Das-Rudern-als-Sport

Wenn wir tief in die Vergangenheit reisen, lassen sich Anfänge des Ruderns bis tausende von Jahren in die Vergangenheit zurückverfolgen. Seit ihren Anfängen und den ersten Schritten auf der Welt benötigen Menschen materielle Hilfen, um sich auf dem Wasser bewegen zu können. Der älteste Fund eines Ruders wurde von Forschern auf dem Moorboden entdeckt. Es lag in einem Ort am Boden des Duvensee in Holstein , und stammte aus der Steinzeit. Das Rudern selbst wurde vorrangig für den Transport genutzt. Die langsame Bewegungen brachten Nahrungsmittel sicher mit einem kleinen Boot zu ihrem Ziel. Die ersten Ruderkämpfe mit der Thematik des Sports wurden um 1500 v. Chr. auf ägyptischem Boden bekannt. Seit den Jahren 1315 begannen die ersten Wettkämpfe in Venedig. Der feste Programmablauf der Gondolieri nannte sich Regatta. Aus diesem Grund heißen Wettkämpfe des Ruderns auch noch heute so.

Der Sport des Ruderns

Das Rudern selbst hat mit dem Element des Wassers zu tun. Hier wird ein Wasserfahrzeug unter der Zuhilfe von Skulls und Riemen in die vordere Richtung bewegt wird. Den Sport des Ruderns führten bereits die alten Griechen aus: Später wanderte der Sport zu Indianern nach Nordamerika, sowie nach Poynesien. Bereits im Mittelalter wurden Bootswettfahrten in Italien durchgeführt.

Die heutige Zeit des Ruderns und der Sport

Die heutigen Rennbote bestehen aus einer weiten Tragweite von technischen Neuerungen. Sie punkten durch leichte und helle Materialien. Die Ruderboote sind schmal gebaut, und besitzen eine Außenhaut mit glatter Eigenschaft. Zu der Ausstattung der Boote gehören heute Kielflossen, Rollsitze als auch diverse Ausleger.
Bei den modernen Rennboten sind Skullboote, als auch Riemenboote zu unterscheiden. Bei den Modellen der Riemenboote sitzt jeder Sportler an einer Ruderstange, und führt den so genannten Riemen. Jeder Mitfahrer ist in dem Sinne des Sportes der Kapitän, und hält das Ruder in den Händen.   Beim Rudern werden verschiedene Muskeln trainiert, weshalb der Sport als Krafttraining angesehen ist. Er ist für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. Folgende Muskeln werden beim Rudern trainiert: Armmuskeln, Rückenmuskulatur, Gesäßmuskulatur, Beinmuskulatur und Schultermuskulatur. Wird der Sport regelmäßig durchgeführt, ist es möglich, gelenkschonend zu trainieren.
Der Sport gehört zu einem der Besten, der gleichzeitig mehrere Körperregionen trainieren kann. Hierzu gehören die komplette Rumpfmuskulatur, der Bauch, sowie der obere und untere Rücken. Nicht umsonst sind Rudergeräte mit Luftwiderstand unter Hobby Sportlern sehr beliebt.   Ruderwettbewerbe wurden erst im Jahr 1900 zu einer olympischen Sportart. Im Jahr 1896 wurde aus Witterungsgründen ein Wettbewerb verschoben, weshalb sich diese Anerkennung zeitlich verzögert hat. Die Distanz der Ruderstrecken an sich variierten oftmals sehr stark. In der heutigen Zeit zeigt sich eine Distanz in einer Zahl von 2000 als Normalfall. In den modernen paralympischen Spielen ist es zur Normalität geworden, dass dort vier Wettkämpfe durchgeführt werden. Die olympischen Spiele punkten mit 14 Wettbewerbe in einem Jahr. Es gibt unterschiedliche Klassen der Wettkämpfe, die beim Rudern anerkannt sind. Hier starten die Klassen:
  • Einer ohne Steuermann
  • Zweier ohne Steuermann
  • Doppelzweier
  • Vierer ohne einen Steuermann
  • Achter mit einem Steuermann
  • Doppelboote

Wenn das Wetter den Spielen einen Strich durch die Rechnung macht, gibt es keine Bewertung. Da die Natur immer unberechenbar ist, und die Sportler keine Schuld tragen, muss entschieden werden, ob man bei Strömungen und schlechter Witterung nicht lieber ein Spiel absagen sollte, als die Sportler unnötig zu gefährden.   Im Sport des Ruderns existieren eine weite Reihe von Weltmeisterschaften: Beim Rudern gibt es europäische, nationale und normale Weltmeisterschaften. In Deutschland ist die nationale Meisterschaft entscheidend, wenn es an die Besetzung der Nationalmeisterschaft geht. Der bekannteste Ruderer ist Herr Volker Kluge: Er gewann die letzten olympischen Sommerspiele.