400-Meter-Hürdenlauf

Ein Damenrennen über 400 Meter Hürden. Die Läuferinnen befinden sich auf der Gegengeraden

Der 400-Meter-Hürdenlauf ist eine olympische Leichtathletikdisziplin, bei der eine Stadionrunde zu laufen ist, auf der in gleichmäßigen Abständen zehn Hürden aufgestellt sind. Jeder Sportler läuft während der gesamten Runde in seiner eigenen Bahn. Der Start erfolgt im Tiefstart von Startblöcken und zum Ausgleich der Kurvenlänge versetzt. Die Hürden sind so aufgestellt, dass sie beim Anstoßen nach vorn umfallen können, was für die Läufer nicht als Fehler gewertet wird.

Die besten Männer erzielen im 400-Meter-Hürdenlauf Zeiten um 47 Sekunden (Weltrekord: 46,78 s), das entspricht 8,51 m/s oder 30,63 km/h. Die besten Frauen erreichen ca. 53 Sekunden (Weltrekord: 52,34 Sekunden), das entspricht 7,54 m/s oder 27,16 km/h. Im Vergleich zum 400-Meter-Lauf benötigen 400-Meter-Hürdenläufer bei den Männern etwa vier Sekunden länger für die Stadionrunde, bei den Frauen etwa fünf Sekunden.

Bei den Olympischen Spielen steht der 400-Meter-Hürdenlauf seit 1900 für Männer und seit 1984 für Frauen im Programm.

Geschichte

Die ersten Aufzeichnungen des 400-Meter-Hürdenlaufs stammen aus dem Jahre 1860. Im englischen Oxford wird von einem Wettbewerb berichtet, der einen Wettlauf über 440 Yards darstellte. Auf diesen 440 Yard, umgerechnet ca. 402 Meter, mussten zwölf massive, über einen Meter hohe, Holz-„Hürden“ überwunden werden, die in gleichmäßigen Abständen auf der Laufstrecke verteilt waren.

Um die Verletzungsgefahr zu mindern, wurden ab 1895 leichtere Konstruktionen eingeführt, die sich umstoßen ließen. Bis 1935 wurden jedoch alle Läufer disqualifiziert, die mehr als drei Hürden umstießen. Rekorde wurden nur anerkannt, wenn alle Hürden stehenblieben.

Im Jahre 1900 wurde die Distanz olympisch. Um den Wettbewerb unter jeweils gleichen Bedingungen durchführen zu können, wurde die Streckenlänge auf 400 Meter, also eine Stadionrunde, genormt und die Anzahl der Hürden auf zehn reduziert. Die offizielle Hürdenhöhe ist seitdem auf 91,44 Zentimeter (3 Fuß) bei den Männern und seit 1974 auf 76,20 Zentimeter (2 Fuß, 6 Zoll) bei den Frauen festgelegt. Die Hürden sind in einem Abstand von 35 Metern aufgestellt, wobei der Anlauf zur ersten Hürde 45 Meter und der Auslauf von der letzten Hürde bis ins Ziel 40 Meter beträgt.

Das erste dokumentierte 400-Meter-Frauenrennen mit Hürden fand 1971 statt.

Der Leichtathletikweltverband (IAAF) führte den Wettbewerb 1974 offiziell als Disziplin ein, wobei es noch bis 1983 dauerte, bis die Strecke zum ersten Mal bei Weltmeisterschaften mit auf dem Zeitplan stand und die erste Weltmeisterin über die 400 Meter Hürden ermittelt wurde.

Meilensteine

  • Männer
    • Erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 55,0 s, Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Charles Bacon, 1908
    • Erster unter 54 Sekunden: 53,8 s, SchwedenSchweden Sten Pettersson, 1925
    • Erster unter 53 Sekunden: 52,6 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Gibson, 1927
    • Erster unter 52 Sekunden: 51,7 s, Irland 1922Irischer Freistaat Bob Tisdall, 1932
    • Erster unter 51 Sekunden: 50,6 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin, 1934
    • Erster unter 50 Sekunden: 49,5 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Davis, 1956
    • Erster unter 49 Sekunden: 48,8 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Geoff Vanderstock, 1968
    • Erster unter 48 Sekunden: 47,82 s, UgandaUganda John Akii-Bua, 1972
    • Erster unter 47 Sekunden: 46,78 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young, 1992
  • Frauen
    • Erster offizieller Weltrekord: 56,51 s, PolenPolen Krystyna Kacperczyk, 1974
    • Erste unter 56 Sekunden: 55,74 s, Sowjetunion 1955Sowjetunion Tatjana Storoschewa, 1977
    • Erste unter 55 Sekunden: 54,89 s, Sowjetunion 1955Sowjetunion Tatjana Selenzowa, 1978
    • Erste unter 54 Sekunden: 53,58 s, SowjetunionSowjetunion Margarita Ponomarjowa, 1984
    • Erste unter 53 Sekunden: 52,94 s, SowjetunionSowjetunion Marina Stepanowa, 1986

Erfolgreichste Sportler

Der erstaunlichste Aufsteiger ist Glenn Davis, der im April 1956 mit mageren 54,4 s sein erstes 400-Meter-Hürdenrennen lief. Zwei Monate später holte er mit 49,5 s den Weltrekord. Im selben Jahr wurde er Olympiasieger, und er schaffte als erster die Wiederholung des Titels (1960).

Geschichte über diese Disziplin bei den Männern schrieb der Amerikaner Edwin Moses. Zwischen 1977 und 1987 gewann er 122 Rennen in Folge und zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1976 und 1984. Der Boykott der USA bei den Spielen 1980 verhinderte seinen Gold-Hattrick. Trotzdem gilt seine Karriere als einzigartig. Er war durchgehend Weltrekordhalter von den Olympischen Spielen 1976 an bis zum Jahre 1992. Am 6. August 1992 musste er seinen Weltrekord von 47,02 s dann an Kevin Young abgeben, der die 400-Meter-Hürden-Distanz in 46,78 s absolvierte.

Schnellster Deutscher über 400 Meter Hürden ist Harald Schmid, der mit 47,48 s Platz 16 der ewigen Weltbestenliste hält. Deutschlands einziger Olympiasieger über die Disziplin wurde 1980 Volker Beck, der vom erwähnten Boykott der USA und anderer Staaten (u. a. BRD) profitierte und die Goldmedaille aus Moskau mit in die DDR nehmen konnte.

Statistik

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

Männer

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1900Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Walter TewksburyFrankreichFrankreich Henri TauzinKanada 1868Kanada George Orton
1904Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Harry HillmanVereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Frank WallerVereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten George Poage
1908Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Charles BaconVereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Harry HillmanVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jimmy Tremeer
1920Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank LoomisVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John NortonVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten August Desch
1924Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan TaylorFinnlandFinnland Erik WilénVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ivan Riley
1928Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David BurghleyVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank CuhelVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor
1932Irland 1922Irischer Freistaat Bob TisdallVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn HardinVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor
1936Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn HardinKanada 1921Kanada John LoaringPhilippinen 1919Philippinen Miguel White
1948Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Roy CochranCeylonSri Lanka Duncan WhiteSchwedenSchweden Rune Larsson
1952Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles MooreSowjetunion 1923Sowjetunion Juri LitujewNeuseelandNeuseeland John Holland
1956Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn DavisVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Eddie SouthernVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Josh Culbreath
1960Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn DavisVereinigte StaatenVereinigte Staaten Clifton CushmanVereinigte StaatenVereinigte Staaten Dick Howard
1964Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rex CawleyVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John CooperItalienItalien Salvatore Morale
1968Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David HemeryDeutschland BRBR Deutschland Gerhard HennigeVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Sherwood
1972UgandaUganda John Akii-BuaVereinigte StaatenVereinigte Staaten Ralph MannVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery
1976Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin MosesVereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael ShineSowjetunion 1955Sowjetunion Jewgeni Gawrilenko
1980Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Volker BeckSowjetunion 1955Sowjetunion Wassyl ArchypenkoVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gary Oakes
1984Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin MosesVereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny HarrisDeutschland BRBR Deutschland Harald Schmid
1988Vereinigte StaatenVereinigte Staaten André PhillipsSenegalSenegal Amadou Dia BaVereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses
1992Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin YoungJamaikaJamaika Winthrop GrahamVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi
1996Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick AdkinsSambiaSambia Samuel MateteVereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Davis
2000Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo TaylorSaudi-ArabienSaudi-Arabien Hadi Soua’an Al-SomailySudafrikaSüdafrika Llewellyn Herbert
2004Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix SánchezJamaikaJamaika Danny McFarlaneFrankreichFrankreich Naman Keita
2008Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo TaylorVereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron ClementVereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson
2012Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix SánchezVereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael TinsleyPuerto RicoPuerto Rico Javier Culson
2016Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron ClementKeniaKenia Boniface Mucheru TumutiTurkeiTürkei Yasmani Copello

Frauen

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1984MarokkoMarokko Nawal El MoutawakelVereinigte StaatenVereinigte Staaten Judi BrownRumänien 1965Rumänien Cristieana Cojocaru
1988AustralienAustralien Debbie Flintoff-KingSowjetunionSowjetunion Tazjana LjadouskajaDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Fiedler
1992Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally GunnellVereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-PatrickVereinigte StaatenVereinigte Staaten Janeene Vickers
1996JamaikaJamaika Deon HemmingsVereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim BattenVereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-Bailey
2000RusslandRussland Irina PriwalowaJamaikaJamaika Deon HemmingsMarokkoMarokko Nezha Bidouane
2004GriechenlandGriechenland Fani ChalkiaRumänienRumänien Ionela Târlea-ManolacheUkraineUkraine Tetjana Tereschtschuk-Antipowa
2008JamaikaJamaika Melaine WalkerVereinigte StaatenVereinigte Staaten Sheena TostaVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tasha Danvers
2012RusslandRussland Natalja AntjuchVereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda DemusTschechienTschechien Zuzana Hejnová
2016Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah MuhammadDanemarkDänemark Sara Slott PetersenVereinigte StaatenVereinigte Staaten Ashley Spencer

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

Männer

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1983Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin MosesDeutschland BRBR Deutschland Harald SchmidSowjetunionSowjetunion Alexander Charlow
1987Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin MosesVereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny HarrisDeutschland BRBR Deutschland Harald Schmid
1991SambiaSambia Samuel MateteJamaikaJamaika Winthrop GrahamVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi
1993Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin YoungSambiaSambia Samuel MateteJamaikaJamaika Winthrop Graham
1995Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick AdkinsSambiaSambia Samuel MateteFrankreichFrankreich Stéphane Diagana
1997FrankreichFrankreich Stéphane DiaganaSudafrikaSüdafrika Llewellyn HerbertVereinigte StaatenVereinigte Staaten Bryan Bronson
1999ItalienItalien Fabrizio MoriFrankreichFrankreich Stéphane DiaganaSchweizSchweiz Marcel Schelbert
2001Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix SánchezItalienItalien Fabrizio MoriJapanJapan Dai Tamesue
2003Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix SánchezVereinigte StaatenVereinigte Staaten Joey WoodyGriechenlandGriechenland Periklis Iakovakis
2005Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn JacksonVereinigte StaatenVereinigte Staaten James CarterJapanJapan Dai Tamesue
2007Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron ClementDominikanische RepublikDominikanische Republik Félix SánchezPolenPolen Marek Plawgo
2009Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron ClementPuerto RicoPuerto Rico Javier CulsonVereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson
2011Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David GreenePuerto RicoPuerto Rico Javier CulsonSudafrikaSüdafrika Louis van Zyl
2013Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Jehue GordonVereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael TinsleySerbienSerbien Emir Bekrić
2015KeniaKenia Nicholas BettRusslandRussland Denis KudrjawzewBahamasBahamas Jeffery Gibson
2017NorwegenNorwegen Karsten WarholmTurkeiTürkei Yasmani CopelloVereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement

Frauen

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1980Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel BroschatDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen NeumannDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Petra Pfaff
1983SowjetunionSowjetunion Jekaterina Fessenko-GrunSowjetunionSowjetunion Ana AmbrazienėDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Ellen Fiedler
1987Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sabine BuschAustralienAustralien Debbie Flintoff-KingDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Cornelia Ullrich
1991SowjetunionSowjetunion Tazjana LjadouskajaVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally GunnellVereinigte StaatenVereinigte Staaten Janeene Vickers
1993Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally GunnellVereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-PatrickRusslandRussland Margarita Ponomarjowa
1995Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim BattenVereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-BaileyJamaikaJamaika Deon Hemmings
1997MarokkoMarokko Nezha BidouaneJamaikaJamaika Deon HemmingsVereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten
1999KubaKuba Daimi PerniaMarokkoMarokko Nezha BidouaneJamaikaJamaika Deon Hemmings
2001MarokkoMarokko Nezha BidouaneRusslandRussland Julija NosowaKubaKuba Daimi Pernia
2003AustralienAustralien Jana PittmanVereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra GloverRusslandRussland Julija Petschonkina
2005RusslandRussland Julija PetschonkinaVereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda DemusVereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Glover
2007AustralienAustralien Jana RawlinsonRusslandRussland Julija PetschonkinaPolenPolen Anna Jesień
2009JamaikaJamaika Melaine WalkerVereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda DemusVereinigte StaatenVereinigte Staaten Josanne Lucas
2011Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda DemusJamaikaJamaika Melaine WalkerRusslandRussland Natalja Nikolajewna Antjuch
2013TschechienTschechien Zuzana HejnováVereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah MuhammadVereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus
2015TschechienTschechien Zuzana HejnováVereinigte StaatenVereinigte Staaten Shamier LittleVereinigte StaatenVereinigte Staaten Cassandra Tate
2017Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kori CarterVereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah MuhammadJamaikaJamaika Ristananna Tracey

Siehe auch

Weltrekordentwicklung

Männer

Anmerkungen:
In Klammern: Elektronisch gestoppte Zeit, der Weltrekord wurde aber mit der handgestoppten Zeit registriert.
y: 440-Yards-Weltrekord (402,34 m), hier genannt, da besser als die 400-Meter-Leistung

Zeit (s)NameDatumOrt
55,0Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Charles Bacon22. Juli 1908London
54 2/5 yVereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Norton26. Juni 1920Pasadena
54,0Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Frank Loomis16. August 1920Antwerpen
53,8SchwedenSchweden Sten Pettersson4. Oktober 1925Paris
52 2/5Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Gibson2. Juli 1927Lincoln
52,0Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Morgan Taylor4. Juli 1928Philadelphia
52,0Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin1. August 1932Los Angeles
51,8Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin30. Juni 1934Milwaukee
50,6Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Hardin26. Juli 1934Stockholm
50,4Sowjetunion 1923Sowjetunion Juri Litujew20. September 1953Budapest
49,5Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Davis29. Juni 1956Los Angeles
49,2Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Glenn Davis6. August 1958Budapest
49,2ItalienItalien Salvatore Morale14. September 1962Belgrad
49,1Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rex Cawley13. September 1964Los Angeles
48,8 (48,94)Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Geoff Vanderstock11. September 1968Echo Summit
48,1 (48,12)Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery15. Oktober 1968Mexiko-Stadt
47,8/47,82UgandaUganda John Akii-Bua2. September 1972München
47,64Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses25. Juli 1976Montreal
47,45Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses11. Juni 1977Westwood
47,13Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses3. Juli 1980Mailand
47,02Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses31. August 1983Koblenz
46,78Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young6. August 1992Barcelona

Frauen

Zeit (s)NameDatumOrt
56,51PolenPolen Krystyna Kacperczyk13. Juli 1974Augsburg
55,74Sowjetunion 1955Sowjetunion Tatjana Storoschewa26. Juni 1977Karl-Marx-Stadt
55,63Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Karin Roßley13. August 1977Helsinki
55,44PolenPolen Krystyna Kacperczyk18. August 1978Berlin
55,31Sowjetunion 1955Sowjetunion Tatjana Selenzowa19. August 1978Podolsk
54,89Sowjetunion 1955Sowjetunion Tatjana Selenzowa2. September 1978Prag
54,78Sowjetunion 1955Sowjetunion Marina Makejewa27. Juli 1979Moskau
54,28Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Karin Roßley17. Mai 1980Jena
54,02SowjetunionSowjetunion Ana Ambrazienė11. Juni 1983Moskau
53,58SowjetunionSowjetunion Margarita Ponomarjowa22. Juni 1984Kiew
53,55Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sabine Busch22. September 1985Berlin
53,32SowjetunionSowjetunion Marina Stepanowa30. August 1986Stuttgart
52,94SowjetunionSowjetunion Marina Stepanowa17. September 1986Taschkent
52,74Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell19. August 1993Stuttgart
52,61Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten11. August 1995Göteborg
52,34RusslandRussland Julija Petschonkina8. August 2003Tula
52,20Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah Muhammad28. Juli 2019Des Moines

Weltbestenliste

Männer

Alle Läufer mit einer Zeit von 48,00 Sekunden oder schneller. A = Zeit unter Höhenbedingungen erzielt. Letzte Veränderung: 20. Juni 2017

  1. 46,78 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young, Barcelona, 6. August 1992
  2. 46,92 s NorwegenNorwegen Karsten Warholm, Zürich, 29. August 2019
  3. 46,98 s KatarKatar Abderrahman Samba, Paris, 30. Juni 2018
  4. 46,98 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rai Benjamin, Zürich, 29. August 2019
  5. 47,02 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses, Koblenz, 31. August 1983
  6. 47,03 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bryan Bronson, New Orleans, 21. Juni 1998
  7. 47,10 s SambiaSambia Samuel Matete, Zürich, 7. August 1991
  8. 47,19 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Phillips, Seoul, 25. September 1988
  9. 47,23 s SenegalSenegal Amadou Dia Ba, Seoul, 25. September 1988
  10. 47,24 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement, Carson, 26. Juni 2005
  11. 47,25 s Dominikanische RepublikDominikanische Republik Félix Sánchez, Paris, 29. August 2003
  12. 47,25 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor, Peking, 18. August 2008
  13. 47,30 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bershawn Jackson, Helsinki, 9. August 2005
  14. 47,37 s FrankreichFrankreich Stéphane Diagana, Lausanne, 5. Juli 1995
  15. 47,38 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Harris, Lausanne, 10. Juli 1991
  16. 47,43 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Carter, Helsinki, 9. August 2005
  17. 47,48 s Deutschland BRBR Deutschland Harald Schmid, Athen, 8. September 1982 (Deutscher Rekord)
  18. 47,53 s Saudi-ArabienSaudi-Arabien Hadi Soua'an Al-Somaily, Sydney, 27. September 2000
  19. 47,54 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins, Lausanne, 5. Juli 1995
  20. 47,54 s ItalienItalien Fabrizio Mori, Edmonton, 10. August 2001
  21. 47,54 s Jungferninseln BritischeBritische Jungferninseln Kyron McMaster, Paris, 30. Juni 2018
  22. 47,60 s JamaikaJamaika Winthrop Graham, Zürich, 4. August 1993
  23. 47,63 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Johnny Dutch, Des Moines, 26. Juni 2010
  24. 47,66 s A SudafrikaSüdafrika L. J. van Zyl, Pretoria, 25. Februar 2011
  25. 47,67 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bennie Brazell, Sacramento, 11. Juni 2004
  26. 47,69 s Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Jehue Gordon, Moskau, 15. August 2013
  27. 47,70 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Tinsley, Moskau, 15. August 2013
  28. 47,72 s Puerto RicoPuerto Rico Javier Culson, Ponce, 8. Mai 2010
  29. 47,75 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Patrick, Indianapolis, 17. Juli 1988
  30. 47,78 s KeniaKenia Boniface Mucheru Tumuti, Rio de Janeiro, 18. August 2016
  31. 47,79 s KeniaKenia Nicholas Bett, Peking, 25. August 2015
  32. 47,81 s SudafrikaSüdafrika Llewellyn Herbert, Sydney, 27. September 2000
  33. 47,81 s TurkeiTürkei Yasmani Copello, Berlin, 9. August 2018
  34. 47,82 s UgandaUganda John Akii-Bua, München, 2. September 1972
  35. 47,82 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kriss Akabusi, Barcelona, 6. August 1992
  36. 47,82 s GriechenlandGriechenland Periklis Iakovakis, Osaka, 6. Mai 2006
  37. 47,84 s PanamaPanama Bayano Kamani, Helsinki, 7. August 2005
  38. 47,84 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Greene, Saint-Denis, 6. Juli 2012
  39. 47,89 s JapanJapan Dai Tamesue, Edmonton, 10. August 2001
  40. 47,91 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Davis, Atlanta, 31. Juli 1996
  41. 47,92 s SowjetunionSowjetunion Aleksandr Wasiljew, Moskau, 17. August 1985
  42. 47,93 s JapanJapan Kenji Narisako, Osaka, 6. Mai 2006
  43. 47,93 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeshua Anderson, Eugene, 26. Juni 2011
  44. 47,93 s KubaKuba Omar Cisneros, Moskau, 13. August 2013
  45. 47,94 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Thomas, Rom, 30. Juni 2000
  46. 47,97 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maurice Mitchell, Zürich, 14. August 1996
  47. 47,97 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joey Woody, New Orleans, 21. Juni 1998
  48. 47,97 s IrlandIrland Thomas Barr, Rio de Janeiro, 18. August 2016
  49. 47,98 s SchwedenSchweden Sven Nylander, Atlanta, 1. August 1996
  50. 48,00 s JamaikaJamaika Danny McFarlane, Athen, 24. August 2004
  • Österreichischer Rekord: Thomas Futterknecht – 49,33 s am 30. August 1985 in Kōbe
  • Schweizer Rekord: Marcel Schelbert – 48,13 s am 27. August 1999 in Sevilla

Frauen

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 53,86 s oder schneller. A = Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 29. Juli 2019

  1. 52,20 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah Muhammad, Des Moines, 28. Juli 2019
  2. 52,34 s RusslandRussland Julija Petschonkina, Tula, 8. August 2003
  3. 52,42 s JamaikaJamaika Melaine Walker, Berlin, 20. August 2009
  4. 52,47 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus, Daegu, 1. September 2011
  5. 52,61 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kim Batten, Göteborg, 11. August 1995
  6. 52,62 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tonja Buford-Bailey, Göteborg, 11. August 1995
  7. 52,70 s RusslandRussland Natalja Antjuch, London, 8. August 2012
  8. 52,74 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell, Stuttgart, 19. August 1993
  9. 52,75 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shamier Little, Sacramento, 25. Juni 2017
  10. 52,75 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sydney McLaughlin, Knoxville, 13. Mai 2018
  11. 52,77 s GriechenlandGriechenland Fani Chalkia, Athen, 22. August 2004
  12. 52,79 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sandra Farmer-Patrick, Stuttgart, 19. August 1993
  13. 52,79 s JamaikaJamaika Kaliese Spencer, London, 5. August 2011
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  16. 52,89 s KubaKuba Daimí Pernía, Sevilla, 25. August 1999
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  21. 53,02 s RusslandRussland Irina Priwalowa, Sydney, 27. September 2000
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Siehe auch

Quellen

Auf dieser Seite verwendete Medien

Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg
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this is the flag of the Soviet Union in 1936. It was later replaced by File:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg.
Flag of the United States (1912-1959).svg
US Flag with 48 stars. In use for 47 years from July 4, 1912, to July 3, 1959.
Olympic rings.svg
Olympic Rings without "rims" (gaps between the rings), As used, eg. in the logos of the 2008 and 2016 Olympics. The colour scheme applied here pertains to the 2016 Olympics in Rio de Janeiro.
Flag of the United Kingdom.svg
Union Jack, Flagge des Vereinigten Königreichs
Flag of Romania (1965-1989).svg

Flag of Romania, (21 August 1965 - 22 December 1989/officialy 27 December 1989).

Flag of Romania (1965-1989) (construction).png

Construction sheet of the Flag of Romania as depicted in Decree nr. 972 from 5 November 1968.

  • l = 2/3 × L
  • C = 1/3 × L
  • S = 2/5 × l
Flag of Ireland.svg
Man sagt, dass der grüne Teil die Mehrheit der katholischen Einwohner des Landes repräsentiert, der orange Teil die Minderheit der protestantischen, und die weiße Mitte den Frieden und die Harmonie zwischen beiden.
Flag of Senegal.svg
Flagge von Senegal
Flag of the United States (1908-1912).svg

US Flag with 46 stars. In use 4 July 1908–3 July 1912. Created by jacobolus using Adobe Illustrator, and released into the public domain.

Other version: Image:US 46 Star Flag.svg
Flag of the United States (1896-1908).svg
US Flag with 45 stars. In use 4 July 1896–3 July 1908. Created by jacobolus using Adobe Illustrator, and released into the public domain. This flag was used during the Spanish-American War.
Flag of Finland.svg
Flagge Finnlands
Flag of South Africa (1928–1994).svg
Flag of South Africa, also known as the Oranje-Blanje-Blou, used from until
Flag of Ceylon (1951–1972).svg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz:
Flag of the British Virgin Islands.svg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC0
Canadian Red Ensign (1921-1957).svg
The Canadian Red Ensign used between 1921 and 1957.

This image has compared for accuracy (mainly colors) using an image from World Statesmen. The only change is making the maple leaves green from red. This image has compared for accuracy (mainly colors) using an image from World Statesmen. The most recent version of this image has changed the harp into one with a female figure; see [http://flagspot.net/flags/ca-1921.html FOTW
Naisten 400 m aidat.jpg
Women's 400 m hurdles at GE Money Grand Prix in Helsinki, Finland.
Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg
(c) I, Cmapm, CC-BY-SA-3.0
The flag of the Soviet Union (1955-1991) using a darker shade of red.
Schematic of the flag as adopted in 1955.
Flag of Jamaica.svg
Flag of Jamaica. “The sunshine, the land is green, and the people are strong and bold” is the symbolism of the colours of the flag. GOLD represents the natural wealth and beauty of sunlight; GREEN represents hope and agricultural resources; BLACK represents the strength and creativity of the people. The original symbolism, however, was "Hardships there are, but the land is green, and the sun shineth", where BLACK represented the hardships being faced.