Die eigene Firma vor Einbrüchen schützen


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Einbrecher konzentrieren sich im Rahmen ihrer kriminellen Machenschaften längst nicht nur auf private Haushalte – Firmen stellen ebenfalls ein beliebtes Ziel für sie dar. Aus diesem Grund sollte der Einbruchsschutz in Unternehmen keinesfalls vernachlässigt werden.

Unabhängig davon, ob es sich um eine Produktionshalle, ein Ladenlokal oder ein Dienstleistungsunternehmen handelt: Hinsichtlich des Schutzes vor Diebstählen und Einbrüchen müssen Betriebe ebenfalls entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Oft sind jedoch Zeitgründe ausschlaggebend dafür, dass mit dem Thema des Einbruchschutzes eher leichtfertig umgegangen wird.

Besonders in Unternehmen kann ein Einbruch oder ein Diebstahl jedoch weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Firmen sollten deshalb unbedingt Maßnahmen ergreifen, um einen solchen Vorfall zu verhindern. Möglich ist dies beispielsweise durch die Anbringung von Splitterschutzfolie. Welche weiteren Tipps in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten, zeigt der folgende Beitrag.

Strukturiertes Sicherheitskonzept erstellen

In Deutschland besteht für Unternehmen keine gesetzliche Pflicht, Maßnahmen zur Einbruchs- und Diebstahlsicherheit zu ergreifen. Dennoch sollte es in ihrem eigenen Interesse liegen, eine umfassende Absicherung ihres Betriebs vorzunehmen.

Nicht zu verzichten ist dabei im ersten Schritt auf die Erstellung eines strukturierten Sicherheitskonzeptes. Es stehen dabei unterschiedliche Stellen zur Verfügung, welche Informationen zu geeigneten Sicherheitsvorkehrungen liefern.

Eine gute Orientierung liefern etwa die Bestimmungen der Schadenverhütung der Vds, dem größten Institut für Unternehmenssicherheit in Europa. Doch auch Beratungsstellen der Polizei können über einen idealen Einbruchsschutz für Unternehmen umfassend informieren.

Regelmäßige Durchführung von Audits

Um sicherzustellen, dass sich die Unternehmenssicherheit stets auf einem aktuellen Stand befindet, ist es sinnvoll, in regelmäßigen Abständen entsprechende Audits durchzuführen. Im Zuge dieser ist es möglich, eventuelle Sicherheitslücken zu identifizieren – sowohl solche, die den Standort, als auch die Mitarbeiter und den Betrieb betreffen.

Die Audit-Ergebnisse bilden dann die Grundlage dafür, ein umfassendes Sicherheitskonzept zu erstellen, welches den individuellen Schwachstellen der Firma Beachtung schenkt und diese so weit wie möglich eliminiert. Die Audits sollten idealerweise jährlich durchgeführt werden, um zu verhindern, dass sich das Sicherheitskonzept an einem bestimmten Zeitpunkt als veraltet zeigt.

Etablierung von mechanischen Einbruchsschutzvorkehrungen

Mit großer Wahrscheinlichkeit lassen die Einbrecher von ihrem Vorhaben ab, wenn diese nicht möglichst schnell in ein Unternehmen eindringen können. Es lohnt sich daher, entsprechende Hürden zu etablieren, welche die Kriminellen abschrecken.

Unternehmen, die sich im Erdgeschoss befinden, sollten vor allem ihre Fenster in den Fokus rücken – diese können professionelle Einbrecher nämlich oft im Handumdrehen aufhebeln, vor allem, wenn es sich um ältere Modelle handelt. Zu empfehlen sind aus diesem Grund Fenster, welche die Widerstandsklasse 2 aufweisen. Daneben schlagen die Einbrecher große Schaufenster häufig in einem Bruchteil von Sekunden ein. Schutz bieten in diesem Zusammenhang verschließbare Gitter und Rollläden sowie auch angriffshemmende Verglasungen.

Die Türen entsprechen im Idealfall ebenfalls der Widerstandsklasse 2, um es den Einbrechern möglichst schwer zu machen. Als nützlich zeigen sich außerdem Türspaltsperren. Diese erlauben, die Tür nur ein wenig zu öffnen, um mit Fremden zu sprechen.

Sollte sich auf dem Unternehmensgelände ein elektronisches Tor befinden, ist es wichtig, dass eine Öffnung von diesem ausschließlich von innen möglich ist. Mechanische Absicherungen sind dann auf der Innenseite anzubringen, um eine unbefugte Betätigung des Tores zu verhindern.

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