte es an der Gruppenphase der Europa League 2016/17 teilnehmen. Auf Platz 3 schied der Verein aus der Europa League aus.

Auch in der Saison 2016/17 wurden die Meister-Play-offs nicht erreicht. Weder über Play-off 2 noch Pokal kam es zu einer Europacup-Qualifikation.

In der Saison 2017/18 war Standard am Ende der regulären Runde Sechster. In den Meister-Play-offs konnte man neun Punkte aufholen und wurde am Ende Vizemeister und war damit für die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League 2018/19 teilnahmeberechtigt. Da man die Spiele gegen Ajax Amsterdam verlor, nahm man an der Gruppenphase der Europa League 2018/19 teil, die man wieder mit Platz 3 beendete. Als belgischer Pokalsieger 2018 war der Verein ebenfalls für diese Gruppenphase qualifiziert.

Die Saison 2018/19 endete mit Platz 3 in den Meister-Play-offs, so dass der Verein sportlich nur für die 3. Qualifikationsrunde der Europa League 2019/20 qualifiziert war. Nachdem am 17. Juli 2019 das belgische Schiedsgericht für den Sport als Berufungsinstanz entschied, den KV Mechelen wegen der Manipulation des Spieles KV Mechelen gegen Waasland-Beveren am 11. März 2018 in der Saison 2017/18 in der ersten Division unter anderem mit dem Ausschluss aus der Europa League zu bestrafen, wurde dieser Ausschluss am 18. Juli 2019 von der UEFA bestätigt. Alle belgischen Vereine rückten um einen Qualifikationsplatz auf. Damit hatte Standard erneut einen Startplatz in der Gruppenphase der Europa League sicher.[2]

Bei der Gruppenauslosung wurden Standard der deutsche Verein Eintracht Frankfurt, der englische Verein FC Arsenal und der portugiesische Verein Vitória Guimarães zugelost. Nach je zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen wurde am Schluss nur Platz 3 in der Tabelle erreicht, so dass Standard nach der Gruppenphase aus der Europa League ausschied.

Nach dem Ende der Saison 2019/20 erklärte Michel Preud’homme seinen Rücktritt als Trainer.[3] Am 10. Juni 2020 wurde der Franzose Philippe Montanier als neuer Trainer verpflichtet.[4] Nachdem Standard am 19. Spieltag auf Platz 11 abgerutscht war (unter anderem nach zwei Niederlagen gegen die Letzten in der Tabelle), wurde Montanier am 26. Dezember 2020 entlassen.[5]

Mbaye Leye, der in der Saison 2019/20 bereits Co-Trainer war, und von dem der Verein sich bei der Verpflichtung Montaniers einvernehmlich getrennt hatte, kehrte nunmehr als Cheftrainer zurück. Am 30. Dezember 2020 wurde ein Vertrag mit ihm bis zum Ende der Saison 2020/21 unterzeichnet.[6]

Stadion

Überblick des Stadions gesehen vom Hafen Port d'Ougrée am rechten Ufer der Maas

Der Verein trägt seine Heimspiele im drittgrößten Stadion Belgiens, dem 1984 erbauten Maurice-Dufrasne-Stadion, inoffiziell Stade Sclessin genannt, aus. Die Spielstätte hat eine Kapazität von rund 30.000 Zuschauern.

Kader 2020/21

  • Stand: 6. Oktober 2020[7]
Nr.Nat.NameGeburtstagim Verein seitVertrag bis
Tor
01BelgienBelgienJean-François Gillet31.05.197920162021
16BelgienBelgienArnaud Bodart11.03.199820162020
30BelgienBelgienLaurent Henkinet14.09.19922020
35BelgienBelgienMatteo Godfroid25.02.20042020
-BelgienBelgienLouis Fortin12.01.20022020
Abwehr
03BelgienBelgienZinho Vanheusden (C)Kapitän der Mannschaft29.07.199920182019
05FrankreichFrankreichMoussa Sissako10.11.20002020
06BelgienBelgienNoë Dussenne07.04.199220192023
13Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik KongoJohn Mayanga Nekadio06.01.20022020
21KamerunKamerunCollins Fai13.08.199220162020
24FrankreichFrankreichNicolas Gavory16.02.199520192023
34Zypern RepublikRepublik ZypernKonstantínos Laïfis19.05.199320162022
-BelgienBelgienHugo Siquet09.07.20022020
Mittelfeld
08Bosnien und HerzegowinaBosnien und HerzegowinaGojko Cimirot19.12.199220182022
10MarokkoMarokkoMehdi Carcela-González01.07.19892018?
11BelgienBelgienWilliam Balikwisha12.05.19992019
15IsraelIsraelEden Shamir25.06.19952020
18MontenegroMontenegroAleksandar Boljević12.12.19952019
19BelgienBelgienSelim Amallah15.11.19962019
20Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik KongoMerveille Bopé Bokadi21.05.199620172021
22BelgienBelgienMaxime Lestienne17.06.199220182022
26BelgienBelgienNicolas Raskin23.02.20012019
27LuxemburgLuxemburgLaurent Jans05.08.19922020
28BelgienBelgienSamuel Bastien26.09.199620182022
29BelgienBelgienJoachim Carcela-Gonzalez16.12.19992019
33BelgienBelgienDamjan Pavlovic09.07.20012020
Sturm
07KroatienKroatienDuje Čop01.02.19902017
09BelgienBelgienObbi Oulare08.01.19962018
12FrankreichFrankreichEddy Sylvestre29.08.19992020
17Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik KongoJackson Muleka04.10.19992020
23Burkina FasoBurkina FasoAbdoul Fessal Tapsoba23.08.20012020
25UruguayUruguayFelipe Avenatti26.04.19932019
31BelgienBelgienMitchy Ntelo04.05.20012020
32BelgienBelgienMichel-Ange Balikwisha10.05.20012020

Erfolge

Europapokal-Spiele ab der Saison 1983/84

Liste der Europapokalspiele ab der Saison 1983/84 
SaisonWettbewerbRundeGegnerGesamtHinRück
1983/84Europapokal der Landesmeister1. RundeIrlandIrland Athlone Town11:43:2 (A)8:2 (H)
2. RundeSchottlandSchottland Dundee United0:40:0 (H)0:4 (A)
1984/85UEFA-Pokal1. RundeNordirlandNordirland Glentoran FC3:12:0 (H)1:1 (A)
2. RundeDeutschlandDeutschland 1. FC Köln1:40:2 (H)1:2 (A)
1986/87UEFA-Pokal1. RundeJugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien HNK Rijeka2:11:0 (A)1:1 (H)
2. RundeOsterreichÖsterreich FC Swarovski Tirol(a)4:4(a)1:2 (A)3:2 (H)
1992/93UEFA-Pokal1. RundeNordirlandNordirland Portadown FC5:05:0 (H)0:0 (A)
2. RundeSchottlandSchottland Heart of Midlothian2:01:0 (A)1:0 (H)
3. RundeFrankreichFrankreich AJ Auxerre3:42:2 (H)1:2 (A)
1993/94Europapokal der Pokalsieger1. RundeWalesFlag of Wales (1959–present).svg Cardiff City8:35:2 (H)3:1 (A)
2. RundeEnglandEngland FC Arsenal0:100:3 (A)0:7 (H)
1995/96UEFA-Pokal1. RundePortugalPortugal Vitória Guimarães1:31:3 (A)0:0 (H)
1996UEFA Intertoto CupGruppenphaseNordirlandNordirland Cliftonville FC3:03:0 (A)
IsraelIsrael Hapoel Haifa2:22:2 (H)
DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart2:02:0 (A)
DanemarkDänemark Aalborg BK1:01:0 (H)
HalbfinaleFrankreichFrankreich FC Nantes3:12:1 (H)1:0 (A)
FinaleDeutschlandDeutschland Karlsruher SC2:31:0 (H)1:3 (A)
1997UEFA Intertoto CupGruppenphaseSchweizSchweiz FC Aarau0:00:0 (H)
IrlandIrland Cork City FC0:00:0 (A)
IsraelIsrael Maccabi Petach Tikwa0:00:0 (H)
DeutschlandDeutschland 1. FC Köln1:11:1 (A)
2000UEFA Intertoto Cup1. RundeGeorgienGeorgien Dinamo Tiflis(a)3:3(a)2:2 (A)1:1 (H)
2. RundeItalienItalien AC Perugia Calcio3:22:1 (A)1:1 (H)
3. RundeOsterreichÖsterreich SV Austria Salzburg4:23:1 (H)1:1 (A)
HalbfinaleDeutschlandDeutschland VfB Stuttgart1:21:1 (A)0:1 (H)
2001/02UEFA-PokalQualifikationNordmazedonienNordmazedonien Vardar Skopje6:13:0 (A)3:1 (H)
1. RundeFrankreichFrankreich Racing Straßburg4:22:0 (H)2:2 (A)
2. RundeFrankreichFrankreich Girondins Bordeaux0:40:2 (A)0:2 (H)
2004/05UEFA-Pokal1. RundeDeutschlandDeutschland VfL Bochum(a)1:1(a)0:0 (H)1:1 (A)
GruppenphaseRumänienRumänien Steaua Bukarest0:20:2 (A)
ItalienItalien FC Parma2:12:1 (H)
TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul1:11:1 (A)
SpanienSpanien Athletic Bilbao1:71:7 (H)
2006/07UEFA Champions League3. QualifikationsrundeRumänienRumänien Steaua Bukarest3:42:2 (H)1:2 (A)
2006/07UEFA-Pokal1. RundeSpanienSpanien Celta Vigo0:40:1 (H)0:3 (A)
2007/08UEFA-Pokal1. RundeRusslandRussland Zenit St. Petersburg1:40:3 (A)1:1 (H)
2008/09UEFA Champions League3. QualifikationsrundeEnglandEngland FC Liverpool0:10:0 (H)0:1
n. V. (A)
2008/09UEFA-Pokal3. QualifikationsrundeEnglandEngland FC Everton4:32:2 (A)2:1 (H)
GruppenphaseSpanienSpanien FC Sevilla1:01:0 (H)
SerbienSerbien FK Partizan Belgrad1:01:0 (A)
ItalienItalien Sampdoria Genua3:03:0 (H)
DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart0:30:3 (A)
SechzehntelfinalePortugalPortugal Sporting Braga1:40:3 (A)1:1 (H)
2009/10UEFA Champions LeagueGruppenphaseEnglandEngland FC Arsenal2:52:3 (H)0:2 (A)
NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar2:21:1 (A)1:1 (A)
GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus3:21:2 (A)2:0 (H)
2009/10UEFA Europa LeagueSechzehntelfinaleOsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg3:23:2 (H)0:0 (A)
AchtelfinaleGriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen4:13:1 (A)1:0 (A)
ViertelfinaleDeutschlandDeutschland Hamburger SV2:51:2 (A)1:3 (H)
2011/12UEFA Champions League3. QualifikationsrundeSchweizSchweiz FC Zürich1:21:1 (H)0:1 (A)
2011/12UEFA Europa LeaguePlay-offsSchwedenSchweden Helsingborgs IF4:11:0 (H)3:1 (A)
GruppenphaseDeutschlandDeutschland Hannover 962:00:0 (A)2:0 (H)
DanemarkDänemark FC Kopenhagen4:03:0 (H)1:0 (A)
UkraineUkraine Worskla Poltawa3:10:0 (H)3:1 (A)
SechzehntelfinalePolenPolen Wisła Krakau(a)1:1(a)1:1 (A)0:0 (A)
AchtelfinaleDeutschlandDeutschland Hannover 962:62:2 (H)0:4 (A)
2013/14UEFA Europa League3. QualifikationsrundeGriechenlandGriechenland Skoda Xanthi4:22:1 (A)2:1 (H)
Play-offsWeissrusslandWeißrussland FK Minsk5:12:0 (A)3:1 (H)
GruppenphaseDanemarkDänemark Esbjerg fB2:41:2 (H)1:2 (A)
SchwedenSchweden IF Elfsborg2:41:1 (A)1:3 (H)
OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg2:51:2 (H)1:3 (A)
2014/15UEFA Champions League3. QualifikationsrundeGriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen2:10:0 (H)2:1 (A)
Play-offsRusslandRussland Zenit St. Petersburg0:40:1 (H)0:3 (A)
2014/15UEFA Europa LeagueGruppenphaseKroatienKroatien HNK Rijeka2:22:0 (H)0:2 (A)
NiederlandeNiederlande Feyenoord Rotterdam1:51:2 (A)0:3 (H)
SpanienSpanien FC Sevilla1:30:0 (H)1:3 (A)
2015/16UEFA Europa League3. QualifikationsrundeBosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina FK Željezničar Sarajevo3:12:1 (H)1:0 (A)
Play-offsNorwegenNorwegen Molde FK3:3(a)0:2 (A)3:1 (A)
2016/17UEFA Europa LeagueGruppenphaseSpanienSpanien Celta Vigo2:21:1 (H)1:1 (A)
NiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam1:20:1 (A)1:1 (A)
GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen5:22:2 (H)3:0 (A)
2018/19UEFA Champions LeaguePlay-offsNiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam2:52:2 (H)0:3 (A)
2018/19UEFA Europa LeagueGruppenphaseSpanienSpanien FC Sevilla2:51:5 (A)1:0 (H)
TurkeiTürkei Akhisarspor2:12:1 (H)0:0 (A)
RusslandRussland FK Krasnodar3:32:1 (H)1:2 (A)
2019/20UEFA Europa LeagueGruppenphasePortugalPortugal Vitoria Guimaraes3:12:0 (H)1:1 (A)
EnglandEngland FC Arsenal2:60:4 (A)2:2 (H)
DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt3:31:2 (A)2:1 (H)
2020/21UEFA Europa League2. QualifikationsrundeWalesFlag of Wales (1959–present).svg Bala Town2:02:0 (H)
3. QualifikationsrundeSerbienSerbien FK Vojvodina2:12:1 n. V. (H)
Play-offsUngarnUngarn Fehérvár FC3:13:1 (H)
GruppenphaseSchottlandSchottland Glasgow Rangers2:50:2 (H)2:3 (A)
PortugalPortugal Benfica Lissabon2:50:3 (A)2:2 (H)
PolenPolen Lech Posen3:41:3 (A)2:1 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 151 Spiele, 54 Siege, 48 Unentschieden, 49 Niederlagen, 192:205 Tore (Tordifferenz −13)

Bekannte ehemalige Spieler

Torhüter

Abwehrspieler

Mittelfeldspieler

Stürmer

Statistiken

Rekordspieler

Die meisten Spiele

#NameSpiele
1LuxemburgLuxemburg Guy Hellers474
2BelgienBelgien Gilbert Bodart469
3BelgienBelgien Guy Vandersmissen465
4BelgienBelgien Léon Semmeling449

Die meisten Tore

#NameTore
1BelgienBelgien Jean Capelle245 (285)
2BelgienBelgien Roger Claessen161 (229)
3BelgienBelgien Maurice Gillis124 (275)

Trainer seit 1912

In Klammern angeben ist die Anzahl der Amtszeiten bei Standard Lüttich.[8]

AmtszeitNat.Trainer
06.1912–07.1916EnglandEnglandCharles Bunyan
07.1916–06.1922BelgienBelgienCamille Van Hoorden
07.1922–06.1924EnglandEnglandLamport
07.1924–06.1930EnglandEnglandPercy Hartley (1)
07.1930–06.1932BelgienBelgienMaurice Grisard (1)
07.1932–06.1935EnglandEnglandPercy Hartley (2)
07.1935–06.1936BelgienBelgienJean Dupont (1)
07.1936–03.1937EnglandEnglandPercy Hartley (3)
04.1937–11.1938BelgienBelgienEmile Riff
12.1938–06.1939BelgienBelgienJean Dupont (2)
07.1939–06.1940BelgienBelgienMaurice Grisard (2)
07.1940–06.1942BelgienBelgienRené Dohet
07.1942–06.1945BelgienBelgienFernand Wertz
07.1945–06.1950BelgienBelgienMarcelin Waroux
07.1950–06.1951BelgienBelgienAntoine Bassleer
07.1951–06.1953BelgienBelgienMaurice Grisard (3)
07.1953–06.1958FrankreichFrankreichAndré Riou
07.1958–06.1961Ungarn 1957UngarnGéza Kalocsay
07.1961–06.1963FrankreichFrankreichJean Prouff
07.1963–11.1964FrankreichFrankreichAuguste Jordan
12.1964–06.1968Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawienMichel Pavić (1)
07.1968–06.1973FrankreichFrankreichRené Hauss
07.1973–10.1973Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawienVlatko Marković
11.1973–06.1974Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawienNedeljko Bulatović
AmtszeitNat.Trainer
07.1974–12.1975NiederlandeNiederlandeCor van der Hart
01.1976–06.1976FrankreichFrankreichLucien Leduc
01.1976–06.1976BelgienBelgienMaurice Lempereur
07.1976–06.1979BelgienBelgienRobert Waseige (1)
07.1979–06.1981OsterreichÖsterreichErnst Happel
07.1981–02.1984BelgienBelgienRaymond Goethals
03.1984–06.1984BelgienBelgienLéon Semmeling
07.1984–04.1985LuxemburgLuxemburgLouis Pilot
05.1985–06.1987Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawienMichel Pavić (2)
07.1987–09.1987BelgienBelgienRené Desaeyere
10.1987–03.1988Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawienMichel Pavić (3)
04.1988–06.1988BelgienBelgienJef Vliers
07.1988–06.1989BelgienBelgienUrbain Braems
07.1989–06.1991DeutschlandDeutschlandGeorg Keßler
07.1991–12.1993NiederlandeNiederlandeArie Haan
01.1994–06.1994BelgienBelgienRené Vandereycken
07.1994–06.1996BelgienBelgienRobert Waseige (2)
07.1996–06.1997BelgienBelgienJos Daerden
07.1997–10.1997NiederlandeNiederlandeAad de Mos
11.1997–03.1998BelgienBelgienDaniel Boccar
04.1998–06.1998KroatienKroatienLuka Peruzović
07.1998–09.1999KroatienKroatienTomislav Ivić (1)
10.1999–12.1999KroatienKroatienŽeljko Mijač
AmtszeitNat.Trainer
01.2000–04.2000BelgienBelgienJean Thissen
05.2000–12.2000KroatienKroatienTomislav Ivić (2)
12.2000–01.2001ItalienItalienDominique D’Onofrio (1)
01.2001–06.2002BelgienBelgienMichel Preud’homme (1)
06.2002–10.2002BelgienBelgienRobert Waseige (3)
10.2002–06.2006ItalienItalienDominique D’Onofrio (2)
07.2006–09.2006NiederlandeNiederlandeJohan Boskamp
09.2006–06.2008BelgienBelgienMichel Preud’homme (2)
07.2008–02.2010RumänienRumänienLászló Bölöni
02.2010–05.2011ItalienItalienDominique D’Onofrio (3)
06.2011–05.2012BelgienBelgienJosé Riga (1)
06.2012–10.2012NiederlandeNiederlandeRon Jans
10.2012–05.2013RumänienRumänienMircea Rednic
05.2013–10.2014IsraelIsraelGuy Luzon
10.2014–02.2015SerbienSerbienIvan Vukomanović
02.2015–06.2015BelgienBelgienJosé Riga (2)
06.2015–08.2015SerbienSerbienSlavo Muslin
09.2015–09.2016BelgienBelgienYannick Ferrera
09.2016–04.2017SerbienSerbienAleksandar Janković
06.2017–06.2018PortugalPortugalRicardo Sá Pinto
07.2018–06.2020BelgienBelgienMichel Preud’homme (3)[9]
07.2020–12.2020FrankreichFrankreichPhilippe Montanier
01.2021–SenegalSenegalMbaye Leye

Frauenfußball

Die Frauenfußballabteilung spielt seit der Saison 2012/2013 in der BeNe League Red und wurde seit ihrer Gründung 1975, 14-mal Meister in der Eerste Klasse. Daneben konnte man auch fünfmal den belgischen Super Cup, sowie zweimal den BeNe Super Cup gewinnen.[10] Zu den Leistungsträgern gehören seit Jahren die belgischen Nationalspielerinnen Kelly Ickmans, Maud Coutereels, Julie Biesmans, Audrey Demoustier, Cécile De Gernier, Aline Zeler, Davina Philtjens und die marokkanische Nationalspielerin Ibtissam Bouharat.

Basketball

Bei Standard wird auch seit Jahrzehnten eine Basketball-Abteilung betrieben. Im wichtigsten Europapokal dieser Sportart, dem Landesmeisterpokal, schaffte es Lüttich 1969 ins Halbfinale. Zudem spielte man diverse Male im Korać-Cup mit, wo man 1972 ebenfalls das Halbfinale erreichte. Die nationale Meisterschaft gewann Standard dreimal, 1968, 1970 und 1977.

Weblinks

Commons: Standard Lüttich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Le stade Maurice Dufrasne. In: www.standard.be. Standard de Liège, abgerufen am 15. Mai 2019 (französisch).
  2. Patrice Sintzen: Officiel: La Gantoise sur la scène européenne. In: sport.be. Jupiler League, 18. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019 (französisch).
  3. Michel Preudhomme beendet seine Trainerkarriere. Belgischer Rundfunk, 9. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.
  4. Philippe Montanier nouveau coach des rouches. Standard Lüttich, 10. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (französisch).
  5. Pilippe Montanier. Standard Lüttich, 26. Dezember 2020, abgerufen am 28. Dezember 2020 (französisch).
  6. Mbaye Leye nouveau T1 des Rouches. Standard Lüttich, 30. Dezember 2020, abgerufen am 30. Dezember 2020 (französisch).
  7. aktueller Kader auf der Webseite von Standard
  8. tout-sur-le-standard-de-liege.blogspot.de: Liste der Trainer von Standard Lüttich von 1912 bis 2013 (französisch)
  9. Michel PREUD’HOMME de retour chez les Rouches. In: Standard de Liège. (standard.be [abgerufen am 20. Juli 2018]).
  10. Standard Femina

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Flag of the Socialist Federal Republic of Yugoslavia (1946-1992).
The design (blazon) is defined in Article 4 of the Constitution for the Republic of Yugoslavia (1946). [1]
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Ulster Banner is a heraldic banner taken from the former coat of arms of Northern Ireland. It was used by the Northern Ireland government in 1953-1973 with Edwardian crown since coronation of Queen Elizabeth II, based earlier design with Tudor Crown from 1924. Otherwise known as the Ulster Flag, Red Hand of Ulster Flag, Red Hand Flag.
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Man sagt, dass der grüne Teil die Mehrheit der katholischen Einwohner des Landes repräsentiert, der orange Teil die Minderheit der protestantischen, und die weiße Mitte den Frieden und die Harmonie zwischen beiden.
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Flagge Portugals, entworfen von Columbano Bordalo Pinheiro (1857-1929), offiziell von der portugiesischen Regierung am 30. Juni 1911 als Staatsflagge angenommen (in Verwendung bereits seit ungefähr November 1910).
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Flagge der Demokratischen Republik Kongo. Erstellt laut den Angaben der Staatsverfassung von 2006.
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Die quadratische Nationalfahne der Schweiz, in transparentem rechteckigem (2:3) Feld.
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Abzeichen von Standard Lüttich, Fußballverein, Belgien

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Transparent of the fans of Standard de Liège prior to a derby match against Royal Charleroi Sporting Club (0:0) on September 10, 2017. It reads "Sclessin" (name of the stadium and the district in which it lies): "Notre Paradis - Votre Enfer" (this means "Our Paradise - Your Hell")
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Seraing (Ougrée), Belgien: Der Fussballplatz des Standard Lüttichs gesehen von dem Maas-Hafen Ougrée