Liste der Gerechten unter den Völkern aus der Schweiz

Der Garten der Gerechten unter den Völkern

Die Liste der Gerechten unter den Völkern aus der Schweiz enthält Schweizer und Schweizerinnen, die für die Rettung von Juden während der Zeit des Nationalsozialismus von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt wurden. Seit 2007 erfolgten weitere Ehrungen.

Hintergrund

Seit 1953 werden durch den Staat Israel Menschen als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet, die zwischen 1933 und 1945 große persönliche Risiken in Kauf nahmen und dabei ihr Leben in Gefahr brachten, um von der Deportation in Arbeits- oder Vernichtungslager bedrohte Juden zu schützen. In Yad Vashem wird im Garten der Gerechten unter den Völkern für jede Person eine Plakette angebracht, für die frühen Geehrten wurde zudem in der Allee der Gerechten unter den Völkern jeweils ein Baum gepflanzt, dies ist inzwischen jedoch aufgrund Platzmangels selten geworden.

Zum 1. Januar 2020 betrug die Zahl der Gerechten insgesamt 27.712, darunter befinden sich 49 Schweizer.[1] Anderen Quellen zufolge umfasste die Liste der Schweizer Gerechten bereits 2007 mehr als 60 Personen.[2] Weitere Ehrungen erfolgten ab 2007.

Aufgrund der großen Anzahl an Personen ist die Gesamtliste nach Nationalitäten aufgeteilt. Zu anderen Nationen siehe Liste der Gerechten unter den Völkern.

Liste

NameGeborenGestorbenOrtGrund der EhrungJahr
Georges AllenbachBesanconGeorges Allenbach und seine Frau Juliette Allenbach waren Protestanten schweizerischer Herkunft, die während der Besatzung in Besançon unweit der Schweizer Grenze lebten. Das Ehepaar, das selbst vier jugendliche Kinder hatte, nahm im Oktober 1943 zunächst die jüngste Tochter der jüdischen Familie Farhi aus Paris, Francoise Farhi, bei sich auf und etwas später ihren zweijährigen Bruder Daniel Farhi.[3][4]1989
Werner Theodore (Bill) Barazetti [5]1914 Aarau2000PragOrganisierte 1939 in Prag, gemeinsam mit Nicholas Winton, den Transport von mehr als 660 Kindern nach Großbritannien.[6]1993
Emile Barras[7]1921 Avry-devant-Pont1996Viry, Haute-SavoieFranzösisch-schweizerischer Doppelbürger. Er half alliierten Militärangehörigen und jüdischen Kindern über die Grenze von Savoyen in die Schweiz. Mitarbeiter von Marianne Cohn, die gefoltert und ermordet wurde.[8]1995
Louis-Maxime Beetschen18981958Douvaine, Haute-SavoieDer Landwirt nahm vorübergehend mehrere jüdische Familien vor ihrer Passage in die Schweiz und ein jüdisches Mädchen auf.[9][4]1987
Léontine Beetschen-Bullat18981991Douvaine, Haute-SavoieZusammen mit ihrem Mann nahm sie mehrere jüdische Verfolgte auf.[9][4]1987
Schwester Jeanne Berchmans (Marie Meienhofer)1897 Bremgarten AGThonon-les-Bains, Haute-SavoieEintritt in die Herz-Jesu Ordensgemeinschaft (1924); versteckte bis zum Ende des Krieges drei Juden aus Wien im Kloster der Gemeinschaft in Thonon-les-Bains.[10]1991
August Bohny7. Juli 191918. Aug. 2016Le Chambon-sur-LignonEr war Mitbegründer und Leiter der Häuser Abric, Faidoli, Atelier Cévenol und Ferme Ecole in Le Chambon-sur-Lignon, wo er mit Pfarrer André Trocmé und einheimischen Flüchtlingshelfern zahlreiche Kinder vor Razzien und Deportationen retten half.[11]1990
Friedel Bohny-Reiter20. Mai 191218. Dez. 2001Camp de Rivesaltes/Le Chambon-sur-LignonSie arbeitete mit ihrem Mann August Bohny für das Kinderheim Le Chambon-sur-Lignon, arbeitete mit Emma Ott, Elsa Lüthi-Ruth und Elisabeth Eidenbenz von der Maternité suisse d’Elne zusammen und konnte zahlreiche Internierte vor der Deportation in das KZ Auschwitz-Birkenau retten.[12]1990
Friedrich Born10. Juni 1903 Langenthal14. Jan. 1963BudapestAls Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Budapest richtete er Krankenhäuser, Kinder- und Waisenheime sowie Volksküchen für die ungarischen Juden ein; in diesen Schutzhäusern und durch Borns Einsatz entgingen tausende Juden der Deportation.[13]1987
Charles-Jean Bovet22. Juli 1900 Villaz-Saint-Pierre20. März 1952 DijonArchamps, Haute-SavoieKatholischer Priester. Versteckte mindestens einen jüdischen Verfolgten im Pfarrhaus, bis zur Flucht in die Schweiz.[14]1989
Ernest Brouze[7]NovelDas französische Ehepaar Ernest Bronze und Germaine Brouze, das in Novel in unmittelbarer Nähe der Schweizer Grenze lebte, ermöglichte ungefähr fünfzig jüdischen Flüchtlingen den illegalen Transfer aus der Schweiz nach Frankreich.[15]1997
Germaine Brouze[7]NovelDas französische Ehepaar Ernest Bronze und Germaine Brouze, das in Novel in unmittelbarer Nähe der Schweizer Grenze lebte, ermöglichte ungefähr fünfzig jüdischen Flüchtlingen den illegalen Transfer aus der Schweiz nach Frankreich.[15]1997
Eduard Benedikt Brunschweiler19101987PannonhalmaEduard Benedikt Brunschweiler, ein Schweizer Geschäftsmann, der seit 1935 in Budapest tätig war, wurde 1944 von Friedrich Born, dem Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes in Ungarn zum Repräsentanten des Roten Kreuzes in der Erzabtei Martinsberg, einem großen Benediktinerkloster in Pannonhalma im Nordwesten Ungarns ernannt. Es gelang Brunschweiler das Gelände unter der Kontrolle des Roten Kreuzes für exterritorial erklären zu lassen und der Kontrolle des Horthy-Regimes und der Pfeilkreuzler zu entziehen. Dadurch fanden hunderte Juden, Flüchtlinge und Deserteure der Armee Schutz im Kloster, in der Schule und in anderen Gebäuden auf dem Gelände. Brunschweiler gründete ein Kinderheim, in dem mindestens 25 jüdische Kinder versteckt waren. Ihre Mütter wurden zusammen mit anderen Juden, die vor den Zwangsarbeitsbataillonen oder vor den Märschen zur österreichischen Grenze geflohen waren, in einem anderen Gebäude untergebracht. Auch nach dem Einmarsch der Roten Armee im März 1945 und seiner zeitweisen Verhaftung durch das russische Militär blieb Brunschweiler in der Abtei und kümmerte sich weiterhin um die vielen Flüchtlinge, die unter seiner Schirmherrschaft standen.[16]2007
Anton Bühler18901973Grenze Schweiz-ÖsterreichBündner Jurist, Beamter beim Departement für Justiz und Polizei des Kantons Graubünden. Er gewährte nach der Grenzschliessung zu Österreich einer Gruppe von Juden Einlass in die Schweiz.[17]2001
May Calame-Rosset, née WhiteBrüsselMay Calame-White lebte in Brüssel. Zusammen mit ihrem Mann beherbergte sie alliierte Flieger, zwei jüdische Familien und ein junges Mädchen bei sich zu Hause.[18]1998
Paul Calame-Rosset16. Feb. 1905 Tavannes2003BrüsselPaul Calame lebte in Brüssel und war im belgischen Widerstand aktiv. Er beherbergte alliierte Flieger, zwei jüdische Familien und ein junges Mädchen bei sich zu Hause.[18]1998
Jeannette CarmenRomJeanette Carmen (geb. Muller) und ihre Schwester Ida Muller versteckten in Rom eine jüdische Frau.[19]2016
Alicja Cerny-Seipp [20]1923WarschauIhre Mutter und sie versteckten in ihrer Wohnung in Warschau eine dreiköpfige jüdische Familie.[21]1982
Marguerite Constantin-Marclay1927ChampéryMarguerite Constantin-Marclay und ihre Eltern nahmen im Jahre 1942 vierzehn Juden bei sich auf.[22]2000
Daniel CurtetFay-sur-Lignon, Département Haute-LoirePfarrerssohn, als Pfarrer in Fay-sur-Lignon tätig. Versteckte Flüchtlinge bei sich und brachte sie dann in der protestantischen Gemeinde von Le Chambon-sur-Lignon unter. Anderen Flüchtlingen half er über die Grenze in die Schweiz.[23]1987
Suzanne CurtetFay-sur-Lignon, Département Haute-LoireEhefrau von Daniel Curtet. Beide nahmen Flüchtlinge bei sich zu Hause auf.[23]1987
Jacqueline de Pury[7]1909 Neuchâtel1973LyonUnterstützte ihren Mann bei der Rettung von Juden.[24]1976
Roland de Pury[7]15. Sep. 1907 Genf24. Jan. 1979LyonSchweizer Pfarrer, der ab 1940 im Lyon des Vichy-Regimes Juden half, Frankreich Richtung Schweiz zu verlassen, predigte gegen die nationalsozialistische Rassenideologie und wurde während eines Gottesdienstes verhaftet.[24]1976
Maurice Dubois17. Juli 1905 Biel6. Dez. 1997Château de la Hille, Département AriègeDelegationsleiter der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder (SAK), der Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes und der Schweizer Spende in Südfrankreich.[25]1985
Marcel Ducommun2. Aug. 19072. Mai 1990Le Pont de Senegats,

Département Tarn-et-Garonne

Der Pastor Marcel Ducommun und seine Frau Hélène Ducommun beherbergten und ernährten die fünfköpfige jüdische Familie Grubstein von November 1942 bis Sommer 1944 in ihrem Wohnhaus und der Kirche.[26]2010
Hélène Ducommun-Alquier23. Nov. 190811. Juni 1994Le Pont de Senegats,

Département Tarn-et-Garonne

Der Pastor Marcel Ducommun und seine Frau Hélène Ducommun beherbergten und ernährten die fünfköpfige jüdische Familie Grubstein von November 1942 bis Sommer 1944 in ihrem Wohnhaus und der Kirche.[26]2010
Elisabeth Eidenbenz12. Juni 1913 Wila23. Mai 2011Maternité suisse d’Elne, Département Pyrénées-OrientalesSie war Gründerin und Leiterin der Maternité suisse d’Elne, half den Verfolgten mit gefälschten Papieren bei der Flucht in die Schweiz.[27]2001
Renée Farny[7]10. Okt. 1919 Département Indre-et-Loire1. März 1979Saint-Cergues, Haute-SavoieVize-Directrice der Kinderkolonie «Les Feux follets» in Saint-Cergues les Voirons. Fluchthelferin für die Jugendlichen von La Hille.[28]1992
Harald Feller14. Jan. 1913 Bern28. Dez. 2003BudapestAls Diplomat in Budapest versteckte er Juden zunächst in seinem eigenen Haus in Buda, danach im Luftschutzkeller der Kanzlei der Schweizer Gesandtschaft. Er stellte gefälschte Schweizer Pässe aus.1999
Anna Flescher-Riesen15. Nov. 191511. Aug. 2008RomVersteckte ihren zukünftigen Mann, Joachim Flescher, während der deutschen Besatzung in ihrer Wohnung.[29]2008
Laure (Loly) FranckenNovel, Haute-SavoieDer aus den Niederlanden stammende Hausarzt William Francken und seine Ehefrau Laure Francken besaßen ein Ferienhaus in Frankreich in der Nähe der Schweizer Grenze. Am 27. September 1942 wurde das Ehepaar von einer Nachbarfamilie gebeten, eine Gruppe von 50 erschöpften jüdischen Flüchtlingen zu behandeln, die auf der Flucht in die Schweiz waren. Dr. Francken behandelte die Bedürftigen und tat zusammen mit seiner Frau und der Nachbarfamilie ihr Bestes, um den Flüchtlingen zu helfen, den nächsten Gebirgspass, L'Haut de la Morge, zu erreichen.[30]1997
William Francken4. Jan. 1889 Rotterdam3. Sep. 1962Novel, Haute-SavoieDer aus den Niederlanden stammende Hausarzt William Francken und seine Ehefrau Laure Francken besaßen ein Ferienhaus in Frankreich in der Nähe der Schweizer Grenze. Am 27. September 1942 wurde das Ehepaar von einer Nachbarfamilie gebeten, eine Gruppe von 50 erschöpften jüdischen Flüchtlingen zu behandeln, die auf der Flucht in die Schweiz waren. Dr. Francken behandelte die Bedürftigen und tat zusammen mit seiner Frau und der Nachbarfamilie ihr Bestes, um den Flüchtlingen zu helfen, den nächsten Gebirgspass, L'Haut de la Morge, zu erreichen.[30]1997
Jean-Edouard Friedrich1912 Shanghai1999BerlinWar von 1942 bis 1946 für das IKRK tätig. Begleitete zwei Frauen bis zur Schweizer Grenze.[31]1999
Mark GanderBrunateMark Gander und seine Frau Jane Gander versteckten Solly Jaffè in Brunate.[32]2015
Jane GanderBrunateMark Gander und seine Frau Jane Gander versteckten Solly Jaffè in Brunate.[32]2015
Walter Giannini11. Apr. 19149. Apr. 2003Faverges, Haute-SavoieLehrer in der Kinderkolonie in Faverges. Begleitete zwei jüdische Kinder über die Grenze in die Schweiz (August 1943).[33]2000
Emma Giannini-Aeppli30. Dez. 1987Faverges, Haute-SavoieEmma Aeppli arbeitete in der Kinderkolonie in Faverges, wo sie ihren zukünftigen Mann kennenlernte. Zusammen begleiteten sie zwei jüdische Kinder über die Grenze in die Schweiz im August 1943.[33]2000
Agnès Gilardino-Rutschi [34]11. Okt. 19171. Mai 2004Monnetier-MornexAgnès Gilardino-Rutschi, ihr Ehemann und ihre Eltern nahmen 1942 die belgisch-jüdischen Flüchtlinge Leib Rudenski und seine Frau bei sich in Monnetier-Mornex auf. Die Rudenskis hatten versucht in der Schweiz Zuflucht zu finden, waren aber an der Grenze abgewiesen worden. Die Rudenskis erhielten ein Zimmer in dem Haus, in dem Agnès Gilardino-Rutschi, ihr Ehemann Laurent, ihre Eltern und ihre verheiratete Tochter lebten. Sie unterstützten das Ehepaar Rudenski bei der Suche nach ihren Kindern und verlegten sie – aus Angst vor Denunziation – im Januar 1943 in ein anderes Versteck. Hier versorgten sie die Eheleute bis Mai 1943 mit Lebensmitteln.[35]1977
Albert Gross1904 Lausanne1975KZ GursKatholischer Priester, Leiter des Foyer Saint-Justin in Fribourg. Seelsorger im KZ Gurs, wo er etwa 40 Juden versteckte und so vor der Deportation rettete.[36]1989
Paul Grüninger27. Okt. 1891 St. Gallen22. Feb. 1972St. GallenDurch Vordatierung von Einreisevisa und Fälschung von Dokumenten ermöglichte er als Polizeihauptmann mehr als 3.000 Flüchtlingen die Einreise in die Schweiz. Grüninger wurde dafür 1939 vom Dienst suspendiert und zu einer Geldstrafe verurteilt. Vom Kanton St. Gallen wurde er erst 1993 politisch rehabilitiert.[37]1971
Hildegard Gutzwiller18971957BudapestGehörte der Ordensgemeinschaft des Heiligen Kreuzes an. Trat 1927 ins Sophianum in Budapest ein und wurde 1934 Oberin. Versteckte von 1944 bis 1945 ca. 250 Personen im Ordenshaus, darunter etwa 40 jüdische Frauen und Kinder.[38]1995
Otto HaggenmacherBudapestAls Industrieller in Budapest tätig. Versteckte in seinem Haus mehr als 30 jüdische Kinder.[39]2003
Elise Höfler-Brütsch [40]25. Sep. 1911 Ramsen SHGottmadingenElise Höfler verhalf zusammen mit ihrem Mann Josef und Luise Meier etwa 28 Juden zur Flucht in die Schweiz.[41]2001
Germaine Homel[7]20. Juni 189330. Aug. 1982Saint-Cergues, Haute-SavoieGebürtige Französin, mit einem Schweizer verheiratet. Directrice der Kinderkolonie "Les Feux follets" in Saint-Cergues les Voirons. Fluchthelferin für die Jugendlichen von La Hille (zusammen mit Léon Balland und Marthe Bouvard[7]). Mitglied der Résistance 1943–1944. Verhaftung und Deportation ins KZ Ravensbrück.[42]1992
Anne-Marie Im Hof-Piguet12. Apr. 1916 Le Sentier18. Dez. 2010Château de la HilleAls die Nationalsozialisten auch den Süden Frankreichs besetzten, rettete Im Hof-Piguet zwölf jüdische Kinder, indem sie sie mit Hilfe der Passeusen Victoria und Madeleine Cordier[7] illegal über die Grenze in die Schweiz brachte.[43]1990
Frieda Impekoven [44]1880 Zürich1965Frankfurt am MainFrieda Impekoven (geb. Kobler), ihr Ehemann Toni Impekoven, ein Schauspieler, Schriftsteller und künstlerischer Leiter des Frankfurter Schauspielhauses, und ihre Tochter Niddy, eine gefeierte Tänzerin, waren ausgesprochene Gegner des nationalsozialistischen Regimes und seiner rassistischen Verfolgung der Juden. 1943 versorgte Frieda Impekoven eine ältere jüdische Witwe, Frau Wöffler, mehrfach mit Lebensmitteln und ließ Margarete Knewitz, die deportiert werden sollte, in ihrer leerstehenden Wohnung wohnen und versorgte sie mit Lebensmitteln.[45]1966
Ernest IschyParisAls Geschäftsmann in Paris tätig; in seinem Haus hielten sich ein befreundeter jüdischer Chirurg und dessen Mutter versteckt.[46]1991
Yannick IschyParisVersteckte zusammen mit ihrem Mann einen jüdischen Chirurgen und deren Mutter in ihrem Haus.[46]1991
Arthur Jaccard25. Feb. 18836. Okt. 1943LabalmeVersteckte zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter mehrere Juden auf dem Weg in die Schweiz in ihrem Bauernhof im Département Ain.[47]2007
Wilhelmine Jaccard15. Jan. 18871. Mai 1963LabalmeVersteckte zusammen mit ihrem Mann verfolgte Juden auf ihrem Bauernhof.[47]2007
Ruth Monney-Jaccard8. Dez. 19191. Sep. 2001LabalmeTochter von Arthur und Wilhelmine Jaccard. Gehörte wie ihre Eltern dem Netzwerk von Roland de Pury an.[47]2007
Maria Junker-Kissling19142000BeziersAls Gouvernante in Frankreich tätig, unterstützte sie einzelne jüdische Flüchtlinge, darunter viele Kinder. Engagierte sich in der Résistance und half 18 verfolgten Juden über die Schweizer Grenze.[48]1973
Arthur Lavergnat [49]1914 Bossey (Haute-Savoie)1980TroinexArthur Lavergnat und Jeanne Lavergnat besassen einen Bauernhof direkt an der Schweizer Grenze. Hunderte von jüdische Flüchtlingen versuchten verzweifelt, die Grenze von Frankreich in die Schweiz hier zu überqueren. Die Anwesenheit vieler deutscher Soldaten und Schweizer Grenzschutzbeamter in diesem Gebiet machte dies sehr schwierig und gefährlich. Trotzdem gelang des dem Ehepaar Lavergnat mindestens 40 Gruppen von Juden aus Frankreich in die Schweiz zu geleiten.[50]1990
Jeanne Lavergnat [51]1920TroinexJeanne Lavergnat und Arthur Lavergnat besassen einen Bauernhof direkt an der Schweizer Grenze. Hunderte von jüdische Flüchtlingen versuchten verzweifelt, die Grenze von Frankreich in die Schweiz hier zu überqueren. Die Anwesenheit vieler deutscher Soldaten und Schweizer Grenzschutzbeamter in diesem Gebiet machte dies sehr schwierig und gefährlich. Trotzdem gelang des dem Ehepaar Lavergnat mindestens 40 Gruppen von Juden aus Frankreich in die Schweiz zu geleiten.[50]1990
Carl Lutz30. März 1895 Walzenhausen12. Feb. 1975 BernBudapestAb Mai 1944 stellte er Juden, die nach Palästina auswandern wollten, Schutzpässe und Schutzbriefe aus und erreichte bei den zuständigen Besatzungsbehörden, dass die Ausweise respektiert wurden. Dabei handelte Lutz teilweise gegen die ausdrücklichen Vorgaben der Schweizer Regierung.[52]1964
Gertrud Lutz-Fankhauser3. Juli 1911 Rechthalten29. Juni 1995BudapestWar gemeinsam mit ihrem Ehemann Carl Lutz an der Rettung tausender ungarischer Juden beteiligt.[52]1978
Emile Marclay18971987ChampéryEmile Marclay und seine Familie nahmen insgesamt 14 Juden bei sich auf.[22]2000
Lina Marclay-Studer19031992ChampéryLina Marclay-Studer, ihr Mann und ihre Tochter nahmen insgesamt 14 Juden bei sich in ihrem Chalet in Champéry auf.[22]2000
Antoinette MassereyRulhe Département AveyronOrdensfrau in der Ordensgemeinschaft der Heiligen Familie in Rulhe. Sie nahm 1943 und 1944 insgesamt 24 Juden auf, von denen einige nach Spanien fliehen konnten.[53]1979
Auguste Matringe [54]1894 Rolle VD1984Lyon, Département RhôneChemieingenieur in Frankreich, versteckte Juden in seinem Betrieb und brachte deren Kinder auf dem Land unter.[55]2001
Germaine MuehlenthalerMarseilleAls Leiterin des Christlichen Vereins junger Menschen in Marseille half sie mehreren jüdischen Jugendlichen, versteckte sie und beschaffte gefälschte Papiere.[56]1967
Ida MullerRomIda Muller und ihre Schwester Jeanette Carmen (geb. Muller) versteckten in Rom eine jüdische Frau.[19]2016
Rosa Näf1911 Glarus1996 GlarusChâteau de la Hille, Montégut-Plantaurel – Département AriègeDirectrice du Château de la Hille. Die Schweizer Krankenschwester Rosa (Rösli) Näf leitete die Kolonie von La Hille während der Schreckensjahre 1941 und 1942. Sie betreute gefährdete und verfolgte ausländische Kinder, darunter viele Juden. Unter Einsatz ihres Lebens versuchte Rösli Näf, ihre Schützlinge vor der Deportation in die Vernichtungslager zu retten.[57]1989
René Nodot[7]1916 Bourg-en-Bresse, Département Ain1999?Bourg-en-BresseFranzösisch-schweizerischer Doppelbürger. Engagiert in der Résistance, warnte er Juden vor der bevorstehenden Verhaftung und half, sie zu verstecken. Rettete anlässlich der Razzia in Bourg-en-Bresse im August 1943 mindestens 30 Juden.[58]1974
Marcel Pasche1911 Bern2006Roubaix Département NordAls reformierter Pfarrer von Roubaix verhalf er einem deutschen Juden zur Flucht und kümmerte sich um seine Familie.[59]1992
Ernest Prodolliet1905 Amriswil1984BregenzIn seiner Eigenschaft als Leiter der Passabteilung bei der Schweizer Konsularagentur in Bregenz (1. April 1938) erteilte er ca. 300 Durchgangsvisa an österreichische Juden. Er überzeugte die Grenzbeamten, ihnen auch ohne Visum Einlass zu gewähren.[60]1982
Anna Paszkiewicz [61]26. Juli 190620. Juli 1996Wisokie Litewskie, Polen (heute Belarus)Anna Paszkiewicz unterstützte im Oktober 1942 ihre jüdische Freundin Eugenia Wirszubska mit ihren Töchtern Regina und Ada bei der Flucht aus dem Ghetto von Pruzany, versteckte sie drei Monate lang in ihrer Wohnung in Wisokie Litewskie und beschaffte ihnen „arische“ Papiere. Eugenia Wirszubska und ihre Töchter konnten damit in die Stadt Narew im Bezirk Białystok ziehen, Arbeit finden und bis zur Befreiung im Sommer 1944 in der Stadt leben.[62]1998
Frédéric (Fred) Reymond1907 Le Sentier1999Le Sentier, Vallée de JouxIn seiner Funktion als Offizier beim Schweizer Nachrichtendienst überquerte er häufig die Grenze zwischen der Schweiz und dem von den Deutschen besetzten Frankreich. Reymond ermöglichte bei seinen Grenzübertritten zahlreichen Juden, entflohenen Kriegsgefangenen, Widerstandskämpfern und alliierten Soldaten die Flucht in die Schweiz. Dort versteckte er sie gemeinsam mit seiner Frau in seinem Haus, versorgte sie mit Nahrung und unterstützte sie mit Geld und Bahnfahrkarten bei ihrer weiteren Flucht.[63]1998
Auguste Rutschi188227. Jan. 1963Monnetier-Mornex, Haute-SavoieDer pensionierte Pfarrer nahm in seinem Haus in der Haute-Savoie ein jüdisches Ehepaar aus Belgien auf.[64]1977
Cécile RutschiMonnetier-Mornex, Haute-SavoieNahm zusammen mit ihrem Mann ein jüdisches Ehepaar aus Belgien bei sich zu Hause auf.[64]1977
Hans Schaffert19182003KZ GursSchweizer Theologe, Schüler von Karl Barth. Im Jahre 1942 organisierte er im KZ Gurs die Flucht von Gefangenen nach Spanien und in die Schweiz.[65]1967
Martha Schmidt24. Mai 1900Saint-AnthèmeSie kümmerte sich ab 1943 um die vier Töchter einer befreundeten Familie und brachte sie bei einem Freund in Frankreich unter, wo sie den Krieg überlebten.[66]1993
Anne SchneebergerRoanne, Département LoireZusammen mit ihrem Mann nahm sie einen jungen polnischen Juden bei sich auf. Dieser überlebte den Krieg im sicheren Versteck.[67]1999
Arthur SchneebergerRoanne, Département LoireSeine Frau und er nahmen einen polnischen Juden bei sich zu Hause auf. Dieser überlebte den Krieg.[67]1999
Jakob F. Spirig-Riesbacher16. Sep. 191911. Jan. 2004DiepoldsauJakob F. Spirig-Riesbacher half in der Nacht vom 16. auf den 17. September 1938 fünf Juden – zwei Männer, zwei Frauen und ein Kind – aus Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln. Er wurde von den Schweizer Behörden gefasst, am 2. November 1938 vor Gericht gestellt und vom Richter mit einer Geldstrafe belegt. Außerdem half er im Mai 1942 dem in Zürich lebenden deutsch-jüdischen Flüchtling Heinz Hammerschlag, seine Mutter Paula Hammerschlag und vier weitere jüdischen Frauen von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln. Hierfür wurde Spirig-Riesbacher in der Schweiz zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Erst 2004 wurde er von den Schweizer Behörden rehabilitiert und sein Strafregister gelöscht.[68]2007
Sebastian Steiger14. Okt. 1918 Oltingen3. Juli 2012Château de la HillePfarrerssohn und Lehrer der jüdischen Kinder in der Kolonie La Hille ab 1943 (Kinderhilfe des SRK). Überliess seine Identitätskarte einem bedrohten Schützling, dem auf diese Weise die Flucht in die Schweiz gelang.[69]1993
Margaretha (Gret) Tobler12. Jan. 1915 ZürichChâteau de la HillePfarrerstochter und ausgebildete Kindergärtnerin, ab 1942 bei der SRK-Kinderhilfe. In der Kolonie La Hille für die jüngsten Kinder zuständig. Im Dezember 1943 gelang ihr zusammen mit zwei jungen jüdischen Mädchen der Übertritt in die Schweiz.[70]2000
Milorad Tosic [71]19092000BudapestJugoslawischer Industrieller in Maribor; Flucht nach Ungarn im Juli 1943. Erhielt von Eduard Hürlimann von der Schweizer Gesandtschaft in Budapest Schutzbriefe und gefälschte Papiere, die er an Jugoslawen jüdischen Glaubens weitergab. Setzte sich auch für ungarische Juden ein und brachte jugoslawische Juden aus dem Grossen Ghetto in Schutzhäusern unter. 1941.[72]1978
Marguerite Tzaut20. März 1902Tonneins, Département Lot-et-GaronneHeilsarmistin, Leiterin des Altersheims der Heilsarmee nahe Tonneins. Versteckte zusammen mit ihrem Mann ca. 15 verfolgte Juden im Altersheim.[73]1973
Paul Tzaut25. Juni 1901Tonneins, Département Lot-et-GaronneHeilsarmist seit 1921. Versteckte zusammen mit seiner Frau ca. 15 verfolgte Juden im Altersheim der Heilsarmee nahe Tonneins.[73]1973
Ernst Vonrufs19061972BudapestTextilindustrieller in Budapest seit 1935. Mitarbeiter von Carl Lutz (Vertretung fremder Interessen). Von Dezember 1944 bis zur Ankunft der Roten Armee beschützte er zusammen mit Peter Zürcher das Internationale Ghetto und das Glashaus (Budapest) vor den Übergriffen der Pfeilkreuzler.[74]2001
Edgar Wasserfallen1908 Schweiz1974Lasalle, Département GardPfarrer in Lassalle, engagierte sich schon früh in der Résistance. Nahm 1943 ein jüdisches Ehepaar in seinem Haus auf und fand ein Versteck für deren zwei Kinder.[75]2000
Elise Wasserfallen1898 Alès1997Lasalle, Département GardEin jüdisches Ehepaar fand 1943 in ihrem Haus Schutz vor der Verfolgung und überlebte den Krieg trotz Denunziationen und Hausdurchsuchungen.[75]2000
Ernest Wittwer1922 Albligen1976Vereux, Département Haute-SaôneLiess sich mit seiner Familie im Jahre 1939 in Frankreich nieder. Begleitete zwei jüdische Kinder über die Grenze in die Schweiz. Am 27. April 1944 in Porrentruy verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe von 60 Tagen verurteilt, wurde er im Jahre 2004 rehabilitiert.[76]1998
Joachim von Zedtwitz [77]11. Juni 1910 WienWien; PragJoachim von Zedtwitz, ein deutscher Medizinstudent in Prag, war nach der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 maßgeblich daran beteiligt, politisch aktiven Gegnern des Nationalsozialismus – größtenteils Juden – bei der Flucht ins Ausland zu helfen.[78]1994
Irena Zadarnowska [79]1916 Polen1986PolenBeherbergte in ihrem Haus eine jüdische Mutter und deren Tochter. Alle drei gelangten im April 1945 in die Schweiz.[80]1964
Jeanne-Françoise ZuffereyRulhe, Département AveyronOrdensschwester in der Ordensgemeinschaft der Heiligen Familie. Versteckte 24 Juden im Ordenshaus, von denen einige über die spanische Grenze fliehen und so der Verfolgung entkommen konnten.[81]1993
Peter Zürcher19141975BudapestJurist, Textilindustrieller in Budapest seit 1940. Von Dezember 1944 bis zur Ankunft der Roten Armee beschützte er zusammen mit Ernst Vonrufs das Internationale Ghetto und das Glashaus (Budapest) vor den Übergriffen der Pfeilkreuzler.[82]1998

Siehe auch

Literatur

  • Meir Wagner, Mosche Meisels: Die Gerechten der Schweiz: eine Dokumentation der Menschlichkeit. Tel Aviv 1999. 155 S. Vorwort von Flavio Cotti. Inhaltsverzeichnis. (PDF)
  • François Wisard: Les Justes suisses. Des actes de Courage méconnus au temps de la Shoah. Genève 2007 (CICAD)
  • Sylvie Arsever: Des Suisses face au nazisme. Devoir de désobéissance . In: Le Temps, 28. Januar 2008
  • Bill Barazetti. In: The Times, 9. Oktober 2000

Weblinks

Commons: Gerechte unter den Völkern aus der Schweiz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Homepage von Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte
  • Startseite von Yad Vashem – Die Gerechten unter den Völkern
  • Übersicht Gerechte unter den Völkern aus der Schweiz
  • Startseite der Righteous Among the Nations Database

Einzelnachweise

  1. „Gerechte unter den Völkern“ – nach Land und ethnischer Herkunft Januar 1, 2020. Abgerufen am 17. Februar 2021.
  2. François Wisard: Les Justes suisses. Des actes de Courage méconnus au temps de la Shoah. Genève 2007 (CICAD)
  3. The Righteous Among the Nations Database – Allenbach Georges & Juliette. Abgerufen am 17. Februar 2021 (englisch).
  4. a b c Bei Yad Vashem in der Liste der Gerechten aus Frankreich geführt
  5. Sohn eines Schweizer Vaters, der auf das Schweizer Bürgerrecht verzichtet hatte.
  6. The Righteous Among the Nations Database – Barazetti Bill. Abgerufen am 18. Februar 2021 (englisch).
  7. a b c d e f g h i j Bei Yad Vashem in der Liste der Franzosen (Stand: 1. Januar 2012; PDF; 1,0 MB) geführt, aufgrund des Buches Die Gerechten der Schweiz: eine Dokumentation der Menschlichkeit (siehe Abschnitt Literatur) der Schweizer Liste zugeordnet.
  8. The Righteous Among the Nations Database – Barras Emile. Abgerufen am 18. Februar 2021 (englisch).
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  20. Gebürtige Polin, ließ sich in den 1960er Jahren in der Schweiz nieder. Amerikanische Staatsangehörige.
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  34. Tochter von August und Cécile Rutschi, gebürtige Schweizerin, verlor aufgrund der damaligen Gesetzgebung die schweizerische Staatsangehörigkeit durch ihre Ehe mit einem Ausländer.
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  40. Gebürtige Schweizerin, verlor aufgrund der damaligen Gesetzgebung die schweizerische Staatsangehörigkeit durch ihre Ehe mit einem Ausländer.
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  44. Frieda Kobler, gebürtige Schweizerin, verlor aufgrund der damaligen Gesetzgebung die schweizerische Staatsangehörigkeit durch ihre Ehe mit einem Ausländer.
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  49. gebürtiger Franzose, ließ sich nach dem Krieg in der Schweiz nieder und nahm die Schweizer Staatsangehörigkeit an.
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  51. gebürtige Französin, ließ sich nach dem Krieg in der Schweiz nieder und nahm die Schweizer Staatsangehörigkeit an.
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  54. Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin, französischer Staatsangehöriger, ließ sich im Jahre 1959, nach seiner Pensionierung, in der Schweiz nieder.
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  57. The Righteous Among the Nations Database – Naef Rosa. Abgerufen am 8. März 2021 (englisch).
  58. The Righteous Among the Nations Database – Nodot René. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  59. The Righteous Among the Nations Database – Pasche Marcel. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  60. The Righteous Among the Nations Database – Prodolliet Ernst. Abgerufen am 8. März 2021 (englisch).
  61. gebürtige Polin, liess sich um 1970 in Baden AG nieder und wurde Schweizerin durch Heirat.
  62. The Righteous Among the Nations Database – Paszkiewicz Anna (Linde). Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  63. The Righteous Among the Nations Database – Reymond Frédéric. Abgerufen am 8. März 2021 (englisch).
  64. a b The Righteous Among the Nations Database – Rutschi Auguste & Cécile (Frei). Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  65. The Righteous Among the Nations Database – Schaffert Hans. Abgerufen am 8. März 2021 (englisch).
  66. The Righteous Among the Nations Database – Schmidt Marta. Abgerufen am 8. März 2021 (englisch).
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  68. The Righteous Among the Nations Database – Spirig Jakob. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).
  69. The Righteous Among the Nations Database – Steiger Sebastian. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).
  70. The Righteous Among the Nations Database – Tobler Margareta. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).
  71. Gebürtiger Jugoslawe. In Titos Jugoslawien zu 12 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, kam er 1960 als politischer Flüchtling in die Schweiz.
  72. The Righteous Among the Nations Database – Tošić Milorad. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
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  74. The Righteous Among the Nations Database – Vonrufs Ernst. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).
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  76. The Righteous Among the Nations Database – Wittwer Ernest. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).
  77. gebürtiger Österreicher, liess sich 1948 in der Schweiz nieder und wurde in den 1980er Jahren eingebürgert.
  78. The Righteous Among the Nations Database – Zedtwitz von Joachim. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  79. gebürtige Polin, lebte ab 1945 als Malerin in der Schweiz.
  80. The Righteous Among the Nations Database – Zadarnowska Irena ; Husband: Zadarnowski Stefan. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  81. The Righteous Among the Nations Database – Zufferey Jeanne-Françoise. Abgerufen am 13. März 2021 (englisch).
  82. The Righteous Among the Nations Database – Zurcher Peter. Abgerufen am 9. März 2021 (englisch).

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