Paraguayische Fußballnationalmannschaft

Paraguay
Paraguay
Spitzname(n)Guaraníes, La Albirroja
VerbandAsociación Paraguaya de Fútbol
KonföderationCONMEBOL
Technischer Sponsoradidas
CheftrainerArgentinien Guillermo Barros Schelotto (seit 2021)
KapitänGustavo Gómez
RekordspielerPaulo da Silva (148)
RekordtorschützeRoque Santa Cruz (32)
HeimstadionEstadio Defensores del Chaco
FIFA-CodePAR
FIFA-Rang56. (1430,73 Punkte)
(Stand: 4. April 2024)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
758 Spiele
265 Siege
202 Unentschieden
291 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Paraguay 1842 Paraguay 1:5 Argentinien Argentinien
(Asunción, Paraguay; 11. Mai 1919)
Höchste Siege
Paraguay 1842 Paraguay 7:0 Bolivien Bolivien
(Rio de Janeiro, Brasilien; 30. April 1949)
Hongkong Hongkong 0:7 Paraguay Paraguay 1990
(Hongkong; 17. November 2010)
Höchste Niederlage
Argentinien Argentinien 8:0 Paraguay Paraguay 1842
(Santiago, Chile; 20. Oktober 1926)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen8 (Erste: 1930)
Beste ErgebnisseViertelfinale 2010
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen38 (Erste: 1921)
Beste ErgebnisseSieger 1953, 1979
(Stand: 20. November 2022)

Die paraguayische Fußballnationalmannschaft (Guaraní: Poravo Paraguáigua Vakapipopo pegua, spanisch Selección de fútbol de Paraguay) ist die Fußball-Auswahl von Paraguay und wird durch den nationalen Fußballverband Asociación Paraguaya de Fútbol geleitet.

Die Trikotfarben der Nationalmannschaft sind rot-weiß (Trikot) und blau (Hose und Stutzen).

Geschichte

Die Anfänge (1906–1930)

Kurz nachdem der Fußball in Paraguay durch den Niederländer William Paats bekannt gemacht worden war, gründete sich 1906 die Liga Paraguaya de Futbol (heute: Asociación Paraguaya de Fútbol). 1910 fand sich die erste Nationalmannschaft zusammen und spielte gegen den argentinischen Verein Hércules of Corrientes. Diesem Spiel ging einer Einladung des argentinischen Vereins voraus. Das Spiel endete 0:0.

Aufgrund der hohen Zahl an Einladungen zu Freundschaftsspielen und Turnieren entschied der paraguayische Fußballverband, eine offizielle Nationalmannschaft einzuführen. 1919 wurde die Einladung zur Campeonato Sudamericano 1921 angenommen. Im gleichen Jahr fand auch das erste offizielle Länderspiel von Paraguay statt. Gegner war Argentinien, und diese gewannen mit 5:1.

Aufgrund der Teilnahme an der Copa América trat der Verband 1925 der FIFA bei.

Bei der Copa América überraschte Paraguay, indem die Mannschaft den dreimaligen Sieger des Turniers Uruguay im ersten Spiel mit 2:1 besiegte. Nach zwei Niederlagen gegen Argentinien und Brasilien beendete die paraguayische Nationalmannschaft ihr erstes internationales Turnier mit dem letzten Platz.

1930 nahm Paraguay an der ersten Fußball-Weltmeisterschaft teil. In Uruguay traf die Mannschaft auf die Vereinigten Staaten und Belgien. Nach einer 0:3-Niederlage gegen die US-Amerikaner gewann Paraguay gegen Belgien mit 1:0. Da damals nur die Gruppenersten in die K.-o.-Phase aufstiegen, war an dieser Stelle das Turnier für die Südamerikaner beendet.

An den zwei folgenden Weltmeisterschaften nahm die Mannschaft nicht an der Qualifikation teil.

Die ersten Erfolge (1930–1970)

Bei den folgenden Copa-América-Turnieren 1929, 1947 und 1949 zeigte Paraguay sehr gute Leistungen.

Die Nationalmannschaft war für die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien automatisch qualifiziert, da die Nationalmannschaften von Peru und Ecuador abgesagt hatten. Während der WM-Endrunde spielte Paraguay gegen Schweden und Italien, Indien hatte vorher die Teilnahme abgesagt. Gegen die Schweden spielte Paraguay 2:2, im letzten Gruppenspiel gegen Italien. verlor die Mannschaft mit 0:2.

1953 konnte mit dem Campeonato Sudamericano 1953 in Peru das erste internationale Turnier gewonnen werden. Paraguay schloss die Endrunde punktegleich mit Brasilien ab und gewann das Entscheidungsspiel um den Titel mit 3:2.

Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 konnte sich die Albirroja nicht qualifizieren. 1957 schaffte Paraguay die Qualifikation für die WM 1958 in Schweden. Im entscheidenden Spiel wurde das favorisierte Uruguay mit 5:0 geschlagen.

Im ersten Spiel gegen Frankreich führten die Südamerikaner zwischenzeitlich sogar mit 3:2, verloren das Spiel aber doch am Ende mit 3:7. Nach einem 3:2-Sieg über Schottland und einem Unentschieden gegen Jugoslawien erreichte die Mannschaft nur den dritten Platz in der Gruppe. Juan Bautista Agüero erzielte bei diesem Turnier zwei Treffer für Paraguay. Neben Agüero, der später beim FC Sevilla und Real Madrid spielte, standen auch weitere Spieler in der Mannschaft, denen der Sprung nach Europa gelang.

Trotzdem schaffte man die Qualifikation für die nächste WM in Chile 1962 nicht.

Mehr Einfluss in Südamerika (1970–1990)

Paraguay konnte sich in den 1960er und 1970er Jahren nicht für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren, aber die Erfolge in Südamerika machten aus der Mannschaft einen starken Gegner in Südamerika. 1979 konnte die Copa América gewonnen werden und mit Club Olimpia hatte das Land einen starken Fußballverein, der im selben Jahr die Copa Libertadores gewinnen konnte.

Wichtige Spieler in der Zeit waren Romerito, Carlos Alberto Kiese, Alicio Solalinde, Roberto Paredes, Hugo Ricardo Talavera und Eugenio Morel.

Nach 28 Jahren konnte sich Paraguay zum ersten Mal wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Die Fußball-Weltmeisterschaft 1986 fand in Mexiko statt. Die Guaraníes setzten sich in der Qualifikation in der letzten Runde gegen Kolumbien und Chile durch. In Mexiko spielte die Mannschaft in der ersten Runde gegen Mexiko, Belgien und den Irak. Im ersten Spiel konnte man die irakische Nationalmannschaft schlagen. Gegen Mexiko und Belgien erreichte man jeweils ein Unentschieden. Romerito und Roberto Cabañas erzielten in der Vorrunde alle Treffer. Mit einem zweiten Platz in Gruppe konnte zum ersten Mal das Achtelfinale bei einer WM erreicht werden. Doch Paraguay verlor mit 0:3 gegen England.

Die goldene Generation (1990–2006)

Nach dem ersten Erfolg bei einer Weltmeisterschaft über die Vorrunde hinauszukommen, schaffte es Paraguay nicht sich in den folgenden Vorrunden für eine WM (1990 und 1994) zu qualifizieren.

1992 gewannen die Südamerikaner das Qualifikationsturnier für die Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona. Die Mannschaft wurde zweiter in deren Gruppe, scheiterte aber im Viertelfinale an Ghana.

In dieser Zeit spielten in der Nationalmannschaft viele junge Spieler. Carlos Gamarra, Celso Ayala, José Luis Chilavert und Francisco Arce waren die neue Generation von Fußballspielern in Paraguay.

Diese Generation schaffte es in den kommenden Jahren, dass die Albirroja erfolgreich an drei Weltmeisterschaften teilnahmen und in den südamerikanischen Turnieren immer zu den Topfavoriten zählten. Paraguay wurde zu einer der besten Mannschaften in Südamerika.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 konnte man sich in der Gruppe gegen Spanien, Nigeria und Bulgarien behaupten. Im Achtelfinale verlor die Mannschaft gegen den späteren Weltmeister Frankreich mit 0:1. In der Verlängerung erzielte Laurent Blanc das entscheidende Golden Goal. Carlos Gamarra, Celso Ayala und Torhüter José Luis Chilavert wurden für das All-Star Team des Turniers nominiert.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 scheiterte Paraguay ebenfalls im Achtelfinale. Die deutsche Nationalmannschaft besiegte die Südamerikaner mit 1:0. Torschütze war Oliver Neuville in der 88. Minute.

Bei der WM 2006 scheiterte die Albirroja in der Vorrunde an Schweden und England.

Die Gegenwart

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 legte der damalige Trainer Aníbal Ruiz sein Amt nieder. Raúl Vicente Amarilla übernahm interim den Posten des Cheftrainers. 2007 wurde der Argentinier Gerardo Martino neuer Trainer der Guaraníes.

In der Copa América erreichte man in letzten Jahren fast immer einen Platz unter den besten acht. Bei der letzten Copa América 2007 scheiterte die Mannschaft an Mexiko im Viertelfinale mit 6:0.

Nachdem viele Spieler der Goldenen Generation wie Carlos Gamarra, Francisco Arce, Celso Ayala und José Luis Chilavert ihren Rücktritt erklärt hatten, brauchte das Land neue Hoffnungsträger für die nächsten Jahre. Diese fanden sie in der paraguayischen U-19-Nationalmannschaft, die 2002, 2003 und 2006 das internationale Jugendturnier Milk Cup in Nordirland gewonnen hatten.

Spieler wie Nelson Valdez, Julio dos Santos, José Montiel und Óscar Cardozo wurden die neuen Schlüsselspieler der Mannschaft. Das neue Nationalteam schloss 2009 die CONMEBOL-Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auf dem dritten Platz ab. Sogar Rekordweltmeister Brasilien konnte mit 2:0 besiegt werden. In der Vorrunde der WM belegte Paraguay nach einem Sieg gegen die Slowakei und zwei Remis gegen Italien und Neuseeland den 1. Platz und traf im Achtelfinale auf Japan. Nachdem die reguläre Spielzeit und Verlängerung ohne Tor geendet hatte, musste erstmals bei der WM in Südafrika die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. In diesem konnte Paraguay mit 5:3 gewinnen. Es war der erste Sieg in einem Elfmeterschießen für Paraguay, nachdem man zuvor bei zwei Elfmeterschießen bei der Copa América unterlegen war. Damit stand Paraguay erstmals im Viertelfinale einer WM, und erstmals waren vier südamerikanische Mannschaften unter den letzten Acht des Turniers. In einem dramatischen Spiel gegen Spanien, in dem innerhalb von 2 Minuten beide Mannschaften einen Strafstoß zugesprochen bekamen und verschossen, verlor Paraguay mit 0:1.

2011 gelang erstmals der Einzug in ein einzelnes Finale der Copa América. Dabei gelangen Paraguay im gesamten Turnier nur zwei Siege, beide im Elfmeterschießen. Die Gruppenphase wurde nach drei Unentschieden als einer der beiden besten Gruppendritten überstanden. Im Viertel- und Halbfinale spielte man jeweils 0:0 und gewann die beiden fälligen Elfmeterschießen, davon das erste mit 2:0 gegen Brasilien. Im Finale gegen Uruguay war Paraguay dann aber chancenlos und verlor mit 0:3.

Bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien scheiterte das Nationalteam als Letzter in der Südamerika-Gruppe mit nur zwölf Punkten (Uruguay erreichte mit 25 Punkten das Play-off-Spiel).

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften

Paraguay nahm an sieben Weltmeisterschaftsendrunden teil. Mehrmals schied man in der Qualifikation aus, darunter einmal gegen den späteren Weltmeister. Seitdem die Südamerika-Qualifikation im Liga-System zwischen allen südamerikanischen CONMEBOL-Mitgliedern ausgetragen wird, konnte sich Paraguay bis auf das enttäuschende Abschneiden bei der Eliminatorias 2014 und 2018 immer qualifizieren. Bislang kam das Team aber nicht über das Viertelfinale hinaus. Dabei verlor Paraguay dreimal in der K.o.-Runde mit 0:1, darunter zweimal gegen die späteren Weltmeister Frankreich und Spanien sowie 2002 gegen den späteren Vizeweltmeister Deutschland. 2010 konnte sich Paraguay unter anderem gegen den amtierenden Weltmeister Italien in der Gruppenphase durchsetzen.

JahrGastgeberlandTeilnahme bis …Letzte(r) GegnerErgebnis[2]TrainerBemerkungen und Besonderheiten
1930UruguayVorrundeUSA, Belgien9.José Durand LagunaDie Spiele gegen die USA und Belgien waren die ersten gegen eine nordamerikanische bzw. europäische Mannschaft.
1934Italiennicht teilgenommen
1938Frankreichnicht teilgenommen
1950BrasilienVorrundeSchweden, Italien11.Manuel Fleitas Solich
1954Schweiznicht qualifiziertIn der Qualifikation an Vizeweltmeister Brasilien gescheitert
1958SchwedenVorrundeFrankreich, Jugoslawien, Schottland12.Aurelio GonzalesDas 3:7 gegen Frankreich ist eines der torreichsten Spiele der WM-Geschichte
1962Chilenicht qualifiziertIn der Qualifikation an Mexiko gescheitert
1966Englandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Argentinien gescheitert
1970Mexikonicht qualifiziertIn der Qualifikation am späteren Weltmeister Brasilien gescheitert
1974Deutschlandnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Argentinien gescheitert
1978Argentiniennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Brasilien gescheitert
1982Spaniennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Chile gescheitert
1986MexikoAchtelfinaleEngland13.Cayetano Ré0:3-Niederlage gegen England
1990Italiennicht qualifiziertIn der Qualifikation an Kolumbien gescheitert
1994USAnicht qualifiziertIn der Qualifikation an Kolumbien und Vizeweltmeister Argentinien gescheitert
1998FrankreichAchtelfinaleFrankreich14.Paulo César Carpegiani0:1-Niederlage durch Golden Goal gegen den späteren Weltmeister
2002Südkorea/JapanAchtelfinaleDeutschland16.Cesare Maldini0:1-Niederlage gegen den späteren Vizeweltmeister
2006DeutschlandVorrundeEngland, Schweden, Trinidad und Tobago18.Aníbal Ruiz
2010SüdafrikaViertelfinaleSpanien8.Gerardo Martino0:1-Niederlage gegen den späteren Weltmeister
2014Brasiliennicht qualifiziertDurch ein 2:5 am drittletzten Spieltag gegen Argentinien, das sich dadurch qualifiziert, verpasst Paraguay die Qualifikation.
2018Russlandnicht qualifiziertDurch ein 0:1 am letzten Spieltag gegen Venezuela verpasst Paraguay die Qualifikation.
2022Katarnicht qualifiziertDurch ein 0:4 am drittletzten Spieltag gegen Brasilien verpasst Paraguay die Qualifikation.
2026Kanada, Mexiko und USAIn der im September 2023 begonnenen Qualifikation treten wieder alle zehn CONMEBOL-Mitglieder in Hin- und Rückspielen gegeneinander an. Die sechs bestplatzierten Mannschaften qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde 2026. Der Siebtplatzierte nimmt als südamerikanischer Teilnehmer am WM-Play-off-Turnier im März 2026 teil.

Teilnahme an der Copa América

Rekordspieler

Stand: 21. November 2023[3]

Von den 2023 eingesetzten Spielern hat Gustavo Gómez die meisten Spiele (72) bestritten.

NamePositionJahreSpiele (Tore)Rekordnationalspieler
Paulo da SilvaAbwehr2000–2017148 (3)seit 26. März 2013 (110)
Justo VillarTor1999–2018120 (0)
Roque Santa CruzAngriff1999–2016112 (32)
Carlos GamarraAbwehr1993–2006110 (12)6. September 2003 bis 7. Juni 2013 (85 bis 110)
Cristian RiverosMittelfeld2005–2018101 (16)
Roberto AcuñaMittelfeld1993–2011100 (5)17. Mai 2002 (78) bis 6. Juli 2003 (84)
Denis CanizaAbwehr1996–2010100 (1)
Celso AyalaAbwehr1993–200385 (6)2. Juli 2003 (84) bis 10. September 2003 (85)
José Saturnino CardozoAngriff1991–200682 (25)
Carlos BonetMittelfeld2002–201280 (1)
Roberto FernándezTor1976–198978 (0)5. Mai 1989 (67) bis 2. Juni 2002 (78)
Juan Bautista ToralesAbwehr1979–198977 (1)17. November 1985 (49) bis 7. Mai 1989 (67)
Nelson ValdezAngriff2004–201677 (13)
José Luis ChilavertTor1989–200374 (8)
Carlos Humberto ParedesMittelfeld1998–200874 (10)
Estanislao StruwayMittelfeld1991–200274 (4)
Víctor Javier CáceresMittelfeld2005–201773 (2)

Rekordtorschützen

José Saturnino Cardozo war seit dem 5. September 2001 Rekordtorschütze, als er mit seinen Treffern 13 und 14 im Spiel gegen Bolivien den Rekord von Saturnino Arrúa und Julio César Romero zunächst einstellte und dann überbot. Am 9. Juli 2011 stellte Roque Santa Cruz beim 2:2 gegen Brasilien in der Copa América seinen Rekord von 25 Toren ein und überbot ihn am 7. Juni 2013, als er beim 1:2 im WM-Qualifikationsspiel gegen Chile in der 89. Minute den Anschlusstreffer erzielte.[4]

NameJahreTore (Spiele)
Roque Santa Cruz1999–201632 (112)
José Saturnino Cardozo1991–200625 (82)
Cristian Riveros2005–201616 (101)
Saturnino Arrúa1969–198013 (26)
Julio César Romero1979–198613 (32)
Nelson Valdez2004–201613 (77)
Óscar Cardozo2006-12 (57)
Carlos Gamarra1993–200612 (110)
Miguel Ángel Benítez1996–199911 (29)
Roberto Cabañas1981–199311 (28)
Lucas Barrios2010–201710 (34)
Marcial Barrios1939–194910 (<25)
Salvador Cabañas2003–200910 (45)
Aurelio González1924–193710 (23)
Carlos Humberto Paredes1998–200810 (74)
Gerardo Rivas1921–192610 (32)
Juan Bautista Villalba1945–194710 (22)

Stand: 21. November 2023[5]

Trainer

(unvollständig)

Name des TrainersZeitraumBemerkung
Argentinien José Durand Laguna1921–1922
Paraguay 1842 Manuel Fleitas Solich1922–1929
Argentinien José Durand Laguna1929–1945• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1930
Paraguay 1842 Manuel Fleitas Solich1945–1946
Paraguay 1842 Aurelio Rodrigo González1946–1947
Paraguay 1842 Manuel Fleitas Solich1947–1951• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1950
~Niemandsland Julio Ramírez1951–1955
Paraguay 1954 Aurelio Rodrigo González1955–1959• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1958
unbekannt Benjamin Laterza1959–1962• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1958
unbekannt Ondino Viera1963• Trainer bei der Copa América 1963
Paraguay 1954 Manuel Fleitas Solich1962–1965
Paraguay 1954 Aurelio Rodrigo González1965–1974 [?]
Paraguay 1954 Heriberto Herrera1967
unbekannt Benjamín Benítez1974–1976
unbekanntNiemandsland Ramón Rodríguez1976–1980 [?]
Paraguay 1954 Ranulfo Miranda• Trainer bei der Copa América 1979
1979: Copa-América-Gewinner
Paraguay 1954 Heriberto Herrera1980
Paraguay 1954 Carlos Monin1980–1983
Uruguay José Sasía1981
Paraguay 1954 Ranulfo Miranda1983–1985
Paraguay 1954 Cayetano Ré1986–1988• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1986
Argentinien Eduardo Luján Manera1988–1989• Trainer bei der Copa América 1989
Argentinien Spanien Rubén Óscar Valdez1990
Argentinien Paraguay 1990 Carlos Alberto Kiese Wiesner1991–1992• Trainer bei der Copa América 1991
Uruguay Sergio Markarián1992
Paraguay 1990 Alicio Solalinde1993–1994• Trainer bei der Copa América 1993
Ungarn Spanien László Kubala1995
Brasilien Paulo César Carpegiani1996–1998• Trainer bei der Copa América 1997[6]
• Trainer bei der Weltmeisterschaft 1998
Uruguay Paraguay 1990 Ever Hugo Almeida1999• Trainer bei der Copa América 1999[7]
Uruguay Sergio Markarián1999–2000• Trainer bei der Copa América 2001[8]
Italien Cesare Maldini2001–2002• Trainer bei der Weltmeisterschaft 2002
Uruguay Aníbal RuizJuli 2002 – Juni 2004[9]
Paraguay 1990 Carlos Jara Saguier2004• Trainer bei der Copa América 2004[10]
Uruguay Aníbal RuizJuli 2004 – Juli 2006[9]• Trainer bei der Weltmeisterschaft 2006
Paraguay 1990 Raúl Vicente Amarilla2006–2007Interimstrainer
Argentinien Gerardo Daniel MartinoMärz 2007–2011• Trainer bei der Copa América 2007 und 2011
• Trainer bei der Weltmeisterschaft 2010
Paraguay 1990 Francisco Arce2011–Juni 2012
Uruguay Gerardo PelussoJuli 2012–Juni 2013
Paraguay 1990 Víctor GenesJuli 2013–Dezember 2014[11]
Argentinien Ramón Díaz[12]Dezember 2014–Juni 2016
Paraguay 1990 Francisco ArceAugust 2016–Dezember 2017
Paraguay 1990 Gustavo MorínigoFebruar 2018–September 2018
Kolumbien Juan Carlos OsorioSeptember 2018–Februar 2019
Argentinien Eduardo BerizzoFebruar 2019–Oktober 2021
Argentinien Guillermo Barros SchelottoOktober 2021–

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften

DatumOrtAnlassHeimmannschaftResultatGastmannschaft
1.15. Juni 2002Seogwipo (Korea Sud)WM 2002, AchtelfinaleParaguay 1990 Paraguay0:1 (0:0)Deutschland Deutschland
2.2. Juni 2007WienFreundschaftsspielOsterreich Österreich0:0Paraguay 1990 Paraguay
3.14. August 2013KaiserslauternFreundschaftsspielDeutschland Deutschland3:3 (2:3)Paraguay Paraguay

Bisher gab es keine Partien gegen die Schweiz und Liechtenstein.

Literatur

  • André Dahlmeyer: Ein Volk, ein Schrei – Paraguay! In: Azzellini, Thimmel (2006): Futbolistas. Fußball und Lateinamerika: Hoffnungen, Helden, Politik und Kommerz. ISBN 3-935936-46-X

Siehe auch

Commons: Paraguayische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch: Fußball in Südamerika

Einzelnachweise

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 4. April 2024, abgerufen am 5. April 2024. (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind seit mehr als 48 Monaten inaktiv.)
  2. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe:All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (Memento vom 22. Juli 2014 im Internet Archive) (PDF; 200 kB)
  3. rsssf.org: Paraguay - Record International Players
  4. fifa.com: Matchreport Paraguay – Chile (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive)
  5. rsssf.org: Paraguay - Record International Players
  6. Paraguay: Kader Copa America 1997 in Bolivien auf weltfussball.de
  7. Paraguay: Kader Copa America 1999 in Paraguay auf weltfussball.de
  8. Paraguay: Kader Copa America 2001 in Kolumbien auf weltfussball.de
  9. a b Aníbal Ruiz – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 22. Oktober 2016
  10. Paraguay: Kader Copa America 2004 in Peru auf weltfussball.de
  11. Víctor Genés – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 4. Oktober 2016
  12. SID/fifa.com: „Argentinier Diaz neuer Nationaltrainer in Paraguay“ (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)

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