Deutscher Hörbuchpreis

Preisträger beim Deutschen Hörbuchpreis 2015

Der Deutsche Hörbuchpreis wird seit 2003 jährlich im Rahmen der lit.Cologne in Köln an Bearbeiter, Regisseure und Sprecher der besten Hörbücher des Vorjahres verliehen. Träger des Preises ist seit 2006 der Verein „Deutscher Hörbuchpreis e. V.“. Das Preisgeld beträgt insgesamt 23.331 Euro.

Der Deutsche Hörbuchpreis ist zusammen mit den Hörbüchern des Jahres der hr2-Hörbuchbestenliste eine unabhängige Orientierungshilfe für Hörbuchliebhaber.

Beim Deutschen Hörbuchpreis 2012 wurde erstmals ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Hörbuchgenre vergeben, welcher bereits im Vorhinein der Verleihung bekannt gegeben wurde.

Best of all

Bestes Hörspiel

Beste Interpretin

Bester Interpret

Jörg Pohl mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2015

Bestes Kinder-/Jugendhörbuch

Beste Unterhaltung

Beste Fiktion

Bestes Sachhörbuch

  • 2013: Jean-Henri Fabre: Der Heilige Pillendreher. Ein elektroakustisches Hörbuch. BUCHFUNK
  • 2014: Maximilian Schönherr: Fallbeil für Gänseblümchen. Der Spionageprozess gegen Elli Barczatis und Karl Laurenz im Originalton. Regisseur: Nikolai von Koslowski, Verlag: Christoph Merian Verlag, Produzent: Westdeutscher Rundfunk
  • 2015: Roger Willemsen: Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament.
  • 2016: Neil MacGregor: Deutschland. Erinnerungen einer Nation. Sprecher: Burghart Klaußner, Regisseur: Burkhard Schmid, Übersetzer: Klaus Binder, der Hörverlag / hr.
  • 2017: Hans Sarkowicz: Geheime Sender, Großfeature.
  • 2018: David Johst / Fritz Bauer Institut (Hrsg.): Fritz Bauer. Sein Leben, sein Denken, sein Wirken. Der Audio Verlag
  • 2019: Sabeeka Gangjee-Well / Hans Well: Rotes Bayern – Es lebe der Freistaat!
  • 2020: Mark Forsyth: Eine kurze Geschichte der Trunkenheit. Schall & Wahn.

Beste Information

  • 2003: Ryszard Kapuściński: König der Könige. Den Preis erhielten die Bearbeiterin Gabriele Neumann und der Regisseur Hans Drawe.
  • 2004: Ursula Voss: Versuchen wir das Unmögliche – Erinnerungen an Che Guevara. Der Audioverlag, Berlin, gelesen von Thomas Thieme, Hans Schulze, Christian Berkel u. a.
  • 2005: Dorothee Mayer-Kahrweg: Chronik des Jahrhunderts 1900–2000. Der Hörverlag, München, Sprecher der Zwischentexte: Birgitta Assheuer und Peter Heusch, Produktion: Hessischer Rundfunk, Original-Tondokumente des Deutschen Rundfunkarchivs und der ARD
  • 2006: Jochanan Shelliem: Weinen Sie nicht, die gehen nur baden! Der Audioverlag, Berlin, Sprecher: Gerd Wameling, Matthias Haase, Donata Höffer u. a., Produktion: Südwestrundfunk 2004
  • 2007: Volker Kühn: Hitler und die Künstler – Mit den Wölfen geheult. duo-phon records, Sprecher: Judy Winter, Dietmar Schönherr
  • 2008: Michael Stegemann: The Glenn Gould Trilogy – Ein Leben. Sony BMG, Berlin, Sprecher: Gerd Wameling, Imogen Kogge, Angelika Bartsch, Reinhart Firchow, Matthias Koeberlin, Götz Schulte, Regie/Text: Michael Stegemann, Produktion: WDR 3, Sony Classical/Sony BMG Music Entertainment, 2007
  • 2009: Maximilian Schönherr: Die Stammheim-Bänder. Regie: Nikolai von Koslowski, Produktion: WDR
  • 2010: Thomas Bernhard, Siegfried Unseld – »Briefwechsel«. Der Hörverlag, München, Regie: Götz Fritsch, Produktion: hr2 Kultur
  • 2011: Nelly Sachs I Schriftstellerin I Berlin/Stockholm. speak low, Berlin, Regie: Vera Teichmann, Harald Krewer, Produktion: Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur
  • 2012: Müller MP3. Tondokumente 1972–1995. Alexander Verlag, Berlin, Hrsg.: Kristin Schulz
Claudia Baumhöver, Verlagsleiterin der Hörverlag mit zwei Hörbuchpreisen des Jahres 2014 und dem HörKules 2014 für Produktionen aus ihrem Haus

Beste verlegerische Leistung

  • 2007: Verlag Hörkultur, Zürich. Ausgezeichnet werden die Verleger Wolfgang und Martina Koch
  • 2008: Manfred Zapatka: Steinbach sprechende Bücher. Steinbach sprechende Bücher, Schwäbisch Hall, Sprecher: Eva Mattes, Manfred Zapatka, Nina Petri, Roman Knižka, Udo Samel, u. a.
  • 2009: Zweitausendeins für das Programmsegment Zweitausendeins Dokument
  • 2010: headroom für die Reihe wegwärts
  • 2011: Cybele Records für die Reihe Edition Künstler im Gespräch
  • 2012: Architektur zum Hören: Zumthor / Libeskind / Hadid, Verlag: DOM publishers
  • 2013: Erzählerstimmen – Die Bibliothek der Autoren. der Hörverlag, Hrsg.: Christiane Collorio, Michael Krüger und Hans Sarkowicz
  • 2014: Weltliteratur für Kinder. Hörcompany
  • 2016: Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Sprecher: Matthias Brandt, Bibiana Beglau; der Hörverlag / Bayerischer Rundfunk

Beste Innovation

  • 2003: Fümms bö wö tää zää Uu. Stimmen und Klänge der Lautpoesie. Den Preis erhielt der Herausgeber Urs Engeler.

Beste Interpretation

Das besondere Hörbuch

Bester Podcast

  • 2019: Transformer von Christina Wolf (Redaktion: Till Ottlitz, Bayerischer Rundfunk)
  • 2020: Leonora von Lena Gürtler, Britta von der Heide und Volkmar Kabisch (Redaktion: Thilo Guschas / Ulrike Toma, NDR Info)

Sonderpreis für sein/ihr Lebenswerk

Weblinks

Commons: Deutscher Hörbuchpreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. BR Hörspiel Pool – Kubin, Orphée Mécanique (Memento vom 28. Januar 2017 im Internet Archive)
  2. BR Hörspiel Pool – Witzel, Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969
  3. Deutscher Hörbuchpreis 2016: Sophie Rois, Lars Eidinger und Philipp Moog für exzellente Sprecherleistungen geehrt / Sonderpreis für „Die drei ???“ (Memento vom 28. Januar 2016 im Internet Archive), Pressemitteilung deutscher-hoerbuchpreis.de vom 28. Januar 2016
  4. Deutscher Hörbuchpreis für Matschke und Icks. Deutschlandfunk Kultur, 6. Februar 2020, abgerufen am 7. Februar 2020.

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Claudia Baumhöver, Verlagsleiterin "der Hörverlag" mit dem Hörbuchpreis für den besten Interpreten , das beste Hörbuch/Science Fiction und dem HörKules 2014
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Deutscher Hörbuchpreis 2015, Gruppenbild aller Preisträger
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Deutscher Hörbuchpreis 2015; Jörg Pohl Bestes Kinderhörbuch