Liste österreichischer Gerichte

Landesgericht für Strafsachen Graz (2008)

Ordentliche Gerichte

Die ordentliche Gerichtsbarkeit ist vierstufig organisiert:

Ordentliche Gerichtsbarkeit in Zahlen
BundeslandEinwohnerAnzahl
OGHOLGLGBG
Burgenland293.433 (2019)[1]16
Kärnten560.939 (2019)[2]111
Niederösterreich1.677.542 (2019)[3]426
Oberösterreich1.482.095 (2019)[4]1418
Salzburg555.221 (2019)[5]18
Steiermark1.243.052 (2019)[6]1315
Tirol754.705 (2019)[7]1113
Vorarlberg394.297 (2019)[8]15
Wien1.897.491 (2019)[9]11[10]4[11]13
Österreich8.858.775 (2019)[12]1420115
Bezirksgerichte in Wien

Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts

Verfassungsgerichtsbarkeit

Verwaltungsgerichtsbarkeit

Aufgelöste Gerichte

Gerichtshöfe erster Instanz

Bezirksgerichte

Es sind nur Bundesländer und politische Bezirke, in denen Bezirksgerichte aufgelöst wurden, bzw. Bezirksgerichte im heutigen Österreich angeführt. Die Gerichte sind den Landesgerichtssprengeln im Zeitpunkt ihrer Schließung zugeordnet. Nachgestellt das Jahr der Auflösung. Die bereits verordneten Schließungen 2022 sind schon berücksichtigt. Es ist möglich, dass bestehende Bezirksgerichte bereits einmal aufgelöst und danach wieder gegründet wurden, so das Bezirksgericht Meidling (1939 mit dem Bezirksgericht Fünfhaus vereinigt, 1998 wieder eröffnet) oder das Bezirksgericht Josefstadt (1939 mit dem Bezirksgericht Innere Stadt vereinigt, 1993 wieder eröffnet).[13]

  • im Sprengel des Oberlandesgerichts Graz:
  • im Sprengel des Oberlandesgerichts Linz:
  • im Sprengel des Oberlandesgerichts Innsbruck:
    • in Tirol:
    • in Vorarlberg:
      • im Sprengel des Landesgerichtes Feldkirch:
        • Bezirk Bludenz
          • Bezirksgericht Montafon mit Sitz in Schruns 2017

Gerichtshof des öffentlichen Rechts

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002–2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  2. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  3. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  4. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  5. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  6. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  7. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  8. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  9. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002-2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1.1.2019)
  10. Einschließlich des Handelsgerichts Wien und des Arbeits- und Sozialgerichts Wien
  11. Einschließlich des Bezirksgerichts für Handelssachen
  12. Statistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn 2002–2019 nach Gemeinden (Gebietsstand 1. Jänner 2019)
  13. Alfred Waldstätten: Staatliche Gerichte in Wien seit Maria Theresia. Beiträge zu ihrer Geschichte. Ein Handbuch. Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, Publikationsreihe des Vereins für Geschichte der Stadt Wien, Band 54. StudienVerlag Wien 2011, ISBN 978-3-7065-4956-1.

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Gerichtsgebäude Krems

Denkmalschutz-AT.svg Austria Bundesadler.svg Dieses Bild zeigt das in Österreich unter der Nummer 13324 denkmalgeschützte Objekt (Commons, de, Wikidata)
Bezirksgericht 2 DSCN5643 2007.jpg
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Neues Bezirksgericht in 8020 Graz (2007)
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Positionskarte von Wien

Quadratische Plattkarte. Geographische Begrenzung der Karte:

  • N: 48.33 N
  • S: 48.11 N
  • W: 16.17 O
  • O: 16.59 O
Austria Bundesadler.png
Wappen der Republik Österreich (Bundeswappen): Österreichisches Staatswappen in der offiziellen Version entsprechend dem Bundesgesetz vom 28. März 1984 über das Wappen und andere Hoheitszeichen der Republik Österreich (Wappengesetz), BGBl. Nr. 159/1984.

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch ein Wappen mit Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Es versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981 mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurde das Wappengesetz von 1945 außerkraftgesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 wurde das Wappen der Republik Österreich (Bundeswappen) in seiner aktuellen Version eingeführt.
Austria Bundesadler.svg
Wappen der Republik Österreich: Nicht gesetzeskonforme Version des österreichischen Bundeswappens, umgangssprachlich „Bundesadler“, in Anlehnung an die heraldische Beschreibung des Art. 8a Abs. 3 Bundes-Verfassungsgesetz mit zwar nach Wappengesetz detailliertem, aber schwarzem statt grauem Gefieder, mit zu grellem Gelb, sowie mit inkorrekter Darstellung des Bindenschilds, da die weiße Binde zu breit und der untere rote Balken zu schmal, sowie der Spitz statt halbrund zu sein zu flach gerundet ist:

Das ursprüngliche Staatswappen wurde in der ersten Republik Österreich im Jahr 1919 eingeführt. Im austrofaschistischen Ständestaat wurde es im Jahr 1934 wieder abgeschafft und, im Rückgriff auf die österreichisch-ungarische Monarchie, durch einen Doppeladler ersetzt. In der wiedererstandenen (zweiten) Republik im Jahr 1945 wurde das Bundeswappen mit dem Wappengesetz in der Fassung StGBl. Nr. 7/1945 in modifizierter Form wieder eingeführt. Der Wappenadler versinnbildlicht, diesem Gesetzestext entsprechend (Art. 1 Abs. 1), „die Zusammenarbeit der wichtigsten werktätigen Schichten: der Arbeiterschaft durch das Symbol des Hammers, der Bauernschaft durch das Symbol der Sichel und des Bürgertums durch das Symbol der den Adlerkopf schmückenden Stadtmauerkrone […]. Dieses Wappen wird zur Erinnerung an die Wiedererringung der Unabhängigkeit Österreichs und den Wiederaufbau des Staatswesens im Jahre 1945 dadurch ergänzt, dass eine gesprengte Eisenkette die beiden Fänge des Adlers umschließt.“

Mit dem Bundesverfassungsgesetz vom 1. Juli 1981, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 geändert wird, BGBl. Nr. 350/1981, wurden die Wappengesetze von 1919 und 1945 außer Kraft gesetzt und dem Text des Bundes-Verfassungsgesetzes mit Artikel 8a B-VG eine Verfassungsbestimmung über die Farben, die Flagge und das Wappen der Republik Österreich hinzugefügt. Mit der Neuverlautbarung des Wappengesetzes mit BGBl. Nr. 159/1984 in § 1 in der grafischen Umsetzung der Anlage 1 wurde das Bundeswappen in seiner aktuellen Version eingeführt.
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(Staatliche) Gerichtsbarkeit in Österreich ab 2014
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Landesgericht Graz (2008)