Liste der Naturschutzgebiete im Schwarzwald-Baar-Kreis

Im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es 26 Naturschutzgebiete[1]. Für die Ausweisung von Naturschutzgebieten ist das Regierungspräsidium Freiburg zuständig. Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[2] stehen 2.085,39 Hektar der Landkreisfläche unter Naturschutz, das sind 2,03 Prozent.

NameBildKennung

EinzelheitenPositionFläche
Hektar
Datum
Hondinger Zisiberg Commons-logo.svgFlora am Hondinger Zisiberg.JPG3.002
WDPA: 81931


Blumberg
Lebensraum einer für magere Kalktriften in der montanen Stufe der Baar typischen Flora und Fauna.
1,91983-12-01
Unterhölzer Wald Commons-logo.svgUnterhölzerwald.jpg3.019
WDPA: 82757


Bad Dürrheim, Donaueschingen, Geisingen
Ehemaliger Wildpark auf der Baar, im Bereich des Braunen Jura mit 300- bis 400-jährigen Eichen; im Südwesten Flachmoor (Birkenried) mit reicher Flora; Unterhölzer Weiher mit Röhricht aus Schilf und Rohrkolben; Brutgebiet zahlreicher Wasservögel und Rastplatz für Zugvögel.
633,91969-07-25



Schwenninger Moos Commons-logo.svgSchwenninger Moos (1).jpg3.028
WDPA: 82575


Bad Dürrheim, Villingen-Schwenningen
Moor auf der Europäischen Wasserscheide zwischen Donau und Rhein auf der Baar über Letten des Gipskeupers mit Neckarquelle. Das einstige Hochmoor ist durch jahrhundertelangen Torfabbau zerstört worden. Das neu entstandene Landschaftsbild mit den verheideten Flächen im Wechsel mit Birken-Moorwald und Grauweiden-Gebüsch ist als Erholungsgebiet für die Stadt Schwenningen auch heute noch wertvoll.
97,41985-03-15
Deggenreuschen - Rauschachen Commons-logo.svg
Deggenreuschen-8381.jpg
(c) Dietrich Krieger, CC BY-SA 3.0
3.035
WDPA: 81508


Hüfingen
Waldgebiet auf der Muschelkalkhochfläche der Baar (stellenweise auf Lettenkeuper); von Fichte beherrschter Fichten-Tannenwald, ehemals mit Buche durchsetzt, mit interessanter Flora.
124,91941-04-07
Günterfelsen und Umgebung Commons-logo.svgNSG 3.052 BaWü 1.jpg3.052
WDPA: 81786


Furtwangen im Schwarzwald
Flachgeneigter Höhenrücken (1131 m) im Schwarzwald mit erratischen Blöcken
1,71956-06-19
Palmenbuck Commons-logo.svgBW3.054
WDPA: 82301


Bräunlingen
Raine und Wiesengelände auf einem Höhenrücken (728 m) am Rande des Breg-Tales auf der Baar (Oberer Muschelkalk); Halbtrockenrasen.
0,31958-08-19
Blindensee Commons-logo.svgBlindensee.jpg3.056
WDPA: 81421


Schönwald im Schwarzwald
Hochmoor im Granitgestein-Gebiet des Schwarzwaldes (ca. 1000 m) mit Bergkiefern, Schlenken und Bulten; im Südwesten der Blindensee (ca. 50 m Durchmesser) mit Schwingrasen; am Rand Binsen-Nassweiden.
28,51960-03-02
Betzenbühl Commons-logo.svgBW3.075
WDPA: 81389


Donaueschingen
Halbtrockenrasen mit reicher Flora. An den Rändern Rosen-Hasel-Gebüsch.
2,01969-08-08
Wutachflühen Commons-logo.svgWutachfluehen VonBlumeggerFluehen III.JPG3.107
WDPA: 82952


Blumberg, Stühlingen
Der als Wutachflühen bezeichnete Teil des Wutachtales zwischen dem Lettergraben im Norden und dem Weilergrabenbach im Süden; Naturraum von besonderer Eigenart und Schönheit mit erdgeschichtlich bedeutsamem Naturaufschluß des Muschelkalks und Lebensraum artenreicher Gesellschaften seltener, zum Teil vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten.
374,21979-09-27
Tannhörnle Commons-logo.svgNaturschutzgebiet Tannhörnle.JPG3.121
WDPA: 82687


Villingen-Schwenningen
Erhaltung der ehemaligen Huteweide als Lebensraum für zahlreiche, zum Teil vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten; als naturhafter Landschaftsteil von besonderer Eigenart und Schönheit und als Gebiet von hervorragender Bedeutung für die Wissenschaft.
23,21982-09-17
Zollhausried Commons-logo.svgNSG 3.151 BaWü 2.jpg3.151
WDPA: 166427


Blumberg
Flach- und Übergangsmoorbereiche, Streuwiesen und Hochstaudenfluren mit zahlreichen z. T. vom Rückgang oder Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten.
76,41985-10-31
Briglirain Commons-logo.svgBW3.153
WDPA: 162564


Furtwangen im Schwarzwald, Schönwald im Schwarzwald
Relativ ungestörter Moorkomplex aus Hang-, Nieder-, Übergangs- und Hochmoorbereichen; Lebensraum von stark zurückgehenden Pflanzengesellschaften und in ihrer Existenz bedrohten Pflanzenarten.
26,01985-12-03
Plattenmoos Commons-logo.svg
Plattenmoos-4268.jpg
(c) User:DKrieger, CC BY-SA 4.0
3.158
WDPA: 165008


Villingen-Schwenningen, Brigachtal
Vielfältig gegliedertes Feuchtgebiet; teilabgetorftes ehemaliges Hochmoor mit großer Biotopvielfalt, die u. a. Hoch- und Übergangsmoorflächen mit Moorwäldern und Bruchwaldgebüschen, Nass- und Feuchtwiesen enthält.
55,71986-06-26
Elzhof Commons-logo.svgBW3.172
WDPA: 162937


Schönwald im Schwarzwald
Abschnitt des Schwarzenbachtales mit Hoch-, Übergangs- und Flachmooren, Magerrasen, artenreiche Wirtschaftswiesen mit einer Vielzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten.
28,61990-04-30
Billibuck Commons-logo.svgNaturschutzgebiet Billibuck.jpg3.195
WDPA: 162416


Blumberg
Ein dem Albtrauf vorgelagerter Zeugenberg von besonderer Eigenart und Schönheit; reich strukturierter Landschaftsteil mit blumenbunten Magerrasen, Brachen, Gebüschen und Baumgruppen; Lebensraum einer Vielzahl seltener und geschützter wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten.
11,01993-11-15
Grüninger Ried Commons-logo.svgGrueninger Ried.jpg3.199
WDPA: 163404


Donaueschingen, Brigachtal
Vielfältiges, strukturreiches Mosaik aus unterschiedlichen Feuchtwiesentypen, Brachen, Großseggenrieden und Röhrichten; durch Wiederbewirtschaftung brachgefallener Bereiche sollen Teile des Gebietes aufgewertet werden.
10,81994-02-01
Mühlhauser Halde Commons-logo.svg
Mühlhausen (VS)-9878.jpg
(c) Dietrich Krieger, CC BY-SA 4.0
3.204
WDPA: 164726


Villingen-Schwenningen
Vom Menschen geprägtes, reich strukturiertes Gebiet mit Wacholderheiden, Magerrasen, Feldgehölzen, Baumgruppen, Quellaustritten mit kleinen Kalkflachmooren, Fettwiesen, bachbegleitenden Hochstaudenfluren und Gehölzen sowie Flachwasserteichen; Lebensraum für eine Vielzahl seltener und geschützter Tier- und Pflanzenarten.
51,81995-03-07
Weiherbachtal Commons-logo.svgBW3.219
WDPA: 166206


Donaueschingen
Talniederung mit großflächigen Feuchtwiesen unterschiedlicher Ausprägung (z. T. brachliegend) und einem Weiher mit umgebendem Großseggenried. Vielfältig strukturiertes Mosaik von Biotopen, wie unterschiedlichen Feuchtwiesentypen, Brachestadien, Großseggenrieden, Röhrichten, einzelnen Gehölzen und Gewässern; Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für gefährdete Vogelarten, großflächiges Vorkommen von Trollblumen-Bachkratzdistelwiesen mit charakteristischer Tier- und Pflanzenwelt.
39,01996-02-09
Laubeck-Rensberg Commons-logo.svgBW3.224
WDPA: 164386


Schonach im Schwarzwald
Durch Moore und ausgedehnte Nadelwälder gekennzeichneter Höhenrücken östlich des oberen Elztales. Struktur- und artenreiches Mosaik aus unterschiedlichen Wäldern, MoorenWiesen, Weiden und anderen Lebensräumen; verkehrs- und siedlungsarmer, relativ wenig gestörter Bereich.
232,91996-05-17
Birken-Mittelmeß Commons-logo.svg2014-11-10 NSG Birken-Mittelmeß.jpg3.230
WDPA: 162427


Bad Dürrheim, Donaueschingen
Überregional bedeutendes, Ausgedehntes Riedgebiet. Mosaik aus Mooren, Großseggenrieden, Röhrichten, Feuchtwiesen, Magerrasen, Hochstaudenfluren und Gehölzen; Lebensraum zahlreicher seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten; Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für gefährdete Vogelarten.
170,91996-12-17
Rohrhardsberg-Obere Elz Commons-logo.svgRohrhardsberg-Elztal.jpg3.245
WDPA: 165209


Elzach, Simonswald, Furtwangen im Schwarzwald, Schönwald im Schwarzwald, Schonach im Schwarzwald
Rohrhardsberg-Massiv mit hochmontanen, mit dem Hochschwarzwald vergleichbaren Lebensgemeinschaften und Oberes Elztal mit Mooren und artenreichen Wiesen. Lebensraum für eine Vielzahl gefährdeter, zum Teil vom Aussterben bedrobter Tier- und Pflanzenarten. Subalpiner Vorposten im Mittleren Schwarzwald mit der entsprechenden Flora und Fauna. Verkehrs- und siedlungsarmer, relativ wenig gestörter Bereich.
558,11997-12-18
Schlossberg-Hauberg Commons-logo.svgSchlossberg-Hauberg 3.254.jpg3.254
WDPA: 165421


Hornberg, Triberg im Schwarzwald
Steile Berghänge mit Felsen, Block(schutt)halden und weitgehend naturnahen Wäldern; Zeugnis historischer Waldbewirtschaftungsformen (Niederwälder und Eichenschälwälder).
107,02000-01-20
Gifitzenmoos Commons-logo.svgNaturschutzgebiet Gifitzenmoos.jpg3.261
WDPA: 318439


Mönchweiler
Strukturreiches Feuchtgebiet mit Nasswiesen, Gehölzen, Kleingewässern u. a.; Lebensraum zahlreicher seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
7,22001-11-09
Albtrauf Baar Commons-logo.svgNaturschutzgebiet Albtrauf Baar.jpg3.280
WDPA: 555514011


Bad Dürrheim, Geisingen, Immendingen
Reich strukturiertes Mosaik aus naturnahen und kulturbetonten Flächen, mit hervorragend ausgebildeten Magerrasen, Waldsäumen, Gebüschen, natürlich waldfreien Rutschhalden, naturnahen Laubwäldern und lichten, artenreichen Nadelwäldern unterschiedlicher Ausprägung
365,62010-05-27
Mönchsee-Weiherwiesen Commons-logo.svgNSG 3.282 BaWü 1.jpg3.282
WDPA: 555552565


Mönchweiler, Villingen-Schwenningen
Arten- und strukturreiches Mosaik aus Wiesen (insb. Feucht- und Nasswiesen), Großseggenrieden, Röhrichten, Magerrasen, Hochstaudenfluren, Gewässern u. a.; Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für gefährdete Vogelarten
34,72012-03-26
Legende für Naturschutzgebiet

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt (Gebietsart und Stadt- bzw. Landkreis auswählen)
  2. Schutzgebietsstatistik der LUBW

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiete im Schwarzwald-Baar-Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Naturschutzgebietsschild in Westdeutschland, immer noch weit verbreitet und weiterhin offiziell in Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern
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Naturschutzgebiet Tannhörnle, Blickrichtung Norden. Das Tannhörnle ist ein Naturschutzgebiet ein 24 ha großes Naturschutzgebiet. Es steht seit 1984 unter Schutz und entstand durch Huteweide.
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Zollhausried bei Blumberg, Blick über die Verlandungszone, Blickrichtung Nordwest
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Mönchsee bei Mönchweiler, Blick über die Seefläche, Blickrichtung Nordwest
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Wanderweg durch das NSG Albtrauf Baar südlich von Geisingen-Gutmadingen.
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Naturschutzgebiet Mühlhauser Halde, Nr. 3.204, Mühlhausen bei Schwenningen, Villingen-Schwenningen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden Württemberg, Deutschland
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Typische Flora im Naturschutzgebiet Hondinger Zisiberg, Baden-Württemberg, Deutschland. Im Hintergrund das Dorf Hondingen.
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View from Rohrhardsberg down the upper Elz valley with Schänzlehof, Black Forest, Germany
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Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von rund 11,2 ha und erfaßt einen Teilbereich des westlich der Ortschaft Riedböhringen gelegenen Zeugenbergs »Billibuck«.