Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
– MKFFI NRW –

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Staatliche EbeneNordrhein-Westfalen
StellungOberste Landesbehörde
Gründung1998 (als Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit Nordrhein-Westfalen)
HauptsitzDüsseldorf, Nordrhein-Westfalen
BehördenleitungJoachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Netzauftrittwww.mkffi.nrw
Behördenschild des Ministeriums
Gebäude des Ministeriums in Düsseldorf
Minister Joachim Stamp

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, abgekürzt MKFFI NRW, ist eines von zwölf Ministerien des deutschen Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium hat seinen Sitz in Düsseldorf. Amtsinhaber als Minister ist Joachim Stamp (FDP).[1]

Geschichte

Das erste Ministerium in Nordrhein-Westfalen, das die Aufgaben „Familie“ und „Jugend“ im Namen führte, war das 1998 ins Leben gerufene Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit. 2002 und 2005 erfolgten Umressortierungen: 2002 entstanden das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie und das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder, 2005 das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration.[2]

Nach der Landtagswahl 2010 wurde das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) gegründet. Das neue Ministerium übernahm aus dem Geschäftsbereich des ehemaligen Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration die Bereiche Familien, Kinder, Jugend, Freiwilligendienste und die Landeszentrale für Politische Bildung. Darüber hinaus übernahm das MFKJKS den Bereich Kultur aus dem Geschäftsbereich der Ministerpräsidentin und Sport aus dem ehemaligen Innenministerium. Die Aufgabenbereiche Kultur und Sport wurden damit zum ersten Mal in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Ministerien mit der Familien-, Kinder- und Jugendpolitik zusammengelegt.[3]

„Das [nach der Landtagswahl] 2017 gegründete Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) ist Rechtsnachfolger des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS). Es übernimmt die Aufgabenbereiche "Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte", "Recht der Integration" und "Dialog mit dem Islam" aus dem ehemaligen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS). Die Bereiche "Ausländer- und Asylangelegenheiten" und "Staatsangehörigkeitswesen" gehen über aus dem ehemaligen Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) und der Bereich "Lebensformenpolitik und gleichgeschlechtliche Lebensweisen (Politik für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle, LSBTI*)" aus dem ehemaligen Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA).“
„Die bisherigen Zuständigkeiten für den Bereich "Kultur" und die Landeszentrale für politische Bildung gehen über in das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW). Die Aufgabenbereiche "Sport und Sportstätten" und "Bürgerschaftliches Engagement" wechseln in die Staatskanzlei.“[4]

Ziele

Das Ministerium hat die Aufgabe, in Nordrhein-Westfalen eine neue Kultur des Füreinander und Miteinander zu schaffen. Seine Schwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:

  • Gute Rahmenbedingungen für das Familienleben ermöglichen
  • Allen Kindern gleiche Chancen eröffnen
  • Jugendlichen Gehör verschaffen[5]

Aufgaben und Profil

Joachim StampChristina KampmannUte Schäfer (Politikerin)Armin LaschetBirgit Fischer (Politikerin)

In den Aufgabenbereich des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration fallen folgende Bereiche:

  • Familienpolitik
  • Kinder- und Jugendpolitik
  • Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Recht der Integration und Dialog mit dem Islam
  • Ausländer- und Asylangelegenheiten und Staatsangehörigkeitswesen
  • Lebensformenpolitik und gleichgeschlechtliche Lebensweisen (Politik für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle, LSBTI*)[6]

Minister seit 1998

Nr.NameLebensdatenParteiBeginn der AmtszeitEnde der AmtszeitKabinett(e)
Ministerin für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen
1Birgit Fischer* 1953SPD9. Juni 199812. November 2002Clement I
Clement II
Ministerin für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen
1Birgit Fischer* 1953SPD12. November 200224. Juni 2005Steinbrück
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
2Armin Laschet* 1961CDU24. Juni 200515. Juli 2010Rüttgers
Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
3Ute Schäfer* 1954SPD15. Juli 20101. Oktober 2015Kraft I
Kraft II
4Christina Kampmann* 1980SPD1. Oktober 201530. Juni 2017Kraft II
Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
5Joachim Stamp* 1970FDP30. Juni 2017amtierendLaschet

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, https://www.mfkjks.nrw/ministerium-fuer-kinder-familie-fluechtlinge-und-integration
  2. Willkommen beim Portal der Archive in NRW. In: www.archive.nrw.de. Abgerufen am 24. November 2016.
  3. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen - NI'. 7 vom 11. April 2011. Landtag NRW, abgerufen am 29. Mai 2017.
  4. Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Abgerufen am 30. Juni 2017.
  5. Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen: Aufgaben und Profil des Ministeriums. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Dezember 2016; abgerufen am 12. Mai 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mfkjks.nrw
  6. Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Abgerufen am 4. Juli 2017.

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