Liste der Bezirke und Statutarstädte in Österreich

Bezirksgrenztafel zum Bezirk Voitsberg
Bezirksgrenztafel an der Loferer Straße B 178 in Tirol
Grenzstein zwischen Bezirk Baden und dem Bezirk Mödling an der L2099

Die Liste enthält alle politischen Bezirke und Statutarstädte Österreichs mit Angabe des jeweiligen Bundeslands von Österreich.

In Vorarlberg und Niederösterreich heißen die politischen Bezirke Verwaltungsbezirke. Es gibt keine gesetzlich vorgesehenen „Bezirkshauptstädte“, sondern lediglich Orte, an denen sich der Sitz der Bezirkshauptmannschaft befindet. Im Burgenland heißen diese „Bezirksvorort“.

An der Spitze dieser Verwaltungseinheiten stehen keine gewählten, sondern berufsmäßige Organe.

Gliederung

Es gibt seit 1. Jänner 2017:

  • 15 Statutarstädte; diese haben ein erweitertes Stadtrecht (Statut). Der Magistrat übernimmt die Aufgaben der Bezirksverwaltung, das heißt, für diese Städte ist keine Bezirkshauptmannschaft zuständig.
  • 79 Bezirke; ihr oberstes Organ ist der Bezirkshauptmann.
  • 1 Politische Expositur; sie ist eine Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft Liezen innerhalb des Bezirks.

Auf die Gliederung in Bezirke folgt die Gliederung in Gemeinden als unterste Stufe[1] der politischen Verwaltungsgliederung.

Die meisten der politischen Bezirke sind – nicht immer deckungsgleich – auch in Gerichtsbezirke unterteilt. Es gibt 116[2] Gerichtsbezirke (Stand: 1. Jänner 2018) mit eigenen Bezirksgerichten. Die Zuständigkeit der Gerichtssprengel muss der Verwaltungsgliederung der Bezirke jedoch nicht folgen.

Die Bundeshauptstadt Wien ist sowohl Bundesland als auch politischer Bezirk in der Form einer Statutarstadt und daher auch Gemeinde. (Wien hat sich nach 1918 Jahrzehnte lang selbst vor allem als Gemeinde Wien bezeichnet.) Wien ist in 23 Gemeindebezirke unterteilt. Diese sind in ihrer Ausgestaltung jedoch nicht mit politischen Bezirken vergleichbar. Sie werden von gewählten Bezirksvorstehern geleitet, die aber nur wenige Kompetenzen haben.

Die Bezirke und Statutarstädte entsprechen keiner Ebene der NUTS-Gliederung der EU (Eurostat), NUTS-3:AT besteht aus Gruppen von politischen / Gerichtsbezirken. Die Ebene LAU-1 (Local administrative units, ehemals NUTS-4) ist in Österreich nicht besetzt, LAU-2:AT sind die Gemeinden.

Neuordnung 2012 bis 2017

In der Steiermark wurde beginnend 2012 eine Reorganisation der Bezirke vorgenommen bzw. Bezirksgrenzen angepasst. Diese geschahen als Vorstufe bzw. im Zuge der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform.

Im September 2015 wurde bekannt, dass der niederösterreichische Bezirk Wien-Umgebung aufgelöst werden soll. Die 21 Gemeinden wurden mit 1. Jänner 2017 Teil der umliegenden Bezirke.[3]

Grafische Übersicht

Die 94 österr. Bezirke mit Kfz-Kennzeichen
kursiv: 9 Landeshauptstädte
rot/weiß: 15 Statutarstädte
blau: 1 Expositur


Liste

Anz. = Anzahl der Gemeinden, Stand: 1. Jänner 2019 (wenn nur eine Gemeinde → ist diese eine Statutarstadt)
BKZ(1)Bezirk bzw.
Stadt mit eigenem Statut (*)
(Sitz der
Bezirkshaupt­mannschaft)
BundeslandKfz-Kz.Fläche[4]
in km²
Einwohner[5]

Gebiets­stand:
1. Jänner 2019

Bevölkerungs­dichte
(EW/km²)
Anz.Regions­name(R)
305AmstettenNiederösterreichAM1186116.1149833
306BadenNiederösterreichBN754146.20319430
801BludenzVorarlbergBZ128663.7145029
404Braunau am InnOberösterreichBR1040104.40810046
802BregenzVorarlbergB865134.38315540
307Bruck an der LeithaNiederösterreichBL, SW(C)
WU(A)
703102.01014533
621Bruck-Mürzzuschlag
(Bruck an der Mur)
SteiermarkBM
MZ(A)
215598.9844619
603DeutschlandsbergSteiermarkDL86460.8217015
803DornbirnVorarlbergDO17289.0415173
405Eferding
(Grieskirchen)
OberösterreichEF26033.15612812
101Eisenstadt *BurgenlandE4314.6373421
103Eisenstadt-Umgebung
(Eisenstadt)
BurgenlandEU45342.9279523
804FeldkirchVorarlbergFK278107.15938624
210Feldkirchen
(Feldkirchen in Kärnten)
KärntenFE55929.9375410
406FreistadtOberösterreichFR99466.6216727
308GänserndorfNiederösterreichGF1272103.6868244
309GmündNiederösterreichGD78736.7734721
407GmundenOberösterreichGM1433101.6317120
601Graz *SteiermarkG127288.80622661
606Graz-Umgebung
(Graz)
SteiermarkGU1086154.26014236
408GrieskirchenOberösterreichGR57964.72111233
Gröbming
(Expositur im Bezirk Liezen)
SteiermarkGBZahlen im Bezirk Liezen enthalten
104GüssingBurgenlandGS48525.7975328
502HalleinSalzburgHA66960.3749013Tennengau
622Hartberg-Fürstenfeld
(Hartberg)
SteiermarkHF
HB, FF(A)
122890.6227436
203Hermagor
(Hermagor-Pressegger See)
KärntenHE80918.224237
310HollabrunnNiederösterreichHL101150.8585024
311HornNiederösterreichHO78431.0904020
702ImstTirolIM172460.0563524
701Innsbruck *TirolI105132.11012601
703Innsbruck-Land
(Innsbruck)
TirolIL1989179.3189065
105JennersdorfBurgenlandJE25317.0666712
409Kirchdorf an der KremsOberösterreichKI123956.8664623
704KitzbühelTirolKB116263.8815520
201Klagenfurt am Wörthersee *KärntenK120100.8178401
204Klagenfurt-Land
(Klagenfurt am Wörthersee)
KärntenKL76659.8007819
312KorneuburgNiederösterreichKO
WU(A)
66290.88913720
301Krems an der Donau *NiederösterreichKS5224.8764811
313Krems
(Krems an der Donau)
NiederösterreichKR92356.5966130
705KufsteinTirolKU969109.68211330
706LandeckTirolLA159544.3622830
610LeibnitzSteiermarkLB72782.48411329
611LeobenSteiermarkLE, LN(B)105260.0605716
707LienzTirolLZ201948.7532433Osttirol
612LiezenSteiermarkLI
BA(A)
331579.9012429
314LilienfeldNiederösterreichLF93225.8122814
401Linz *OberösterreichL96205.72621431
410Linz-Land
(Linz)
OberösterreichLL460150.27332722
106MattersburgBurgenlandMA23839.92516819
315MelkNiederösterreichME101477.9627740
316MistelbachNiederösterreichMI129375.4835836
317MödlingNiederösterreichMD277118.99842920
614MurauSteiermarkMU138427.6592014
620Murtal
(Judenburg)
SteiermarkMT
JU, KF(A)
167672.0044320
318NeunkirchenNiederösterreichNK115086.2917544
107Neusiedl am SeeBurgenlandND103859.5525727
108OberpullendorfBurgenlandOP70137.5135428Mittel­burgenland
109OberwartBurgenlandOW73254.0767432
411PergOberösterreichPE61368.45911226
708ReutteTirolRE123632.6702637Außerfern
412Ried im InnkreisOberösterreichRI58461.20410536
413Rohrbach
(Rohrbach-Berg)
OberösterreichRO81756.5246937
102Rust *BurgenlandE201940971
501Salzburg *SalzburgS66154.21123491
503Salzburg-Umgebung
(Salzburg)
SalzburgSL1005152.28115237Flachgau
504Sankt Johann im PongauSalzburgJO175580.5734626Pongau
302St. Pölten *NiederösterreichP10855.0445081
319St. PöltenNiederösterreichPL
WU(A)
1288131.04410245
205Sankt Veit an der GlanKärntenSV149454.5553720
414SchärdingOberösterreichSD61857.3079330
320ScheibbsNiederösterreichSB102441.4034018
709SchwazTirolSZ184283.8734639
206Spittal an der DrauKärntenSP276476.0912833
402Steyr *OberösterreichSR2738.19314391
415Steyr-Land
(Steyr)
OberösterreichSE97360.4276220
623Südoststeiermark
(Feldbach)
SteiermarkSO
FB, RA(A)
100985.9478526
505TamswegSalzburgTA102020.3202015Lungau
321Tulln
(Tulln an der Donau)
NiederösterreichTU
WU(A)
734103.77114122
416Urfahr-Umgebung
(Linz)
OberösterreichUU66085.50513027
202Villach *KärntenVI13562.2434611
207Villach-Land
(Villach)
KärntenVL100964.6686419
616VoitsbergSteiermarkVO67951.1617515
417VöcklabruckOberösterreichVB1085136.25312652
208VölkermarktKärntenVK90841.8784613
322Waidhofen an der ThayaNiederösterreichWT66925.8883915
303Waidhofen an der Ybbs *NiederösterreichWY13111.261861
617WeizSteiermarkWZ109890.3438231
403Wels *OberösterreichWE4661.72713451
418Wels-Land
(Wels)
OberösterreichWL45873.09416024
900Wien *WienW4151.897.49145731
304Wiener Neustadt *NiederösterreichWN6145.2777441
323Wiener NeustadtNiederösterreichWB97277.9918035
209WolfsbergKärntenWO97452.726549
506Zell am SeeSalzburgZE264287.4623328Pinzgau
325Zwettl
(Zwettl-Niederösterreich)
NiederösterreichZT139942.2223024
(1) Kennziffer des politischen Bezirks nach STAT: nach Bundesland, dann alphabetisch zuerst die Statutarstädte und danach die Bezirke. Bei neuen Bezirken werden die nächsten freien Kennziffern zugeteilt.[6]
(R) Einige der heutigen politischen Bezirke haben Namen als Landstrich, die im Sprachgebrauch noch tief verwurzelt sind, und auch in amtlichen Angaben häufig gebraucht werden.
(A) auslaufend
(B) LE: Leoben (Stadt), LN: Bezirk Leoben ohne die Stadt Leoben
(C) SW: Schwechat (Stadt), BL: Bezirk Bruck an der Leitha

Gesetzliche Grundlagen

Die Bezirke sind jeweils in Landesgesetzen und darauf basierenden Verordnungen definiert, für das 1921 hinzugekommene Burgenland anfangs auch in Vorschriften des Bundes. Für die derzeit 15 Statutarstädte sind die ersten gesetzlichen Festlegungen der jeweiligen Stadtgeschichte hier angemerkt.

BundeslandOrganisationBezirke
BurgenlandBurgenländisches Bezirkshauptmannschaften-Gesetz
KärntenBezirkshauptmannschaften-GesetzAnlage vom Bezirkshauptmannschaften-Gesetz
NiederösterreichOrganisation der BezirkshauptmannschaftenVerordnung über die Verwaltungsbezirke in Niederösterreich
Oberösterreich
SalzburgBezirkshauptmannschaften-Gesetz
SteiermarkSteiermärkisches BezirkshauptmannschaftengesetzVerordnung der Steiermärkischen Landesregierung über Sprengel, Bezeichnung und Sitz der Bezirkshauptmannschaften in der Steiermark
TirolGesetz über die Organisation der BezirkshauptmannschaftenAnhang zur Organisation der Bezirkshauptmannschaften
VorarlbergOrganisation der staatlichen Bezirksverwaltung

Trivia

  • Alle Bezirkshauptorte sind Stadtgemeinden mit Ausnahme der beiden Marktgemeinden Reutte und Tamsweg. Auch Gröbming als Expositursitz ist Marktgemeinde.
  • Zwei Bezirke haben kein zusammenhängendes Gebiet – haben also Exklaven. Dies sind die niederösterreichischen Bezirke Wiener Neustadt (zwei durch die Statutarstadt Wiener Neustadt getrennte Gebiete) sowie Amstetten, das durch die Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs in zwei Gebiete geteilt wird. Ebenfalls hatte der bis Ende 2016 bestehende Bezirk Wien-Umgebung kein geschlossenes Gebiet (drei voneinander getrennte Gebiete).
  • Murtal, Südoststeiermark, Eferding und Urfahr-Umgebung sowie die Bezirke mit Doppelnamen (Bruck-Mürzzuschlag und Hartberg-Fürstenfeld) sind die Bezirke Österreichs, die nicht nach dem Sitz der Bezirkshauptmannschaft benannt sind. Allerdings war Eferding bis 2016 Sitz der Bezirkshauptmannschaft, ebenso war Urfahr bis zur Eingemeindung nach Linz Sitz der Bezirkshauptmannschaft Urfahr (und befindet sich diese nach wie vor im Linzer Stadtteil Urfahr). Seit der Fusion 2015 heißt der Bezirkshauptort des Bezirks Rohrbach Rohrbach-Berg.
  • Linz und Grieskirchen sind die einzigen Städte, die Sitz zweier Bezirkshauptmannschaften sind: Linz-Land und Urfahr-Umgebung sowie Grieskirchen und Eferding, wobei aber letztere als Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen sind.
  • Bregenz ist die einzige Landeshauptstadt ohne eigenes Statut.
  • Die Statutarstädte Waidhofen an der Ybbs und Rust sind die einzigen, die keinen entsprechenden „Land“-Bezirk haben.
  • Rust ist die kleinste Statutarstadt (nach Fläche und Einwohnern) und zugleich die einzige ohne eigene Kfz-Kennzeichen-Kennung. Die größte Statutarstadt ist Wien (nach Fläche und Einwohnern).
  • Leoben und Schwechat haben eine eigene Kfz-Kennzeichen-Kennung, obwohl sie keine Statutarstädte sind.
  • Die Bezirke Liezen, Spittal an der Drau und Zell am See sind jeweils flächenmäßig größer als das Bundesland Vorarlberg.
  • Kleiner als das Bundesland Wien sind die Bezirke Feldkirch, Mödling, Eferding, Jennersdorf, Mattersburg und Dornbirn (in absteigender Reihenfolge).
  • Der Bezirk Dornbirn besteht aus nur drei Gemeinden, der Bezirk Innsbruck-Land aus 65 Gemeinden.
  • Der Bezirk Liezen ist mit zehn angrenzenden Bezirken österreichweit der Bezirk mit den meisten Nachbarbezirken.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bezirke von Österreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Städte in Österreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. unterhalb der Gemeindeebene erfolgt noch die organisatorische Gliederung nach Ortschaften, die grundbücherliche nach Katastralgemeinden, die statistische nach Zählbezirken und -sprengeln, und in den Städten auch eine interne Gliederung nach Stadtteilen, Wahlbezirken und anderem
  2. Einschließlich des Bezirksgerichts für Handelssachen (in Wien)
  3. NÖN: Bezirk Wien Umgebung wird aufgelöst. Artikel vom 10. September 2015, abgerufen am 10. September 2015.
  4. Stand: 1. Jänner 2016
  5. Einwohner Stand:
    1. Jänner 2019 – Burgenland
    1. Jänner 2019 – Kärnten
    1. Jänner 2019 – Niederösterreich
    1. Jänner 2019 – Oberösterreich
    1. Jänner 2019 – Salzburg
    1. Jänner 2019 – Steiermark
    1. Jänner 2019 – Tirol
    1. Jänner 2019 – Vorarlberg
    1. Jänner 2019 – Wien
  6. In der Steiermark wurden die Kennziffern 618 und 619 ausgelassen, der erste neue Bezirk erhielt die Kennziffer 620 (Murtal)

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Bezirksgrenze KB-KU, B178.jpg
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Bezirksgrenze, B178
Bezirksgrenztafel VO.jpg
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Grenztafel des politischen Bezirks Voitsberg
Burgenland Wappen.svg
Wappen Burgenland
Austria Bundesadler.svg
Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb, sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal, sowie der Spitz statt halbrund zu sein zu flach gerundet ist:

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit dem Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurden die Wappengesetze von 1919 und 1945 außer Kraft gesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 in § 1 in der grafischen Umsetzung der Anlage 1 wurde das Bundeswappen in seiner aktuellen Version eingeführt.
Steiermark Wappen.svg

Farbdefinition des Landeswappens 4c Euroscala

  • ROT: 100% M, 100%Y, Pantone 1805, HKS 14
  • GRÜN: 100%C, 30%M, 90%Y, Pantone 342, HKS 57, 30% Black
  • GELB: 20%M, 100%Y, Pantone 116, HKS 5
Bezirke Österreichs Statutarstädte Kennzeichen.svg
Autor/Urheber: Sgt bilko rework=Kontrollstellekundl, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Karte der Österreichischen Bezirke inklusive KFZ-Kennzeichen. Bezirke mit rotem Hintergrund und fetter Schrift sind Statutarstädte. Landeshauptstädte sind kursiv gesetzt, die Expositur Gröbming in blauer Schrift. Basierend auf File:Gemeinden_Österreichs.svg und File:Bezirke_Austria-A.gif.
Kaernten shield CoA.svg
Schild des Wappens von Kärnten, Österreich
Vorarlberg CoA.svg
Das Wappen des Landes Vorarlberg geht auf das Wappen der Pfalzgrafen von Tübingen zurück, die als Zeichen ihrer pfalzgräflichen Gewalt bereits vor 1200 eine rote Fahne, die als Gerichtsfahne gedeutet wird, in goldenem Schild führten.

Dieses Wappen ging auf die Grafen von Montfort, eine Seitenlinie der Tübinger, über, zur Unterscheidung jedoch in silbernem Schild.

Da die Montforter im Mittelalter über weite Teile Vorarlbergs geboten, wurde ihr Wappen als Herzschild in das erste Vorarlberger Landeswappen (verliehen 1863 von Kaiser Franz Josef nach einem Entwurf des Historikers Josef Bergmann) integriert.

Seit 1918 führt das Land Vorarlberg nur noch die rote Fahne der Grafen Montfort in silbernem Schild.
Siegenfeld 5607.JPG
Autor/Urheber: Karl Gruber, Lizenz: CC BY-SA 3.0 at
Grenzstein zwischen den beiden Bezirken Baden und Mödling gleichzeitig Grenze Siegenfeld-Gaaden an der L2099 in Niederösterreich