Liste der Bischöfe von Passau

Wappen des Bistums Passau nach Siebmachers Wappenbuch von 1605

Die Liste der Bischöfe von Passau stellt vergangene und gegenwärtige Bischöfe des Bistums Passau vor.

Sie waren ab 1217 bis zur Säkularisation 1803 Fürstbischöfe im Hochstift Passau. Die Fürstbischöfe von Passau waren vorwiegend Nachgeborene aus bayerischem, österreichischem oder böhmischem Adel und gehörten mit Sitz und Stimme dem Fürstenstand (Reichsfürst) im Reichstag an. Der Hofstaat in Passau war relativ bescheiden. Einige Fürstbischöfe hatten nur die Niederen Weihen, die kirchlichen Funktionen füllten die Weihbischöfe in Passau aus.

Das Bistum Passau stand in enger Verbindung mit benachbarten römisch-katholischen Diözesen.

Nr.BischofvonbisBeschreibungDarstellungWappen
 Valentin von Rätien?475Von niederländischer Herkunft kam er um 435 nach Passau. Er wurde von Papst Leo dem Großen zum Bischof geweiht und als Bischof von Rätien eingesetzt, einem Gebiet zwischen Passau, St. Gotthard, Regensburg, Chur und Brixen. Er starb um 475 als Einsiedler auf der Zenoburg in Mais. Valentin wird als Schutzpatron des Bistums Passau verehrt.
01Vivilo739?In Rom durch Papst Gregor III. zum Bischof geweiht.
02Beatus?753/754 
03Sidonius753756Er war ein Mönch aus Irland, tritt in einer Schenkungsurkunde des Passauer Domstifts auf.
04Anthelm??Seine Existenz ist nachweisbar, die genaue Regierungszeit jedoch nicht.
05Wisurich770777Er ließ die Gebeine des Heiligen Valentin von Rätien nach Passau überführen.
06Waldrich777804Er erweiterte das Bistum in östlicher Richtung.
07Urolf805806Das Domstift konnte unter seiner Herrschaft mehrere Schenkungen erwerben.
08Hatto806817Er war 807 auf einer Provinzialsynode in Salzburg.
09Reginhar818838Er wird seiner Gelehrsamkeit und seines musterhaften Lebenswandels gerühmt.
 Sedisvakanz838840 
010Hartwig840866Er war Vorsteher des Königsklosters Tegernsee.
011Ermenrich866874Er beteiligte sich 870 am Vorgehen des bayerischen Episkopats gegen den mährischen Erzbischof Method, woraufhin er drei Jahre später von Papst Johannes VIII. suspendiert wurde. Er starb noch im gleichen Jahr.
012Engelmar875897886 bat er den Kaiser Karl III. um Schutz und Immunität für die Passauer Kirche.
012aWiching898899880–893 Bischof von Nitra, (Slowakei) von dort vertrieben, 896 Abt in Mondsee.
013Richard899902Abt des Königsklosters Metten.
014Burkhard903915Er berief 903 eine Diözesansynode ein.
015Gumpold915932Wegen der Besetzung seines Bistums durch die Ungarn war er in seiner Amtsführung stark behindert.
016Gerhard932946Er wurde wohl durch den bayerischen Herzog Arnulf zum Bischof von Passau erhoben.
017Adalbert946971Es gelang ihm nicht das Bistum Passau zum Erzbistum zu erheben.
018Pilgrim971991Sieghardinger
019Christian99110131. Passauer Bischof mit weltlicher Herrschaft
020Berengar10131045Ein reicher Passauer Bürgersohn.
021Egilbert10451065Engelbert, errichtete die Passauer Pfarrei St. Paul und weihte die Kirche. Gastgeber von Kaiser und Papst.
022Altmann10651091Er gründete die Chorherrenstifte St. Nikola (1070) in Passau und Göttweig (1083) in Niederösterreich, das 1094 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde.

Er reformierte die bestehenden Klöster St. Florian, Kremsmünster, Melk sowie St. Pölten und ließ dort Kirchen aus Stein bauen. Obwohl nie kanonisiert, wird er als Heiliger verehrt.

Pfarrkirche Liesing - Altmann.jpg
022aHermann von Eppenstein10851087(Eppensteiner) kaiserlicher Gegenbischof
022bTiemo10871105kaiserlicher Gegenbischof. Zuvor ist er Domkanoniker in Würzburg, für eine Bischofsweihe finden sich keine Quellen, er wird noch bis 1099 als Elekt aufgeführt.
023Udalrich10921121Ulrich I. Von 1103 bis 1105 musste er seine Diözese ganz verlassen und flüchtete in das bayerische Chorherrenstift Rottenbuch, da Kaiser Heinrich IV. in Passau einen Gegenbischof einsetzte.
024Reginmar11211138Er gründete Klöster und Pfarreien. Die Annalen von Kloster Melk und andere Klosterchroniken kritisieren Reginmars weltlichen Lebenswandel sowie seine Benachteiligung der Weltpriester.
025Reginbert von Hagenau11381148Unter Reginberts Führung wurden die Klöster Zwettl, Baumgartenberg, Suben, Altenburg und Waldhausen gegründet. 1147 brach er zum Zweiten Kreuzzug auf. Reginbert schloss sich in Regensburg dem Heer Konrads III. an. Auf der Hinfahrt weihte Reginbert im selben Jahr den Stephansdom in Wien (Patronat nach der Mutterkirche Passau). 1147/8 stirbt er auf der Rückreise von Palästina in Byzantinischen Reich.Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg
Wappen von Hagenau
026Konrad I. von Babenberg11481164Sohn des Hl. Leopold und der Agnes von Waiblingen Am 26. Januar 1164 gestattete er den Bürgern, für ewige Zeiten eine zwei Wochen dauernde Dult von Jakobi bis Anfang August abzuhalten. Sie war die Vorläuferin der heutigen Passauer Herbstdult. Er wurde am 29. Juni 1164 zum Erzbischof von Salzburg gewählt, † 1168 in Salzburg.Erzbischof Konrad von Salzburg.JPGCoat of arms of the archduchy of Austria.svg
Babenberger Wappenschild
027Rupert I.11641165Rupert war kaiserlich gesinnt und vor seiner Bischofsernennung Domdekan von Passau. Er unterstützte den Gegenpapst Paschalis III., konnte aber nicht die Mehrheit des Passauer Klerus für den kaiserlichen Papst gewinnen.
028Albo(no)11651169Lag mit dem Domkapitel im Streit und wurde 1169 gezwungen, Passau zu verlassen. † 1177 als Kanoniker in Freising.
029Heinrich I. von Berg11691172resignierte, später Dompropst in Speyer und Bamberg, 1191 zum Bischof von Würzburg gewählt (Heinrich III. von Berg).Heinrich III v.Berg.jpg
030Diepold von Berg11721190(Theobald Graf von Berg) Bruder Heinrichs I. Nach dem großen Stadtbrand 1181, bemühte er sich um den Wiederaufbau des Doms und der Residenz.

1189 begleitete er Kaiser Friedrich Barbarossa auf den erfolglosen Dritten Kreuzzug und starb im November 1190 bei der Belagerung Akkons im Feldlager vor der Stadt an einer Seuche. Diepold wurde noch im Heiligen Land bestattet.

Heinrich III v.Berg.jpg
031Wolfger von Erla11911204Er bemühte sich um die Errichtung eines weiteren Bistums auf dem Gebiet der Passauer Diözese. 1204 wurde er zum Patriarchen von Aquileia gewählt.
032Poppo12041206Dompropst von Aquileja
033Manegold von Berg12061215Der jüngste der Berg-Brüder war am territorialen Ausbau seines Bistums interessiert, er ließ 1209 auch die Stadt Passau neu befestigen.Heinrich III v.Berg.jpg
034Ulrich II.121512211. Fürstbischof ab 1217
035Gebhard I. von Plain122212321225 erließ er das erste Passauer Stadtrecht.
036Rüdiger von Bergheim12331249seit 1215 Bischof von Chiemsee, abgesetzt, † 1258.
036aKonrad II. von Schlesien12491249Vermutlich 1248 wurde er vom Passauer Domkapitel zum Nachfolger des abgesetzten Bischofs Rüdiger von Bergheim gewählt. Er führte 1249 in schlesischen Urkunden den Titel eines Elekten von Passau, obwohl er Passau nie betreten hatte und niemals zum Bischof geweiht wurde.
037Berthold von Pietengau12501254Er hatte ein gespanntes Verhältnis zur Passauer Bürgerschaft.
038Otto von Lonsdorf12541265In seine Amtszeit fallen der gegen Bayern gerichtete Linzer Vertrag mit König Ottokar II. von Böhmen (1257), die Münzreform von 1260, der erneute Ausgleich mit Bayern 1262 und das „Ilzstadtweistum“ 1265.
038aWladislaw von Schlesien12651265Auf Betreiben des böhmischen Königs Ottokar II. wählte das Passauer Domkapitel am 22. April 1265 Wladislaw zum Bischof, doch schon am 6. Oktober d. J. erfolgte die Wahl zum Erzbischof von Salzburg. Bereits 1257 Bischof von Bamberg
039Petrus von Passau12651280Domherr von Breslau, 1267 vermittelte Petrus im Konflikt zwischen König Ottokar von Böhmen, der 1266 die Stadt Passau besetzte, und Heinrich, dem Herzog von Niederbayern. Im Mai 1267 beteiligte er sich an einer Synode in Wien.
040Wichard von Pohlheim12801282Förderer der Zisterzienserklöster Fürstenzell und Heiligenkreuz sowie des Dominikanerinnenklosters Niederaltaich, er stiftete auch das Franziskanerkloster Wels. Er nahm 1281 an der Provinzialsynode in Salzburg teil. Auf dieser wurden verschiedene Reformen für den Welt- und den Ordensklerus festgelegt, die noch an die Bestrebungen von Bischof Otto von Lonsdorf anknüpften, † 17. Dezember 1282 in Wien.
041Gottfried12821285Protonotar König Rudolfs von Habsburg Gemeinsam mit Heinrich, dem Bischof von Regensburg, war er erfolgreich als Vermittler in einem Streit zwischen Herzog Albert von Österreich und Herzog Heinrich XIII. von Baiern aktiv. Im März 1284 veranstaltete Gottfried in St. Pölten eine Synode, auf der man wichtige Beschlüsse zur Förderung des Klerus verabschieden konnte. Darüber hinaus gelang es ihm, die Finanzen des Passauer Bistums zu ordnen.
042Bernhard von Prambach12851313In Engelhartszell – auf dem von seinen Eltern geerbten Besitz – stiftete er ein neues Zisterzienserstift: das Kloster Engelszell, die Umgestaltung des romanischen und durch den Stadtbrand von 1181 beschädigten Doms im nunmehr gotischen Stil ist weitgehend auf sein Betreiben zurückzuführen.Engelszell Stiftskirche - Konventtür 3 Prambach.jpg
 Sedisvakanz wegen Doppelwahl13131317 
042aAlbrecht von Habsburg13131313Ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt, wurde er 1313 noch minderjährig in bedenklicher Wahl durch einzelne Domherren ins Passauer Bischofsamt gewählt, geriet aber im Konflikt mit dem Gegenelekten Gebhard von Walsee in eine Pattsituation, musste 1317 schließlich verzichten und wandte sich von der geistlichen Laufbahn ab.Albrecht Zweite Österreich.jpgWappen Habsburg Stumpf.jpg
Das alte Wappen der Habsburger
042bGebhard II.13131315* vor 1280 entstammte er einem schwäbischen, mit den Habsburgern nach Österreich gekommenen, weitverzweigten Ministerialengeschlecht. Er studierte in Bologna und wurde 1295 Domherr von Passau. Außerdem wurde ihn das Viztum des Passauer Hochstiftes übertragen. Um die päpstliche Anerkennung der Bischofswahl zu erreichen, war er zur päpstlichen Kurie nach Rom gereist, wo er plötzlich starb.
043Henri de la Tour-du-Pin (Haus La Tour-du-Pin)13171319Heinrich Delphin Graf von Vienna[1] Ein französischer Adeliger, dem geistlichen Stand gewidmet, aber nie zum Priester geweiht. 1317 von Papst Johannes XII. zum Bischof von Passau ernannt, wurde am 4. Mai 1319 Bischof von Metz. In den Laienstand zurück versetzt starb er 1328.
Wappen der Familie
044Albert II. von Sachsen-Wittenberg13201342* um 1285, für die geistlich Laufbahn bestimmt war er Kanoniker in Mainz. 1320 von Papst Johannes XII. zum Bischof von Passau ernannt. Er ließ den 1298 zerstörten Neumarkt aufbauen und gab der Passauer Bürgerschaft das Rathaus zurück.Coat of arms of Saxony.svg
Wappen des Hauses Sachsen-Wittenberg
045Gottfried von Weißeneck13421362Entstammend einer Kärntner Ministerialenfamilie, die damals zu einer bedeutenden Rolle in der Reichskirchenpolitik aufstieg, und war Verwandter des Salzburger Erzbischofs Ortolf von Weißeneck und des Seckauer Bischofs Ulrich von Weißeneck. Er studierte in Bologna. Er baute die alte Residenz durch Zubauten und Befestigungen aus. Errichtete Pfarreien und verlieh Marktrechte. 1358 veranstaltet Fürstbischof Gottfried von Weißeneck das größte mittelalterliche Turnier. 160 Ritter ermittelten in Hacklberg (Passau) ihren Besten.
046Albert III. von Winkel136313801363 wurde er vom Passauer Domkapitel zum Bischof gewählt. In seine Amtszeit – die alles in allem geprägt war von großen Auseinandersetzungen mit den Passauer Bürgern – fiel auch der größte Bürgeraufstand, den die Stadt je gesehen hat.Albert von Winkel Bischof von Passau 1375.jpg
047Johann von Scharffenberg13811387auch Schärffenberg, entstammt einem Adelsgeschlecht, das schon einige Jahrhunderte hindurch in Krain (Burg Scharffenberg bei Ratschach) und in Friaul (Castello Soffumbergo bei Ciudale) ansässig war wird bereits 1358 als Passauer Domherr genannt.
047aHermann Digni13871388Elekt von Passau 1359 Domherr.
048Ruprecht von Berg13881390Herzog von Jülich-Berg, † 1394 als Bischof von Paderborn
049Georg von Hohenlohe139014231389 von Papst Urban VI. zum Bischof von Passau erklärt, konnte er erst 1393 in Passau aufziehen, da ihm die Passauer Bürgerschaft den Zugang zur Stadt verweigerte. Am 7. Mai 1407 legte er den Grundstein zum neuen spätgotischen Dom St. Stephan. Auf dem Konzil von Konstanz (1414–1418) vertrat er König Sigismund, dessen Kanzler er ab 1421 war.Hohenlohe-Wappen.png Stammwappen der Hohenlohe
050Leonhard von Laiming14231451* 1381 in Rosenheim, 1414 zum Priester geweiht, im Juli 1423 zum Bischof von Passau ernannt, konsekriert April 1424, † 24. Juni 1451.Leonhard von Laiming.JPGObernzell Schloss - Portal 2c Wappen.jpg
051Ulrich von Nußdorf145114791440 zum Priester geweiht, am 10. Juli 1451 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. am 4. November 1454, † 2. September 1479.Ulrich von Nussdorf.JPG
052Georg Hessler14801482* 1427 in Bamberg, am 10. April 1477 zum Kardinal kreiert, am 28. Januar 1480 zum Bischof von Passau ernannt, † 21. September 1482
053Friedrich Mauerkircher14821485am 30. Oktober 1482 zum Bischof von Passau ernannt, † 22. November 1485.
054Friedrich von Öttingen14851490* um 1459, am 2. Dezember 1485 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 15. Februar 1486, † 3. März 1490.
055Christoph von Schachner14901500* 1447 in Ried, 1471 zum Priester geweiht, am 11. März 1490 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 26. Juni 1490, † 4. Januar 1590.
056Wiguleus Fröschl von Marzoll15001517* 4. April 1445 in Waldberg, am 14. Januar 1500 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. am 29. April 1500, † 6. November 1517.
057Ernst von Bayern15171541Administrator, seit 1514 Kaodjutor, ab 1541 Erzbischof von Salzburg, resign. 1554, † 1560Herzog Ernst in Bayern, Administrator des Bistums Passau.jpg
058Wolfgang von Salm15411555* 1514, am 11. November 1540 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. am 18. Februar 1541, † 5. Dezember 1555.Wolfgang von Salm.jpgBurg Obernberg-Wappen auf dem Gerichtsgebäude.jpg
059Wolfgang von Closen15551561* 1503 in Aidenbach auf Schloss Haidenberg, am 20. Dezember 1555 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 12. Januar 1556, † 7. August 1561.
060Urban von Trennbach15611598* 10. Mai 1525 in St. Martin, am 18. August 1561 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. am 19. November 1561, † 9. August 1598.Hochgrab Trennbach.JPGObernzell Schloss - Portal 2a Wappen Trennbach.jpg
061Leopold V.15981625* 9. Oktober 1586 in Graz, am 14. November 1597 zum Koadjutorbischof von Passau ernannt, 1598 Koadjutorbischof in Straßburg, konsekr. 18. August 1599, am 25. Juli 1605 zum Bischof von Passau ernannt, am 24. November 1607 auch Bischof von Straßburg, em. am 19. April 1626, † 13. September 1632.Joseph Heintz d. Ä. 007.jpgFrance Molsheim Eglise des Jesuites Armoiries de Léopold d'Autriche 3.jpg
062Leopold Wilhelm von Österreich16251662* 6. Januar 1614 in Wiener Neustadt, am 8. November zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 1. Februar 1626, am 10. Oktober 1616 auch Bischof von Straßburg, am 24. Dezember 1627 auch Bischof von Halberstadt, am 16. November 1638 auch Bischof von Olmütz, am 21. Januar 1656 auch Bischof von Breslau, † 2. November 1662.Archduke Leopold Wilhelm of Austria by David Teniers d. J. - 1650s.jpgHundsheim Mautern Filialkirche Wappen.jpg
063Karl Joseph von Österreich16621664* 7. August 1649 in Wien, am 13. April 1662 zum Koadjutorbischof von Passau ernannt, konsekr. 1. September 1662, am 20. November 1662 Bischof von Passau, am 23. April 1663 auch Bischof von Breslau und Olmütz, † 27. Januar 1664.1649 Karl Josef.jpg
064Wenzeslaus von Thun16641673* 13. August 1629 in Tetschen, 1655 zum Priester geweiht, am 27. März 1664 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 12. Januar 1665, am 10. August 1665 auch Bischof von Gurk, † 8. Januar 1673.OHM - Bischof Wenzeslaus von Thun.jpg
065Sebastian von Pötting-Persing16731689* 1628 in Raipoltenbach (Niederösterreich), am 3. April 1665 zum Bischof von Lavant ernannt, am 11. März 1673 Bischof von Passau, konsekr. 25. September 1673, † 16. März 1689.Sebastian von Pötting.jpgPassau Dom Wappen am Chor.jpg
Wappen am Chor Passau Dom Wappen an Orgelempore.jpg
Wappen an Orgelempore
066Johann Philipp Graf von Lamberg16891712* 25. Mai 1652 in Wien, am 24. Mai 1689 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 11. Januar 1690, zum Kardinal kreiert am 21. Juni 1700, † 30. Oktober 1712.Kardinal Johann Philipp Graf von Lamberg.jpgPassau Justizvollzugsanstalt Wappen Lamberg.jpg
067Raymund Ferdinand Graf von Rabatta17131722* 4. Februar 1669 in Gorizia, am 5. Juni 1700 zum Priester geweiht, am 18. Januar 1713 zum von Passau ernannt, konsekr. am 18. September 1713, † 25. Oktober 1722.Raymund Ferdinand Graf von Rabatta.jpg
068Joseph Dominikus Graf von Lamberg17231761* 8. Juli 1680 in Steyr, am 21. September 1703 zum Priester geweiht, am 13. März 1712 zum Bischof von Seckau ernannt, am 2. Januar 1723 Bischof von Passau, konsekr. 15. März 1723, am 20. Dezember 1737 zum Kardinal kreiert, † 30. August 1761.Joseph Dominikus von Lamberg.jpgTodesangstbruderschaft Passau 005 Joseph Dominikus von Lamberg Wappen.jpg
069Joseph Maria Graf von Thun17611763* 24. Mai 1713 in Trient, am 7. Oktober 1741 zum Bischof von Gurk ernannt, am 19. November 1761 Bischof von Passau, konsekr. 29. März 1761, † 16. Juni 1763.
070Leopold Ernst Graf von Firmian17631783* 22. September 1708 in Deutschmetz, am 25. September 1729 zum Priester geweiht, am 13. Februar 1739 zum Bischof von Seckau ernannt, am 29. Mai 1748 Koadjutorbischof von Trient, em. 20. Januar 1756, am 1. September 1763 Bischof von Passau, konsekr. 29. September 1763, am 14. Dezember 1772 zum Kardinal kreiert, † 13. Mai 1783.OHM - Bischof Leopold von Firmian 1.jpgFirmian Leopold Ernst COA.jpg
071Joseph Franz Anton Graf von Auersperg17831795* 31. Januar 1734 in Wien, 1757 zum Priester geweiht, am 31. Januar 1763 zum Bischof von Lavant ernannt, em. am 4. Januar 1764, am 18. Oktober 1772 Bischof von Gurk, am 19. Mai 1783 Bischof von Passau, konsekr. 25. Juni 1784, zum Kardinal kreiert am 30. März 1789, † 21, August 1795.OHM - Bischof Auersperg 1.jpgPassau Stadttheater Wappen.jpg
072Thomas Johann Kaspar Graf von Thun-Hohenstein17951796* 16. Mai 1737 in Trient, am 21. Mai 1771 zum Priester geweiht, am 16. Dezember 1796 zum Titularbischof von Thyatira und Weihbischof in Passau ernannt, konsekr. 19. Januar 1777, am 4. November 1795 Bischof von Passau, † 7. Oktober 1796.Passau Dom Grabdenkmal Thomas Johann von Thun und Hohenstein Porträt-3.jpgPassau Dom Grabdenkmal Thomas Johann von Thun und Hohenstein detail.jpg
von Thun und Hohenstein
073Leopold Leonhard Reichsgraf von Thun und Hohenstein17961826* 17. April 1748 in Tetschen auf Schloss Tetschen, am 10. September 1771 zum Priester geweiht, am 13. Dezember 1796 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 24. Juli 1797, † 22. Oktober 1826, letzter Passauer Fürstbischof.Leopold Leonhard von Thun.jpgSiebmacher093 Thun.jpg
von Thun und Hohenstein
074Karl Joseph Freiherr von Riccabona18261839* 28. Juli 1761 in Cavalese (Calves), am 20. Dezember 1783 in Regensburg zum Priester geweiht, am 25. Dezember 1826 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 9. April 1827, † 25. Mai 1839.Bischof Riccabona.JPGRiccabona4.jpg
075Heinrich von Hofstätter18391875* 16. Februar 1805 in Aindling, am 5. August 1833 in Freising zum Priester geweiht, am 6. Juli 1839 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 23. Dezember 1839, † 12. Mai 1875.Bischof Heinrich von Hofstätter.jpg
076Josef Franz von Weckert18751889* 12. September 1822 in Wallerstein, am 2. April 1845 in Augsburg zum Priester geweiht, am 4. Oktober 1875 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 28. Januar 1876, † 13. März 1889.Bischof Joseph Franz von Weckert.JPG
077Antonius von Thoma18891889* 1. März 1839 in Nymphenburg, am 29. Juni 1853 in Freising zum Priester geweiht, am 24. März 1889 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 29. Mai 1889, am 23. Oktober 1889 Erzbischof von München und Freising, † 24. November 1897.Bischof Antonius von Thoma.JPGCOA archbishop DE Thoma Antonius.png
078Michael von Rampf18891901* 4. Oktober 1825 in München, am 17. Juni 1848 in Freising zum Priester geweiht, am 8. Dezember 1889 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 30. Dezember 1889, † 29. März 1901.Bischof Michael von Rampf.JPG
079Anton von Henle19011906* 22. Mai 1851 in Weißenhorn, am 23. November 1873 in Augsburg zum Priester geweiht, am 3. April 1901 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 13. April 1901, am 18. Oktober 1906 Bischof von Regensburg, † 11. Oktober 1927.Anton von Henle.pngWappenHenle.JPG
080Sigismund Felix Freiherr von Ow-Felldorf19061936* 18. Oktober 1855 in Berchtesgaden, am 25. Juli 1884 in Regensburg zum Priester geweiht, am 11. Januar 1902 zum Weihbischof in Regensburg ernannt, konsekr. zum Titularbischof von Arethusa, am 18. Oktober 1906 zum Bischof von Passau ernannt, † 11. Mai 1936.SigismundFelix.jpgWa-Sigismund-Felix-P.jpg
081Simon Konrad Landersdorfer OSB19361968* 2. Oktober 1880 in Neutenkam, am 19. Dezember 1903 zum Priester geweiht, am 11. September 1936 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 28. Oktober 1936, em. 27. Oktober 1968 und Titularbischof von Ulcinium, † 21, Juli 1971.WappenLandersdorfer.jpg
082Antonius Hofmann19681984* 4. Oktober 1909 in Rinchnach, am 13. April 1936 zum Priester geweiht, am 20. September 1961 zum Koadjutorbischof von Passau ernannt, Titularbischof von Berenice, am 27. Oktober 1968 Bischof von Passau, em. 15. Oktober 1984, † 11. März 2000.Gt Antonius Hofmann.jpgBischof Antonius Hofmann2.jpg
083Franz Xaver Eder19842001* 4. November 1925 in Pfarrkirchen, am 29. Juni 1954 zum Priester geweiht, am 6. Mai 1977 zum Weihbischof in Passau ernannt, konsekr. 16. Juli 1977 zum Titularbischof von Villa Regis, am 26. Januar 1984 Koadjutorbischof und am 15. Oktober 1984 Bischof von Passau, em. 8. Januar 2001, † 20. Juni 2013.WappenFranzXaverEder.jpg
084Wilhelm Schraml20012012* 26. Juni 1935 in Erbendorf, am 29. Juni 1961 in Regensburg zum Priester geweiht, am 7. Januar 1986 zum Weihbischof in Regensburg ernannt, konsekr. 6. März 1986, Titularbischof von Munatiana, am 13. Dezember 2001 Bischof von Passau. Amtsverzicht zum 75. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. am 25. März 2010 abgelehnt; Rücktritt am 1. Oktober 2012 angenommen, Apostolischer Administrator bis zum 2. September 2013,[2] † 8. November 2021.WappenWilhelmSchraml.JPG
085Stefan Oster2014* 3. Juni 1965 in Amberg, Salesianer Don Boscos, Ewige Profess am 24. Juli 1999, am 24. Juni 2001 zum Priester geweiht, am 4. April 2014 zum Bischof von Passau ernannt, konsekr. 24. Mai 2014.2014-06-16 pbp Bischof Stefan Oster-Portrait(1).jpg

Siehe auch

Literatur

  • August Leidl: Die Bischöfe von Passau 739-1968 in Kurzbiographien, ²1978

Weblinks

Commons: Bischöfe von Passau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Franz Mader: Das Bistum Passau gestern und heute, Hrsg.: Bischöfliches Ordinariat Passau 1989
  2. Bistum bestätigt Entpflichtung von Bischof Wilhelm Schraml. Website Neue Presse Multimedia GmbH. Abgerufen am 2. September 2013.

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Das Wappen von Bischof Stefan Oster.

Von Blau und silber geviert mit Herzschild: Bistum Passau (in silber der rote Passauer Wolf).

Goldene gekrönte Maria Altötting, Mutter und Kind mit silbernen Gesichtern, Szepter in silberner Hand und schwarzem Skapulier über den Kultmänteln; Golden nimbierter Flugbereiter roter Johannes-adler auf goldener Evangelienrolle; Schräggestellte rote Märtyrerpalme, begleitet unten links von drei (2:1) roten Steinen; ein großer goldener Nadelbaum, begleitet oben links und unten rechts von je einem kleineren goldenen Nadelbaum; Dahinter das goldene einfache Vortragekreuz.

Devise: „Victoria veritatis caritas“ – „Der sieg der Wahrheit ist die Liebe“

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